Süßenborn: Rentnerbrigade baut 75 Tonnen Frostschutz ein

Süßenborn.  Süßenborn hat den ersten Abschnitt seiner Friedhofsumgestaltung abgeschlossen.

Die Besucher laufen zwar noch über den Frostschutz. Sie haben aber bereits einen Eindruck vom künftigen Bild des des Friedhofs.

Die Besucher laufen zwar noch über den Frostschutz. Sie haben aber bereits einen Eindruck vom künftigen Bild des des Friedhofs.

Foto: Michael Baar

Rechtzeitig zum Totensonntag sind die Arbeiten auf dem Friedhof in Süßenborn so weit fortgeschritten, dass die Einwohner die Gräber ihrer Angehörigen in einem würdigen Umfeld vorfinden. In dieser Woche wurde die für den Wegebau ausgehobene Erde durch Mitarbeiter des Friedhofsamtes planiert und mit Mutterboden bedeckt. Ortsteilbürgermeister Dirk Christiani verteilte Grassamen, damit dieser im Frühjahr sofort sprießen kann.

Vor vier Wochen hatten die Süßenborner die Arbeiten an ihrem Friedhof begonnen. Am ersten Wochenende wurde die neue Wegeführung ausgehoben, am nächsten die Borde gesetzt. 14,5 Tonnen Beton verbauten die Süßenborner dafür. Beim dritten Einsatz baute die „Rentnerbrigade“ den Frostschutz in die Wege ein und verdichtete sie. Zuvor waren eine Stromleitung vom Friedhofsweg zur Trauerhalle und eine Wasserleitung für die zweite Entnahmestelle an der gegenüberliegenden Friedhofsseite verlegt worden.

Süßenborn setzte für die 75 Tonnen Recyclingmaterial als Frostschutz sowie 14,5 Tonnen Sand und Zement Mittel aus dem Ortsteilbudget ein. Borde und Mutterboden kamen von der Stadt. Die neue Toreinfahrt, die Deckschichten für die Wege und die Wasserentnahmestelle sollen im kommenden Jahr folgen, sind aber abhängig vom Haushalt. Der Stromanschluss für die Trauerhalle soll hergestellt werden, wenn der Friedhofsweg saniert wird.

Dirk Christiani zeigte sich sehr zufrieden über die Ergebnisse der vergangenen Wochen und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Friedhofsteam.