Guten Morgen, Weimar

Taube von Kind tot getreten

Christiane Weber
Christiane Weber

Christiane Weber

Foto: Peter Michaelis

Christiane Weber über einen schlimmen Fall von Tierquälerei.

Dies ist kein Guter Morgen, wie Sie ihn, liebe Leserinnen und Leser, gewohnt sind. Ich will vielmehr aufrütteln, aufmerksam machen, damit sich so etwas in Weimar nie wiederholt, noch dazu auf dem am stärksten frequentierten Platz der Kulturstadt, dem Theaterplatz.

Zeugen sucht die Polizei Weimar zu einer schlimmen Form der Tierquälerei durch ein sieben- bis achtjähriges Kind. Die Stadttaubenhilfe konnte die Taube nicht mehr retten, die unter den kindlichen Füßen zusammengetreten worden sein soll.

Die Taube, die von der Stadttaubenhilfe Amus genannt wurde, verblutete in den Händen eines ihrer Mitglieder, bevor der Notdienst die erlösende Spritze geben konnte. Wer auch immer Zeuge solcher Tierquälerei werden sollte, wird gebeten, künftig sofort einzuschreiten und die Polizei zu rufen.

Denn Amus sei nur einer von vielen, die in Deutschland täglich gehasst, verachtet oder gar misshandelt werden. Am meisten sei den Tauben durch geduldige Aufklärung und die Unterstützung der lokalen Stadttaubenhilfe geholfen, teilten deren Mitglieder mit.

„Ich bin dir nicht böse, mein Kind“, lässt die Stadttaubenhilfe Amus sprechen. Amus wünsche sich, dass sein Peiniger die Hilfe bekommt, die er verdient, und Respekt vor dem Leben erlernt.

Wer den Vorfall beobachtet hat, kann sich unter 03643/8820 an die Polizei wenden.