Tipp der Partnerklasse: Kommt auch zur Weimarer Kinder-Uni!

Weimar  Zwei Schülerinnen des Schiller-Gymnasiums schildern ihre Eindrücke von der ersten Vorlesung des neuen Semesters

Gespannt verfolgten u.a. Sofis, Helena, Margaretha und Maia die Vorlesung. Im Vordergrund sind Arbeiten aus dem 3D-Drucker zu sehen.

Gespannt verfolgten u.a. Sofis, Helena, Margaretha und Maia die Vorlesung. Im Vordergrund sind Arbeiten aus dem 3D-Drucker zu sehen.

Foto: Maik Schuck

Viele Kinder in Weimar kennen sicher die Kinderuni und haben dort schon spannende Vorlesungen gehört. Aber wusstet Ihr auch, dass man als Schulklasse Partnerklasse der Kinderuni werden kann?

Die Partnerklassen dürfen alle Vorlesungen kostenlos besuchen, bekommen außerdem Rundgänge durch das Theater oder die Bauhaus-Universität geboten, sprechen mit Wissenschaftlern, können Themen für nächste Vorlesungen vorschlagen und interessieren andere Kinder für das Programm. In diesem Studienjahr sind die Klassen 6a und 6b des Friedrich- Schiller-Gymnasiums Weimar die Partnerklassen der Kinderuniversität Weimar.

Die Vorlesung am 8. November haben im großen Hörsaal der Bauhaus-Universität Weimar zusammen mit fast 100 Kindern erlebt haben. Thema: 3D-Druck . . . geht eigentlich ganz einfach – eine Präsentation von Kristian Gohlke.

Zu Beginn begrüßten zwei Jungs aus unserer Klasse 6b alle im Hörsaal. Der Dozent Kristian Gohlke erzählte uns von seiner Arbeit und davon, dass er seinen 3D-Drucker selber gebaut hat. Außerdem erfuhren wir: Ein 3D-Drucker hat nur 12 Volt und ist im Prinzip nur eine sehr feine Heißklebepistole.

Um ein 3D-Produkt zu drucken, braucht man ein 3D-Modell zum Beispiel aus dem Internet. Danach befiehlt man dem Computer, wie er es drucken soll. Beim Drucken braucht man viel Geduld, denn es kann bis zu drei Stunden und mehr dauern. Der 3D-Drucker kann manchmal leider auch Fehler machen, und dann waren etliche Stunden umsonst.

Nicht nur Plastik gelangt in die 3D-Druckmaschine, sondern auch Schokolade, Ton und sogar Pfannkuchen kann man mit dem 3D-Drucker drucken. Aber auch größere 3D-Modelle, zum Beispiel Schlösser, kann man auf diese Art mit Zement drucken. – Wir danken Kristian Gohlke, dass er sich die Zeit genommen hat, um uns dieses Thema näher zu erklären. Wir können nur empfehlen: Kommt auch zur Kinder-Uni!

Kinder-Uni Weimar, morgen, 16 Uhr, im Foyer des Sophien- und Hufelandklinikums zum Thema „Heilsame Mixturen“

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