Weiterarbeit wird für einen Barbier in Weimar teuer

Weimar.  Im Keller führte der Friseur Dienstleistungen aus, die gemäß Corona-Verordnung verboten sind. Weimars OB ruft nochmals zur Einhaltung geltender Regeln auf.

Symbolbild: Ein Barbier hat in Weimar trotz Verbot gemäß der Thüringer Corona-Eindämmungsverordnung weitergearbeitet.

Symbolbild: Ein Barbier hat in Weimar trotz Verbot gemäß der Thüringer Corona-Eindämmungsverordnung weitergearbeitet.

Foto: Peter Cissek

Der städtische Ordnungsdienst hat am Mittwoch einen Verstoß gegen die Thüringer Corona-Eindämmungsverordnung unterbunden. Durch einen sogenannten Barbershop wurden Dienstleistungen durchgeführt, die derzeit untersagt sind. Dazu wurde ein Keller im Haus des Geschäftes genutzt. Den Inhaber erwartet ein Bußgeld von 4000 Euro. Wird aus dem Vorgang nachträglich ein Strafverfahren, kann es noch teurer werden. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Angesichts der bevorstehenden Osterfeiertage hat Oberbürgermeister Peter Kleine noch einmal dringend auf die Einhaltung der Corona-Verordnungen hingewiesen. „Ostern ist normalerweise ein Familienfest. Angesichts der weiterhin bestehenden Pandemiegefahr bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger darum, sich auch zu Ostern an die momentan geltenden Einschränkungen zu halten“, appellierte der OB. Das gelte insbesondere für das Unterlassen von größeren Familienfeiern und das Einhalten der Abstandsregeln in der Öffentlichkeit.

„Wir brauchen weiterhin Geduld“, weiß der OB. „Der Städtische Ordnungsdienst wird gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Polizeiinspektion die Einhaltung der Regeln auch an den Osterfeiertagen kontrollieren.“