Volksfeste rund um die Weihnachtsbaum-Feuer im Weimarer Land

Landkreis.  Im Weimarer Land brachte die seit einigen Jahren erfolgreiche Tradition des Knutfestes am Samstag hunderte Besucher auf die Beine.

Auch die jüngsten Mellinger waren vom großen Feuer auf der Wiese, wo künftig die Mehrzweckhalle steht, beeindruckt.

Auch die jüngsten Mellinger waren vom großen Feuer auf der Wiese, wo künftig die Mehrzweckhalle steht, beeindruckt.

Foto: Michael Grübner

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Perfektes Knut-Wetter am Samstagabend im Weimarer Land: Die trockene Kühle bescherte den Organisatoren der großen Weihnachtsbaum-Feuer ordentlichen Zulauf. So etwa in Kranichfeld. Hier brachte auch eine Abordnung der Partnerstadt Höchstadt an der Aisch ein Bäumchen mit und bekam zur Belohnung Glühwein. Ein Fackelumzug durch die Alexanderstraße krönte den Abend.

In Großobringen hatte der Kirmesverein mehr als vier Traktor-Anhänger voll „Feuerfutter“ eingesammelt und verbrannte sie wegen des noch matschigen Untergrundes einige Meter vom traditionellen Ort entfernt, auf dem Standort des Grünschnitt-Containers, mit Unterstützung der Feuerwehr.

Der Verein für Ortsgeschichte Großschwabhausen sammelte drei Hänger voll Bäume ein. Auch der große zentrale Dorf-Weihnachtsbaum kam auf den Feuerhaufen. Den hatte in diesem Jahr Familie Meysel gespendet – sie brachte ihn vor 20 Jahren als Topfpflanze aus einem Österreich-Urlaub mit.

Die Umpferstedter Feuerwehr baute wie immer für wenige Stunden ihr kleines Festzelt neben dem Sportplatz auf. In zwei Durchgängen hatten die Kameraden rund 90 Bäume im Dorf eingesammelt. Die genehmigte Feuerfläche war nur zwei mal zwei Meter groß, aber es wurde stets ordentlich nachgelegt.

In Mellingen wurde nicht nachgelegt: Die knapp 200 eingesammelten Bäume bildeten einen großen Haufen auf der Wiese neben dem Hotel Ilmtal und brannten binnen einer guten Stunde herunter. „Ziemlich genau an der Stelle wird künftig der Eingang unserer neuen Mehrzweckhalle liegen“, schmunzelte Bürgermeister Eberhard Hildebrandt.

In Magdala kamen nur wenige der eingesammelten Bäumchen auf die Feuerschale vor dem Gerätehaus. Den Rest brachte die Feuerwehr zum Kompostieren oder zu einem Wildhalter in Göttern zum Verfüttern. Das Neujahrsfest, wie immer zu diesem Anlass organisiert, fand mit 200 Besuchern gute Resonanz.

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