„Weimar braucht bessere Kulturfinanzierung“

Weimar  Die Bündnisgrünen der Kulturstadt luden zu ihrem Wahlkampf-Auftakt an eine Regiotafel auf dem Herderplatz

Ministerin Anja Siegesmund unterstützte Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt beim Weimarer Wahlkampf-Auftakt der Grünen auf dem Herderplatz.

Ministerin Anja Siegesmund unterstützte Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt beim Weimarer Wahlkampf-Auftakt der Grünen auf dem Herderplatz.

Foto: Jens Lehnert

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Eine Regiotafel deckten die Bündnisgrünen am Donnerstag auf dem Herderplatz für die Weimarer. Mit Äpfeln, Tomaten, Milch, Schorle, Muffins, Käse, Konfitüre und Brot aus Thüringen startete die Partei in der Kulturstadt in die heiße Phase ihres Landtags-Wahlkampfes.

Weimars Direktkandidatin Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt bekam dabei Unterstützung: einmal von Max Reschke, der im Nachbarwahlkreis 31 um das Direktmandat kämpft. Nur Gast war er indes nicht. Sein Wahlkreis umfasst auch Weimars Ortsteile Schöndorf, Tiefurt und Süßenborn. Zum anderen war es Umweltministerin Anja Siegesmund, selbst grüne Spitzenkandidatin für die Thüringen-Wahl, die an Weimars Regiotafel Platz nahm.

Plakate wollen Weimars Grüne an diesem Wochenende hängen: Neben dem Konterfei von Bohm-Eisenbrandt und Siegesmund finden sich darauf Kernthemen, etwa Mobiltät. „Uns geht es nicht nur darum, erschwinglichen Möglichkeiten anzubieten, um klimafreundlich von A nach B zu kommen. Die Angebote müssen auch verlässlich sein“, sagte Ann-Sophie Bohm-Eisenbrandt und nannte den Anspruch, auf der Bahnstrecke zwischen Eisenach und Gera einen Fahrtakt zu schaffen, der dem einer S-Bahn ähnlich sei.

Weimar benötige zudem eine bessere Kulturfinanzierung, für die Bund und Land stärker heranzuziehen seien. Nicht zuletzt seien Investitionen in Bildung und in attraktives, bezahlbares Wohnen grüne Wahlkampf-Themen.

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