Weimarer Herz-Jesu-Gemeinde schränkt Kontakte ein

Die katholische Herz-Jesu-Kirche am Weimarer August-Frölich-Platz.

Die katholische Herz-Jesu-Kirche am Weimarer August-Frölich-Platz.

Foto: Peter Michaelis

Weimar.  Neuregelung für Gottesdienste von 10. April bis Pfingsten beschlossen. Gemeindefest und Fahrten werden abgesagt

Die katholische Herz-Jesu-Gemeinde verschärft ein weiteres Mal ihre Bemühungen gegen die Corona-Pandemie. Geplant ist dies ab 10. April bis Pfingsten, teilte Pfarrer Timo Gothe mit. „Wir leben zwischen Vertrauen und Vorsicht. Vorsicht ohne Vertrauen wird zu Angst. Vertrauen ohne Vorsicht zu Leichtsinn“, betonte er zum Hintergrund. Gothe mahnte trotz allen Gottvertrauens „angemessene Umsicht und Sorgfalt“ an.

Daher werde das Gemeindeleben auf Gottesdienste in reduzierter Zahl konzentriert, „um für alle Beteiligten und Mitwirkenden Kontakte zu reduzieren“. Konkret finde in der Pfarrkirche sonntags 10 Uhr eine heilige Messe statt, ferner eine Anbetungsstunde am Samstagabend mit Kommunionausteilung. In den anderen Kirchen komme die Herz-Jesu-Gemeinde nur noch alle zwei Wochen zu Gottesdiensten zusammen. Im Gegenzug würden die digitalen Angebote ausgeweitet.

Abgesagt wurden das Gemeindefest, die Taizé-Fahrt der Jugend sowie die Gemeindewallfahrt in die Rhön/Fulda. Darüber hinaus werde das Pfarrteam mehr im Homeoffice arbeiten und wöchentlich getestet. Das Pfarrbüro schließe montags und mittwochs. Fest steht zudem: Der Firmunterricht findet im Wechsel von Gottesdienst und Zoomunterricht statt.

www.herzjesu-weimar.de