Weimarer Urgestein ist zurück von „Heaven’s Door“

Weimar  Kani feiert eine bewegende Rückkehr auf die Zwiebelmarkt-Bühne und lässt die Zwiebelalm am Sonntagnachmittag beben

Kani ist zurück. In der Zwiebelalm wurde er am Sonntag von seinem Publikum gefeiert. Mit Günter von Dreyfuß bekannte er: „I can see clearly now“.

Kani ist zurück. In der Zwiebelalm wurde er am Sonntag von seinem Publikum gefeiert. Mit Günter von Dreyfuß bekannte er: „I can see clearly now“.

Foto: Michael Baar

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Eine stimmungsvolle wie bewegende Rückkehr auf die Zwiebelmarkt-Bühne in Weimar hat „Kani“ am Sonntagnachmittag in der Zwiebelalm gefeiert. Kaum ein Durchkommen im Festzelt war gegen 17 Uhr, als das Rock-’n’-Roll-Urgestein angekündigt war.

Bernhard Knaut rief die dramatischen Stunden in Erinnerung, als das Herz der Musikers bei einem Auftritt in der „Rose“ schlapp gemacht hatte. Bevor ihn Notarzt und Intensivmedizin zurück ins Leben holten, Operationen und Reha-Kur folgen konnten, hatte ihm die befreundete Hausärztin Heike Knaut an diesem Abend eben dieses Leben gerettet.

Nach der Generalprobe vor zwei Wochen in Apolda wollten seine Fans nun sehen und hören, ob Kani auf der Bühne wieder der Alte ist. Und so kam er: Rote Hose, roter Binder, rote Schuhe – Bernhard Kanhold, wie ihn Weimar kennt. Und das Publikum war sofort da: Elvis, Little Richard, Guns n’ Roses, Johnny Nash. Bei „I can see clearly now“ stimmte Musikerfreund Günter von Dreyfuß in das Lied ein. Das finale „Knockin’ On Heaven’s Door“ klang derweil wie ein Symbol. Dazu holte Kani seine Lieben samt Zwiebelmarkt-Königin auf die Bühne.

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