Weimars Seniorensportler atmen auf: Endlich nicht nur ruhige Kugel schieben

Astrid Hentrich
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Der Schnupperkurs in Boccia, Boule und Petanque beendete die Zwangspause im gemeinsamen Seniorensport, die durch Corona geherrscht hat.

Der Schnupperkurs in Boccia, Boule und Petanque beendete die Zwangspause im gemeinsamen Seniorensport, die durch Corona geherrscht hat.

Foto: Astrid Hentrich

Weimar.  Schnupperkurs in Boccia, Boule und Petanque auf dem Beethovenplatz sollen weitere Treffen folgen.

Auch der Seniorensport in Weimar kann angesichts der niedrigen Inzidenzen in der Stadt endlich wieder Fahrt aufnehmen. Daher hatte der Stadtsportbund Weimar in Zusammenarbeit mit „Weimars Gute Nachbarn“ – der Ehrenamtsagentur der Bürgerstiftung Weimar – und dem Verein Boule- und Petanque-Freunde Weimar Interessierte zu einem kostenlosen Schnuppertraining im Boccia, Boule und Petanque eingeladen. Es fand auf der öffentlichen „Hausbahn“ des Vereins auf dem Beethovenplatz in Weimar statt.

Neben elf begeisterten Gästen aus den Reihen der Weimarer Senioren konnte die Gruppe auch Mitglieder der Seniorensportkommission des Stadtsportbundes begrüßen. So waren Ansprechpartner für die Hilfe von Senioren und Seniorinnen sowie für Fragen zum aktiven und bewegten Älterwerden für die Teilnehmer vor Ort. Nach den weitreichenden Einschränkungen der letzten Monate waren alle froh, wieder ein Schnupperangebot für sportliche Senioren durchführen zu können.

In entspannter Atmosphäre erfuhren alle Beteiligten etwas über die Sportart Boule, über die Spielregeln und Spielweise, was ihnen der Vereinsvorsitzende Stefan Laudien vermittelte. Im Anschluss konnten im gemeinsamen Spiel verschiedene Techniken ausprobiert werden.

Es entwickelten sich zwanglose Gespräche, Verabredungen zum Training der Boule- und Petanque-Freunde Weimar wurden getroffen. Dieses findet jeweils dienstags und donnerstags ab 17 Uhr sowie sonntags ab 14 Uhr auf dem Beethovenplatz statt. Dort trägt der Verein auch interne und andere Vergleiche auf Wettkampfebene aus.

Stefan Laudien bekräftigte noch einmal, dass jeder, gleichgültig wie alt, wie fit, welches Geschlecht, „herzlich zu den Trainingszeiten willkommen ist und sich ausprobieren kann“. Eigene Spielgeräte sind für den Einstieg erst einmal nicht notwendig, sie können vor Ort ausgeliehen werden. Schließlich trennten sich alle mit der Gewissheit, sich bald wieder zu sehen.

Die Autorin ist Vereinsberaterin beim Stadtsportbund Weimar.