Zeitgenössisches Israel in Wort und Noten

Großschwabhausen  Dorfkirchenmusiken in Großschwabhausen

Das „ensemble diX“ aus Gera spielte im Rahmen der Stadt- und Dorfkirchenmusiken in Großschwabhausen. Foto: Viola-Bianka Kießling

Das „ensemble diX“ aus Gera spielte im Rahmen der Stadt- und Dorfkirchenmusiken in Großschwabhausen. Foto: Viola-Bianka Kießling

Foto: Viola-Bianka Kießling

Die Spannung war fast mit Händen zu greifen, als am Sonntag das Konzert der Stadt- und Dorfkirchenmusiken in Großschwabhausens Kirche „St. Maria und St. Margarethe“ begann. Unter dem Motto „Die weiße Stadt – Bauhaus, Musik und Literatur aus Israel“ waren hier das „ensemble diX“ aus Gera sowie als Sprecher Sebastian Kowski vom Weimarer Nationaltheater zu erleben.

Bereits seit Pfingsten und noch bis zum 30. Juni ist hier eine Ausstellung zu sehen, die sich auf 25 Bildtafeln der vom Bauhaus geprägten „weißen Stadt“ in Tel Aviv widmet. Auch das „ensemble diX“ hat sein Programm mit der „weißen Stadt“ verbunden. Es ließ Werke zeitgenössischer israelische Komponisten erklingen. Besonders Marina Gellers „Triptychon“ machte mit einer sehr modernen Musiksprache bekannt. Schachar Regev ließ in die Tradition israelischer Musik blicken, um diese dann aber ebenso konsequent in die Moderne zu transformieren. Kowski las hierzu Texte, die Einblicke in das Alltagsleben geben.

Mit einem Glas Wein und guten Gesprächen konnten die Zuhörer nach dem Konzert am milden Sommerabend noch etwas beisammen bleiben.