Zwischenbilanz zur Digitalisierung von Aschebüchern

Es ist Halbzeit beim Projekt der Anna-Amalia-Bibliothek und der Volkswagen-Stiftung. Ein öffentliches Kolloquium findet am Mittwoch statt.

Die Aschebücher werden in einer Werkstatt für brandgeschädigtes Schriftgut restauriert. Archivfoto: Marco Kneise

Die Aschebücher werden in einer Werkstatt für brandgeschädigtes Schriftgut restauriert. Archivfoto: Marco Kneise

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Weimar. Den "Weimarer Aschebüchern" widmet sich ein öffentliches Kolloquium im Studienzentrum der Anna-Amalia-Bibliothek. Dabei werden diesen Mittwoch Möglichkeiten der digitalen Sicherung und Identifizierung von beschädigtem Schriftgut erörtert.

Nach der Brandkatastrophe in der Weimarer Bibliothek vor acht Jahren standen die Buchrestauratoren vor großen Herausforderungen. Damals wurden mehr als 50.000 Bände zerstört. 62.000 beschädigte Bände konnten geborgen werden.

Bei den "Weimarer Aschebüchern" handelt es sich um Werke mit Brandschäden an den Papieren. Die Bibliotheksleitung entschied sich laut Klassik-Stiftung, nicht nur die Originalsubstanz restauratorisch zu erhalten, sondern zugleich die Chancen der Digitalisierung in der Bestandserhaltung zu nutzen.

In einem von der Volkswagen-Stiftung geförderten Projekt werden 4000 geschädigte Werke digital gesichert und so wieder verfügbar gemacht, teilte die Klassik-Stiftung dazu mit.

Zur Halbzeit des auf fünf Jahre angelegten Projekts zieht das Kolloquium eine Zwischenbilanz. Es kommen dabei auch Vertreter des Historischen Archivs der Stadt Köln sowie des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes, Berlin, zu Wort.

Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenlos. Anmeldung unter (0 36 43) 545 815.

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