Live-Blog Coronavirus: Das ist in Thüringen vom 1. bis 8. April 2020 passiert

In diesem Archivtext lesen Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus und den Folgen, die sich vom 1. bis 8.. April 2020 in den Thüringer Städten, Landkreisen und Gemeinden ereignet haben.

Symbolbild.

Symbolbild.

Foto: Marco Kneise

In diesem Artikel haben wir unsere Berichterstattung zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen gesammelt. In unserem aktuellen Liveblog finden Sie alle neuen Entwicklungen. Hier finden Sie zudem die nationalen und internationalen Entwicklungen. Eine Karte mit den Corona-Fällen in den Thüringer Regionen sehen Sie hier.

8.April

19.30 Uhr: Keine großen Thüringer Festivals in diesem Sommer

Solange es weder Impfstoff noch Medikamente gibt, müsse ein Alltag vorbereitet werden, in dem die Menschen Abstand voneinander halten. „Es geht um die Infektionsgefahr, die muss unterbunden werden. Wenn wir das sicher einhalten und auch durchhalten, dann haben wir eine Chance zu einer Normalität zu kommen, die nicht mehr so normal ist wie das, was wir vorher hatten“ sagt Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Daher könne es auch keine Festivals geben. Veranstaltungen wie das Rudolstadt-Festival oder „Sonne-Mond-Sterne“ am Bleilochstausee seien nicht vorstellbar. Mehr lesen Sie hier

19. Uhr: Betriebe fliegen Erntehelfer ein

Einige Thüringer Spargel- und Erdbeerbauern wollen mit selbst organisieren Sonderflügen Erntehelfer aus Rumänien holen. „Drei Betriebe haben sich zusammengetan. Nur so können wir den Engpass bei Erntehelfern etwas verringern“, sagte der Geschäftsführer des Spargelhofs Kutzleben, Jan-Niclas Imholze. Die Möglichkeit, Erntehelfer einzufliegen, hatte die Bundesregierung erst Ende vergangener Woche unter Auflagen geschaffen. Hier lesen Sie mehr

18.15 Uhr: Zahl der Infektionen im Kreis Gotha leicht erhöht

Die Zahl der Covid-19-Infektionen im Kreis Gotha hat sich von 45 am Dienstag auf 52 am Mittwoch erhöht. Im SRH-Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda sollen sich Pfleger und Ärzte mit dem Virus infiziert haben. Die genaue Anzahl konnte noch nicht gesagt werden. Es liegen noch nicht alle Testergebnisse vor. Noch könne man den Personaleinbruch kompensieren, teilte Geschäftsführerin Anett Gratz mit.

18.Uhr: Aktualisierte Zahlen für den Unstrut-Hainich-Kreis

Stand Mittwoch 18 Uhr gibt es im Unstrut-Hainich-Kreis 43 Fälle von Corona-Infizierten. Sieben davon gelten als genesen. Vier Menschen müssen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Bisher gibt es im Kreis noch keine schwer verlaufenden Fälle, ebenso ist noch niemand an der Infektion gestorben. Inn häuslicher Quarantäne befinden sich 247 Personen.

17.40 Uhr: Ursachen für hohe Infektionszahlen im Kreis Greiz auf der Spur

Die Stadt Greiz bleibt weiter ein Brennpunkt. Mit Stand Mittwoch waren 213 Menschen positiv getestet. Die hohe Zahl der Infizierten vor allem im südlichen Landkreis Greiz und der Stadt Greiz sei auf zwei private Feiern von Greizern Ende Februar und Anfang März zurückzuführen, mit 50 und mehr Gästen. Die Einzelheiten dazu hier.

17 Uhr: Schutzmittel für Gefängnis geliefert

Die Justizvollzugsanstalt in Untermaßfeld (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) hat nach einem positiven Corona-Test zusätzliche Schutzausrüstung bekommen. Von den Gefangenen stehen derzeit allerdings nur wenige unter Quarantäne. Mehr zur Situation in der JVA lesen Sie hier.

16.50 Uhr: Aktuelle Zahlen für Eisenach und den Wartburgkreis

In Eisenach sind am Mittwoch um 14 Uhr zwei neue Corona-Infizierte gemeldet geworden. Damit erhöht sich die Zahl in der Stadt auf elf Personen. Das teilte das Gesundheitsamt Wartburgkreis mit, das auch für die Stadt Eisenach zuständig ist. Insgesamt liegt die Zahl der Fälle, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben, bei 42. 13 Menschen gelten als genesen, so das Gesundheitsamt.

16.30 Uhr: Bad Sulzaer Klinik-Mitarbeiterin infiziert

Eine Mitarbeiterin im Klinikzentrum steht unter Quarantäne, da sie positiv auf Corona getestet wurde. Zudem seien laut Klinik-Pressestelle alle ihre Kontaktpersonen ermittelt und ebenfalls in Quarantäne geschickt worden. 54 nachgewiesene Infektionen gibt es im Weimarer Land.

15.50 Uhr: 30 Corona-Fälle im Kyffhäuserkreis bekannt - Infektionspraxis in Bad Frankenhausen eingerichtet

Auf jetzt 30 Fälle ist die Zahl der Corona-Infizierten im Kyffhäuserkreis am Mittwoch leicht gestiegen, wie die Kreisverwaltung mitteilt. Drei Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, eine Person auf der Intensivstation. In Quarantäne halten sich 96 Einwohner auf. 16 Erkrankte gelten als genesen. Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gibt es im Landkreis nicht.

Seit Mittwoch ist zudem die erste Infektionspraxis im Landkreis aktiv. Die Praxis im ehemaligen Haus 1 des Kyffhäusergymnasiums in Bad Frankenhausen gilt als erste Anlaufstelle für Corona-Erkrankte - und nicht der Hausarzt.

15.40 Uhr: Sonderregeln für Ärzte

Für Ärzte gelten es derzeit im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie viele befristete Sonderregeln. Sie dürfen per Telefon Krankschreibungen vornehmen und mehr Videosprechstunden anbieten. In Krankenhäusern wurden zum Beispiel die zeitlichen Vorgaben für die Aufnahme von beatmungspflichtigen Intensivpatienten verändert. Dazu hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) jetzt eine Serviceseite eingerichtet. Dort sind alle Regelungen abrufbar, die der G-BA zur Entlastung von Krankenhäusern und Ärzten sowie zum Schutz vor Infektionsrisiken beschlossen hat. Mehr Informationen lesen Sie hier.

15.30 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus dem Weimarer Land

Insgesamt beträgt die Zahl der Krankheitsfälle bisher im Weimarer Land 55 , davon sind bereits zehn Personen genesen. Zu den derzeit Erkrankten zählen auch 15 Bewohner aus dem Alten- und Pflegeheim Ettersburg. Eine ältere Person aus dem Alten- und Pflegeheim in Ettersburg ist verstorben. Das Testergebnis des Abstriches lag zum Zeitpunkt des Todes noch nicht vor.

Acht Personen befinden sich derzeit in stationärer Behandlung - davon sechs Bewohner aus dem Alten- und Pflegeheim Ettersburg.

15.00 Uhr: Zahl der Infektionen in Erfurt leicht gestiegen

In Erfurt wurden insgesamt 107 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Somit hat sich Zahl seit gestern um vier erhöht. Aktuell befinden sich elf Personen in stationärer Behandlung, nach wie vor muss ein Ehepaar beatmet werden. 64 Personen sind als genesen erfasst, 5 mehr als gestern. Ebenfalls mit Stand heute sind 892 Personen in Quarantäne. 286 sind Erkrankte und Kontaktpersonen, 606 sind Reiserückkehrer.

14 Uhr: Landrätin des Ilm-Kreises fordert wissenschaftliche Studie

Ilm-Kreis-Landrätin Petra Enders (Linke) fordert, dass nach der Corona-Quarantäne des Ortes Neustadt dort wissenschaftliche Untersuchungen durchgeführt werden. „Neustadt wäre aus meiner Sicht so interessant, weil in keinem anderen Ort in Thüringen – ich vermute sogar in Deutschland – in dieser Intensität, in dieser Komplexität getestet worden ist.

13.48 Uhr: Aktuelle Fallzahlen im Landkreis Altenburger Land

Die Zahl der mit Covid-19 Infizierten im Landkreis Altenburger Land ist auf 33 gestiegen, wie das Landratsamt mitteilt. Am Vortag waren es noch 31. Davon gelten 13 Personen inzwischen als genesen, fünf Personen befinden sich in stationärer Behandlung im Klinikum Altenburger Land, drei von ihnen auf der Intensivstation.

13.45 Uhr: Jenaer Medizinstudenten trainieren intensivpflegerische Fertigkeiten

Mehr als 800 Studenten der Medizinischen Fakultät Jena haben sich am Universitätsklinikum Jena (UKJ) als freiwillige Helfer in der Corona-Pandemie gemeldet. 57 davon absolvieren nun einen mehrtägigen pflegerischen Crashkurs im SkillsLab Jena, um die Gesundheits- und Krankenpfleger des Uniklinikums bei der Betreuung von Intensivpatienten mit Corona-Infektion unterstützen zu können.

13 Uhr: Keine Entwarnung bei Schutzmaterial für Rettungsdienste

Trotz der Belieferung mit Ausrüstung durch das Land Thüringen fehlen den Rettungsdiensten weiter wichtige Materialien wie Schutzkittel und Masken mit hoher Schutzstufe. Für die Finanzierung braucht es noch eine Vereinbarung mit den Krankenkassen, sagt DRK-Landesvorstandschef Peter Schreiber im Gespräch mit unserer Redkation. Zudem gewährt er einen Einblick, wie sich die Einsatzzahlen in der Corona-Krise entwickelt haben.

12.30 Uhr: Weitere Neuinfektionen im Eichsfeld

Im Eichsfeld gibt es fünf Neuinfektionen. Damit klettert die Fallzahl auf 82 insgesamt. Neun Patienten befinden sich in stationärer Behandlung, inzwischen muss das Gesundheitsamt vier schwere Verläufe konstatieren. Leinefelde gilt nicht mehr als besonders betroffener Ort, dafür ist Bischofferode nun mit fünf Fällen aufgeführt.

11 Uhr: Zehn Corona-Neuinfizierte im Saale-Orla-Kreis gemeldet

Das Gesundheitsamt des Saale-Orla-Kreises vermeldet zehn Neuinfektionen mit dem Coronavirus, die sich gleichermaßen auf das Oberland und Orlatal verteilen. Nach wie vor sind im Saale-Orla-Kreis tendenziell mehr Frauen betroffen als Männer.

9 Uhr: Ärztepräsident zur Corona-Krise: Sommerurlaub fällt aus

Die Corona-Krise lähmt Deutschland. Ärztepräsident Klaus Reinhardt über die Lage an den Feiertagen und den Verzicht auf Urlaubsreisen.

7.30 Uhr: Grundrechte zu sehr eingeschränkt? - Thüringer schicken Brandbrief an Kanzlerin Merkel

Werden elementare Rechte im Zuge der Corona-Krise vom Staat eingeschränkt? Eine Gruppe von Bürgern um die Erfurter Rechtsanwältin Katharina Laschinski meint, ja und hat sich unter anderem an die Bundeskanzlerin und die Thüringer Landesregierung gewandt.

7 Uhr: Wegen Corona-Krise: 240.000 Beschäftigte in Kurzarbeit

Auftragsrückgänge haben in der aktuellen Corona-Krise in 480 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in vier Bundesländern zu Kurzarbeit geführt. Rund 240.000 Beschäftigte in diesen Firmen seien bereits auf Kurzarbeit gesetzt oder stünden kurz davor, informierte die IG Metall im Bezirk Mitte – zu dem Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen gehören.

6.30 Uhr: Offenbar viele Krankschreibungen per Telefon

Konkrete Zahlen können bislang weder Kassenärztliche Vereinigung (KV) noch Krankenkassen nennen. Aber klar ist: Auch in Thüringen nehmen viele Patienten die seit dem 9. März bestehende Möglichkeit wahr, bei leichten Erkrankungen der oberen Atemwege eine Krankschreibung per Telefon zu bekommen.

6 Uhr: "Epirius-Modell" simuliert Ausbreitung des Coronavirus

Ein Modell zum Simulieren der Ausbreitung von Infektionskrankheiten haben Forscher der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena sowie der TH im bayerischen Deggendorf entwickelt. Der Jenaer Wirtschaftsinformatiker Thomas Wöhner sowie Michael Scholz nutzen dafür ein von ihnen geschaffenes Modell zur Untersuchung der Verbreitung von Nachrichten in sozialen Netzwerken.

7. April

21 Uhr: Jenaer Uniklinik-Mitarbeiter senden Hilferuf

In einem Offenen Brief wenden sich Mitarbeiter des Universitätsklinikums Jena an die Thüringer Landesregierung. Sie kritisieren das Gesundheitssystem und fordern unter anderem ausreichend Schutzkleidung wie Masken, Schutzkittel, Schutzbrillen, Handschuhe und Desinfektionsmittel. Wenn nötig, müsse das Land Thüringen Unternehmen zwingen und unter staatliche Aufsicht stellen, heißt es in dem Schreiben.

18.30 Uhr: Saalfelder Familie spendet 5000 Masken für Thüringen Kliniken

Eine Saalfelder Familie hat den Thüringen Kliniken 5000 Schutzmasken geschenkt. Die Masken haben laut Dino und Matthias Culina nach einer langen Odyssee nun ihren Weg aus China nach Thüringen gefunden. Ein chinesischer Geschäftspartner wurde bei der Ausfuhr sogar kurzzeitig verhaftet.

18 Uhr: Weiterer Todesfall in Seniorenresidenz in Triptis

Das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises meldet mindestens einen weiteren Corona-Todesfall in einer Triptiser Seniorenresidenz - insgesamt seien seit Donnerstag fünf Bewohner gestorben, vier an Corona. Das Landratsamt Saale-Orla ruft eine Task Force für Altenpflegeheime ins Leben. Unter der Leitung von Dr. Wolf Voigtländer sollen die Einrichtungen umfassend und auf direktem Weg beraten werden, Abstriche sollen ermöglicht und wenn nötig Schutzausrüstung für das Personal organisiert werden.

17.48 Uhr: Ladenbesitzer wehrt sich gegen Zwangsgeld

Das Oberverwaltungsgericht Weimar hat in einer Eilentscheidung zur Auslegung der Corona-Verordnungen geurteilt. Einem Händler war ein Zwangsgeld angedroht worden, weil er seinen Laden geöffnet hatte. Zu unrecht, wie das OVG nun entschied und damit die Rechte der Händler stärkte.

17.30 Uhr: 47 Fälle im Saale-Holzland-Kreis - Mehrere Infizierte in einer Klinik

Den inzwischen 47. Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus hat das Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises am Dienstagnachmittag bekanntgegeben. Laut Landratsamt handele es sich bei der infizierten Person um eine Frau, die keine Krankheitssymptome habe. In einer medizinischen Einrichtung haben sich insgesamt 20 Menschen infiziert. Angesteckt hatten sich alle bei einem Patienten, der aus anderen Gründen in der Einrichtung behandelt wurde.

17.15 Uhr: Deutlicher Anstieg im Kreis Gotha

Bei den registrierten Corona-Infektionen im Landkreis Gotha hat es am Dienstag einen deutlichen Anstieg gegeben. Die Gesamtzahl aller positiv getesteten Personen erhöhte sich von 38 am Montag auf nun 45. Das ist der bislang größte Zuwachs an Covid-19-Erkrankten im Landkreis, seitdem diese erfasst werden.

17.00 Uhr: Neun Corona-Schwerpunktkliniken in allen Landesteilen

Thüringen richtet sich darauf ein, dass in der Corona-Krise die Zahl der Schwerkranken steigt. Deren Behandlung soll künftig in neun Schwerpunktkrankenhäusern erfolgen. Alle Landesteile seien dabei berücksichtigt, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) am Dienstag in Erfurt. Die sogenannten "Level 1"-Krankenhäuser verfügten unter anderem über größere Intensivstationen sowie Möglichkeiten, weitere Beatmungsplätze einzurichten. Als Schwerpunktkrankenhäuser festgelegt worden seien das Südharz-Klinikum Nordhausen und die Lungenklinik Neustadt/Südharz sowie das SRH Zentralklinikum Suhl und das St. Georg Klinikum Eisenach. Zu dieser Kategorie gehörten außerdem das Helios Klinikum Erfurt und die Zentralklinik Bad Berka sowie das Universitätsklinikum Jena, das SRH Wald-Klinikum Gera und das Klinikum Altenburger Land.

16.50 Uhr: CDU-Fraktion lehnt Flüchtlingsunterbringung in Wohnungen ab

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag lehnt eine Räumung der Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge und deren dezentrale Unterbringung in Wohnungen ab. Diese sei auch nicht mit den Notwendigkeiten des Seuchenschutzes zu begründen, sagte der integrationspolitische Sprecher der Fraktion, Marcus Malsch, am Dienstag in Erfurt. Der Schutz lasse sich ebenso in Gemeinschaftsunterkünften gewährleisten. In den Asylunterkünften sei die Situation sogar noch vergleichsweise entspannt, da sie in Thüringen derzeit nicht einmal zur Hälfte belegt seien. Thüringens Integrationsbeauftragte Mirjam Kruppa hatte am Montag die Verlegung von Flüchtlingen in Wohnungen gefordert und dies mit dem Seuchenschutz begründet, der in den Gemeinschaftsunterkünften nicht gewährleistet sei.

16.45 Uhr: Zwei Patienten in Nordhausen auf Intensivstation

Vier neue Corona-Fälle meldet das Landratsamt in Nordhausen. Damit stieg der Gesamtzahl der bisher Infizierten im Landkreis auf 26. Davon gelten 12 als wieder genesen. Vier Patienten sind gegenwärtig in stationärer Behandlung im Südharz-Klinikum, davon zwei auf der Intensivstation. 83 Bewohner des Landkreises Nordhausen befinden sich zurzeit in häuslicher Quarantäne.

16.15 Uhr: Weimarer Land meldet unveränderte Zahlen

Aufatmen im Landkreis: Zumindest die aktuelle Momentaufnahme von den Covid-19-Erkrankten im Weimarer Land zeichnet ein positives Bild. Wie eine Sprecherin des Landratsamtes Weimarer Land am Dienstagnachmittag mitteilte, habe es keine Veränderung gegenüber dem Vortag gegeben. Somit bleibt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen bei 47.

16.10 Uhr: Zwei Neuinfizierte im Kreis Sonneberg - Zustand einer Patientin verschlechtert

Das Gesundheitsamt des Landkreises Sonneberg meldet zwei weitere bestätigte COVID-19-Fälle. Eine Entspannung der Lage im Kreisgebiet sei bisher noch nicht in Sicht. Bei den neuen Fällen handele es sich um ein Mann Anfang dreißig und eine Frau Mitte fünfzig. Bei beiden äußere sich die Erkrankung in leichten Symptomen und sie befänden sich in häuslicher Quarantäne. Die Gesamtzahl der mit dem neuartigen Sars-CoV-2-Virus infizierten Personen ist im Landkreis Sonneberg somit auf 38 gestiegen. Derweil hat sich der Zustand einer infizierten Frau zusehends verschlechtert. Die Frau Mitte siebzig werde nun intensivmedizinisch in Coburg behandelt. Positiv zu vermelden sei, dass inzwischen 13 an COVID-19 erkrankte Personen als genesen gelten.

16.00 Uhr: Thüringen wartet weiter auf Schutzausrüstung

Thüringen hat nach Angaben von Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) bisher erst einen kleinen Teil der bestellten Corona-Schutzausrüstungen erhalten. Es seien allein vom Land Aufträge für Mundschutz und Schutzkleidung für medizinisches Personal im Volumen von mehr als elf Millionen Euro erteilt worden, sagte Werner am Dienstag in Erfurt. "Bisher wurde aber nur im Umfang von etwa einer Million Euro geliefert."

14.49 Uhr: Weitere Wirtschaftshilfen in der Corona-Krise

Thüringen weitet die Hilfen für die Wirtschaft in der Corona-Krise weiter aus. In den nächsten Tagen könnten auch Stiftungen, Vereine und gemeinnützige Firmen Anträge auf Soforthilfe stellen, sagte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Dienstag in Erfurt. Bei ihnen würden nicht nur fest angestellte Mitarbeiter, sondern beispielsweise auch Honorarkräfte bei der Bemessung der Hilfe berücksichtigt. Solo-Selbstständigen, die durch die Krise in Existenznot gerieten, erstatte das Land die Kosten für ihre Kranken- und Rentenversicherung.

Zudem übernehme das Land im April 80 Prozent der Ausbildungsvergütungen für Lehrlinge in den Unternehmen, die derzeit stillstehen müssten. Nach Angaben von Tiefensee wurden bisher in Thüringen mehr als 30 Millionen Euro an Soforthilfen bewilligt und schrittweise ausgezahlt. Es seien bereits rund 30.000 Anträge auf die Einmalzahlungen durch Selbstständige und kleinen Firmen bis 50 Beschäftige gestellt worden. Täglich gehen damit im Schnitt etwa 1000 Anträge ein.

14.30 Uhr: Corona-Fall im Seniorenzentrum in Zeulenroda-Triebes

Eine Bewohnerin des Seniorenzentrums der Thüringer Arbeiterwohlfahrt (Awo) "Am Stausee" in Zeulenroda-Triebes wurde am Sonntag positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Die 79-Jährige sei eigentlich wegen eines anderen medizinischen Problems in das Krankenhaus eingeliefert worden. Als sie dort aber Symptome zeigte, hätten die Ärzte einen Test angeordnet, der positiv ausfiel, sagt ein Sprecher der Awo.

Im Landkreis Greiz wurden mittlerweile 201 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet, das sind fünf mehr als am Vortag.

14.20 Uhr: Erfurt meldet 103 Personen, die positiv auf Corona getestet wurden

In der Stadt Erfurt gibt es zum heutigen Tag sechs neue positive Corona-Tests. Zwei davon sind die jeweiligen Ehepartner von bereits infizierten Personen, drei weitere stehen dienstlich in Kontakt.

Eine Patientin liegt in der Geriatrie in Weimar. Aktuell befinden sich zehn Personen in stationärer Behandlung, darunter ein Ehepaar, das beatmet werden muss. Die Zahl Genesenen liegt derzeit bei 59, somit 4 mehr als gestern. 884 Personen sind in Quarantäne - 280 davon Erkrankte und deren Kontaktpersonen, 604 sind Reiserückkehrer.

14.14 Uhr: Zahl der Infizierten im Kreis Saalfeld-Rudolstadt stabil

Bis Dienstag, 14 Uhr, sind im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 52 Personen seit Beginn der Corona-Krise positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet worden. Damit ist der Stand an Infizierten im Vergleich zum Vortag unverändert.

Zudem wurde für 23 zuvor positiv getestete Fälle die Quarantäne aufgehoben, 138 bleiben weiterhin in Quarantäne. In stationärer Behandlung seien laut Gesundheitsamt derzeit fünf Personen. Im Landkreis wurden seit Beginn der Pandemie 1054 Menschen auf das Virus gestet.

13.30 Uhr: Zahl der im Eichsfeld am Corona-Virus erkrankten Personen erneut gestiegen

Die Zahl der im Eichsfeld am Corona-Virus erkrankten Personen ist erneut gestiegen. Vom Montag zum Dienstag müssen vier Neuerkrankungen verzeichnet werden. Damit stehen 77 Fälle in der Statistik. neun Patienten werden stationär behandelt. Inzwischen gelten zwölf Menschen als wieder genesen.

12.52 Uhr: Eine Playlist für die Auszeit von der Krise

Ob für die Heimarbeit, zur Kurzweil oder für andere Ablenkungen in Selbstquarantäne - In der Kolumne #langenicht gehört stellt Redakteur Christian Werner ab jetzt mehrmals die Woche Musik für den Krisen-Modus vor. Die Auswahl gibt es zum Lesen und Hören.

12.20 Uhr: Geraer Brunnen bleiben vorerst trocken

Für Montag war eigentlich der Start der Geraer Brunnensaison geplant. . Das Amt für Stadtgrün, das wie andere Ämter in der Geraer Stadtverwaltung auch, die Teams derzeit in Schichten aufgeteilt hat, kann das wegen Corona-Sonderaufgaben nicht leisten.

11.40 Uhr: Corona-Verdacht im Gefängnis Untermaßfeld

Das Gefängnis in Untermaßfeld im Kreis Schmalkalden-Meinigen steht derzeit unter Corona-Verdacht. Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte eine entsprechende Erklärung der Gefangenengewerkschaft.

11.15 Uhr: Test-Kapazitäten im Altenburger Labor sind längst nicht ausgeschöpft

Im Altenburger Zentrallabor werden täglich etwa 250 Proben Corona-Verdachtsfälle untersucht. Es wären jedoch 1000 möglich. Abstriche, die dort neben dem Altenburger Klinikum untersucht werden, kommen dabei nicht allein aus dem Landkreis.

10.45 Uhr: Keine Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis

Die Lage im Saale-Orla-Kreis bleibt im Hinblick auf die Ausbreitung des Corona-Virus konstant. Zwar vermeldet das Gesundheitsamt des Landkreises am Dienstagmorgen keine Neuinfektionen mit SARS-CoV2, dennoch könne von einer Entspannung der Situation keine Rede sein, teilt das Landratsamt mit.

10.24 Uhr: Kliniken in Eisenach und im Wartburgkreis für Corona-Patienten gerüstet

In Eisenach und dem Wartburgkreis stehen 271 Betten für Corona-Patienten bereit. 77 Beatmungsplätze stehen zur Verfügung, 29 davon im Eisenacher St.-Georg-Klinikum. Bei Bedarf werden zusätzlich zurzeit noch verfügbare etwa 800 Betten zu Isolierbetten für die Covid-19-Patienten umorganisiert, heißt es aus dem Landratsamt. Derzeit gibt es 38 nachgewiesene Corona-Infektionen, 29 im Wartburgkreis und 9 in Eisenach.

Derzeit werden drei schwere Corona-Fälle im Eisenacher Klinikum in solchen Betten intensiv-medizinisch betreut. Das Klinikum gilt als eines von neun "Level-1-Kliniken" in Thüringen. Das sind die Schwerpunkt-Kliniken, in denen Corona-Erkrankte einschließlich schwerer beatmungspflichtiger Krankheitsverläufe behandelt werden sollen. So sehen die Behandlungsräume aus.

8.59 Uhr: Erfurter Kliniken behandeln Patienten aus Bayern

In den beiden Erfurter Krankenhäusern werden auch Corona-Patienten aus benachbarten Bundesländern mit hohen Infektionszahlen behandelt, bestätigten die beiden Direktoren der Erfurter Krankenhäuser. Die beiden Kliniken haben nach der Umstrukturierung und dem Verschieben nicht dringlicher Behandlungen aktuell ausreichend Intensiv- und Beatmungsplätze.

Für einen noch besseren Schutz gegen die Corona-Verbreitung empfiehlt indes Norbert Daumann, Regionalchef der Kassenärztlichen Vereinigung, den Einsatz von Mund-und-Nasen-Tüchern. Von einer Maskenpflicht in Erfurt hält er derzeit nichts, weil die Profi-Masken dringend vom medizinischen und Pflegepersonal benötigt würden.

Aus Erfurt muss derzeit ein Patient beatmet werden, sieben weitere werden stationär behandelt. 97 Personen wurden bislang auf das Coronavirus getestet.

8.16 Uhr: Geraer Paar akzeptiert Ende der Quarantäne nicht

Die Quarantäne eines Geraer Paars, das mit dem Coronavirus infiziert ist, sollte aufgehoben werden, obwohl der Mann noch Symptome der Krankheit zeigte. Das Paar erhebt nun Vorwürfe gegen das Gesundheitsamt und gegen die Teststrecke auf dem Hofwiesenparkplatz. Dort seien Fehler beim Abstrich gemacht worden.

8 Uhr: Musikschullehrer spielen bei runden Geburtstagen und Jubiläen als "Straßenmusikanten"

Lehrer der Kreismusikschule Johann Sebastian Bach in Mühlhausen werden jetzt zu runden Geburtstagen und Jubiläen Ständchen bringen. Die Verwaltung des Unstrut-Hainich-Kreises konnte sie als „Straßenmusikanten“ gewinnen, die „selbstverständlich unter Einhaltung aller Beschränkungen“, die ältere Jubilare beschenken.

7.35 Uhr: Zwischen Anpassung und Zerstörung: Wie die Corona-Regeln im Saale-Orla-Kreis eingehalten werden

Die meisten Menschen im Saale-Orla-Kreis halten sich die neuen Verordnungen. Von einem recht entspannten Wochenende erzählt beispielsweise Pößnecks Bürgermeister Michael Modde (parteilos). „Weitestgehend haben sich die Menschen an die neuen Verordnungen gehalten“, sagt der Bürgermeister. Er ärgert sich allerdings über den Vandalismus in der Stadt, der in der vergangenen Woche sogar ein größeres Thema war, als das Infektionsschutzgesetz.

6.50 Uhr: Erzieher-Gehälter werden weiter gezahlt

Die Bundeselternvertretung für Kinder in Kindertagesstätten (Bevki) begrüßt den Kindergartenpakt, den das Land mit Kommunen und Trägern geschlossen hat. Durch diese Vereinbarung würden zumindest die wirtschaftlichen Folgen der Kindergarten-Schließungen für Familien und Erzieherinnen weitgehend vom Land abgemildert

6.20 Uhr: Thüringen plant Corona-Hilfegesetz

Die rot-rot-grüne Minderheitskoalition plant mit einem Corona-Pandemie-Hilfefondsgesetz den Aufbau eines Sondervermögens. Darin sollen alle Ausgaben, die im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Covid-19 stehen, zusammengefasst werden.

6.10 Uhr: Smartphones mit Licht desinfizieren - ein Prototyp made in Thüringen

Ilmenauer Forscher haben eine innovative Lösung zum Desinfizieren von Smartphones und Tablets entwickelt: Anstatt die Geräte, die beispielsweise in Kliniken auch oft von Hand zu Hand gehen, mit chemischen Mitteln zu behandeln, werden sie mit Licht desinfiziert.

6 Uhr: Wie sich Thüringer Pflegedienste auf die Epidemie vorbereitet haben

Ambulante Pflegedienste bereiten sich auf den Schutz von Pflegebedürftigen in Corona-Zeiten vor. Eine stichprobenartige Nachfrage hat ergeben, dass es Wege gibt, Materialien zum Schutz zu ordern.

6. April

20.00 Uhr: Verstöße gegen Kontaktverbot in Mutter-Kind-Kurklinik

Der Fachdienst Gesundheit des Landratsamtes des Sale-Orla-Kreises überprüfte am Wochenende zusammen mit der Polizei die Situation in der Mutter-Kind-Kurklinik in Lückenmühle. Vor Ort stellten sie bei eng aneinander gereihten Gruppen eindeutige Verstöße gegen die geltende Allgemeinverfügung fest. Torsten Bossert, Leiter des Fachdienstes Gesundheit, verzichtete aber laut Mitteilung des Landratsamtes darauf, Anzeige zu erstatten: „Ich bin in diesem Fall der Meinung, dass es der Betreiber der Einrichtung steuern müsste. Die Gäste kommen aus ganz Deutschland und kennen die genauen Thüringer Regeln nicht.“

18.00 Uhr: Thüringer Pflegeheime könnten sich zu Hotspots entwickeln

In der Corona-Krise könnten sich mehrere Thüringer Pflegeeinrichtungen zu sogenannten Hotspots entwickeln. In einigen Pflegeheimen sind sowohl eine größere Zahl an Bewohnern als auch Betreuer betroffen. Um diese Pflegeeinrichtungen geht es konkret.

17.45 Uhr: Migrationsbeauftragte fordert Flüchtlingsunterbringung in Wohnungen

Angesichts der Corona-Pandemie fordert Thüringens Migrationsbeauftragte Kruppa die Unterbringung von besonders gefährdeten Flüchtlingen in Wohnungen. „Die beengte Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften in Zeiten von Corona gefährdet Menschenleben“, erklärte Kruppa am Montag.

17.14 Uhr: Thüringer CDU fordert Transport von Kindern zur Notbetreuung sicherzustellen

Die CDU-Landtagsfraktion hat die Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, den Transport von Schul- und Kindergartenkindern in Notbetreuung lückenlos sicherzustellen. Die Fraktion habe Hilferufe von Ärzten und Pflegekräften erhalten. Aus Sicht des Bildungsministeriums handelt es sich nicht um ein flächendeckendes Problem.

Die Landesregierung will derweil die Zahl der Schul- und Kindergartenkinder, die in der Corona-Pandemie in den Einrichtungen betreut werden, weiter so klein wie möglich halten.

16.05 Uhr: Sechs weitere Tote im Landkreis Greiz

Im Landkreis Greiz sind über das Wochenende und am Montag weitere sechs Menschen gestorben, die positiv auf das Sars-CoV-2/Coronavirus getestet wurden. Sie stammten aus Endschütz, Mohlsdorf, Langenwetzendorf und drei aus Greiz, waren alle hochbetagt und/oder hatten Vorerkrankungen. Das teilte das Landratsamt Greiz am Montag mit. Insgesamt sind im stark betroffenen Landkreis Greiz inzwischen neun Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben.

15.40 Uhr: 52 Infizierte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Bis Montagmittag sind im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt 52 Personen seit Beginn der Corona-Krise positiv auf das SARS-CoV-2 Virus getestet worden. Für 19 zuvor positiv getestete Fälle wurde die Quarantäne aufgehoben. Derzeit befinden sich sechs Personen in stationärer Behandlung in den Thüringen-Kliniken. Für 136 Personen besteht weiter die Anordnung zur Quarantäne. Seit Beginn der Pandemie wurden 1 002 Personen auf das Virus getestet. In 59 Fällen steht der Befund noch aus.

15.30: Vier Personen in Altenburg stationär versorgt, zwei auf Intensivstation

Das Landratsamt Altenburger Land berichtet von insgesamt 31 infizierten Personen. Elf seien inzwischen wieder genesen. Vier sind stationär aufgenommen, zwei auf der Intensivstation.

14.40 Uhr: Zwei neue Infizierte in Erfurt, einer muss beatmet werden

Die Stadtverwaltung Erfurt meldet Stand Montag, 14 Uhr, insgesamt 97 Personen, die in der Stadt positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das sind zwei mehr als Sonntag. Einer der beiden wird künstlich beatmet.

Insgesamt befinden sich sieben Infizierte in stationärer Bhenaldung. Genesen sind 55 Personen. 879 Menschen sind in Erfurt in Quarantäne, 276 davon sind Erkrankte und deren Kontaktpersonen, 603 Reiserückkehrer.

14.33 Uhr: Drei weitere Infektionen im Landkreis Sömmerda

Über das Wochenende hat sich die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen im Landkreis Sömmerda leicht erhöht. Aktuell gibt es 30 Personen, bei denen die Infektion durch ein positives Abstrich-Ergebnis bestätigt worden ist, informierte das Landratsamt. Sechs Covid-19-Patienten haben die Quarantäne beendet.

14 Uhr: Erster Corona-Todesfall im Kreis Gotha

Der Landkreis Gotha hat den ersten Corona-Todesfall zu verzeichnen. Ein 77-jähriger beatmungspflichtiger Patient ist am Montag Morgen im SRH Krankenhaus Waltershausen-Friedrichroda verstorben. Dort wird auf der Intensivstation ein weiterer Patient beatmet. Zwei Patienten dagegen sind genesen.

13.40 Uhr: Erfurt schafft Duschmöglichkeiten für Brummi-Fahrer

Die Stadt Erfurt bietet angesichts der Corona-Krise für Lastwagenfahrer seit Montag Duschmöglichkeiten an. Dafür sei unter anderem das Sportlerhaus in der Nähe des Zoos für Lkw-Fahrer geöffnet worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Die Raststätten an den Autobahnen, wo es Duschmöglichkeiten gibt, sind derzeit weitgehend dicht. Deswegen muss nun unkonventionelle Hilfe her.

13 Uhr: Corona-Party in Neustadt

Noch bevor Neustadt am Rennsteig am Sonntag um Mitternacht für quarantänefrei erklärt worden ist, gab es im Ort Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz. Polizisten mussten zwei Corona-Partys auflösen und wurden dabei beschimpft und bespuckt. Unter den Feiernden befand sich auch ein Infizierter. Hier lesen Sie, was die Polizei berichtet.

12.45 Uhr: Keine neuen bestätigten Corona-Fälle im Eichsfeld innerhalb von 24 Stunden

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Eichsfeld keinen neuen bestätigten Corona-Fall. Damit bleibt es vorerst bei insgesamt 73 Fällen. Inzwischen aber werden acht Patienten stationär behandelt. Drei weitere Menschen gelten seit Montagfrüh als genesen, damit sind es insgesamt 11 Genesene. Vor allem in Dingelstädt gehen die Krankheitsfall-Zahlen langsam zurück.

11.30 Uhr: Zwei weitere Frauen im Saale-Orla-Kreis sterben nach Infektion mit Coronavirus

Zwei weitere Bewohnerinnen des Seniorenheims in Triptis sind am Wochenende verstorben. Eine verbrachte ihre letzten Stunden in der Seniorenresidenz, die andere im Krankenhaus. Der Saale-Orla-Kreis hat beim Kampf mit der Corona-Pandemie einen zweiten Schwerpunkt. Nach der Seniorenresidenz der Arbeiterwohlfahrt in Triptis drohe das Virus nun auch bei einem Pflegedienst im Orlatal zu grassieren, teilt das Landratsamt mit.

10.30 Uhr: Auch Saalfelds Bestatter leiden in der Corona-Krise

Auch Bestatter sind von der Corona-Pandemie stark betroffen. Das Schlimmste sei, sagt ein Saalfelder Bestatter, wenn Bekannte die Andeutung machten, als Bestatter gehöre er ja vermutlich zu den Gewinnern der Corona-Krise. Der Bestatter macht im Gespräch deutlich, dass ihn diese Vorstellung schwer treffe und dass dem auch gar nicht so sei.

10 Uhr: Zahnärzte aus der Region Bad Lobenstein berichten von ihren derzeitigen Problemen

Vor allem Zahnärzte müssen zwangsläufig ihren Patienten bei der Behandlung sehr nah kommen. Das ist in Zeiten der Corona-Pandemie mit vielen Risiken verbunden. Zumal es mittlerweile zu Engpässen bei der Belieferung mit Einweghandschuhen und Mundschutz kommt. Einige Zahnärzte mussten auch Kurzarbeit anmelden.

9.25 Uhr: Leichter Anstieg der Zahl an Infizierten in Weimar und Weimarer Land

Wie die Verwaltungen mitteilten, waren es am Sonntagnachmittag in Weimar 49, im Kreis Weimarer Land 54 Erkrankte. Sieben Einwohner der Stadt und sechs aus dem Kreis werden in Kliniken stationär behandelt. Darunter sind drei Bewohner des Alten- und Pflegeheims Ettersburg.

9.10 Uhr: Stilles Gedenken an Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald

Im Stillen soll dieser Tage an den 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald gedacht werden. Das Bürgerbündnis gegen Rechtsextremismus rief auf, allein oder zu zweit Blumen und persönliche Worte auf Papier am Lagertor niederzulegen.

8.30 Uhr: Quarantäne in Neustadt am Rennsteig aufgehoben

In Neustadt am Rennsteig wird die zweiwöchige Quarantänezeit am Sonntag, 5. April, um 24 Uhr aufgehoben. Es seien fast alle 900 Einwohner in den letzten Tagen getestet worden, sagte Landrätin Petra Enders (Linke), genaue Zahlen liegen ihr noch nicht vor. An den Abstrichstellen im Ort wurden seit Mittwoch insgesamt 26 Neustädter positiv mit dem Coronavirus getestet, damit gibt es in Neustadt 47 Infizierte, für diese gelten weiter die Quarantänebestimmungen. Hier lesen Sie mehr.

8 Uhr: Maskenpflicht in Jena setzt ein

Ab heute ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Jena beim Einkaufen, in öffentlichen Einrichtungen und im ÖPNV Pflicht. Neben offiziellen medizinischen Masken ist jedoch auch das Tragen von Tüchern, Schals und selbstgenähten Masken erlaubt. Um alle damit auszustatten, gibt es viele kreative Ideen.

Denn zurzeit brauchen keine neuen Kostüme genäht zu werden.

Weimars Oberbürgermeister begrüßt derweil das vorsorgliche Tragen von Atemschutzmasken auch in seiner Stadt. Pflicht ist das in Weimar bislang noch nicht.

7 Uhr: Ärger zwischen Ministern wegen systemrelevanter Berufe

In der Thüringer Landesregierung herrscht Uneinigkeit darüber, welche Berufe im Zuge der Corona-Krise „systemrelevant“ sind. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) hält die bisherige Einordnung von Bildungsminister Helmut Holter (Linke) für „nicht vertretbar“, wie er in einem Brief an seinen Kabinettskollegen wissen lässt. Konkret geht es darum, wer sich für die Notbetreuung in Kitas oder Schulen qualifiziert und wer nicht.

6.40 Uhr: Tafeln rechnen mit Ansturm

Die Thüringer Tafeln rechnen durch die angekündigte Kurzarbeit in vielen Betrieben mit einem drastischen Anstieg der Bedürftigen. Auch die Schließung von Kindergärten und Schulen stellt vor allem sozial schwache Familien vor finanzielle Probleme – sie müssen mehr Lebensmittel kaufen. Finanzhilfen vom Staat gibt es unterdessen für die Tafeln nicht. Hier können Sie helfen.

6.30 Uhr: Mediziner warnt: Jeder akute Brustschmerz muss sofort abgeklärt werden

Beispiele aus Italien und Frankreich haben gezeigt, dass Herz-Kreislauf-Patienten eine fünffach höhere Todesrate haben, wenn sie sich mit dem Corona-Virus infizieren. Lesen Sie mehr dazu hier.

6 Uhr: Jenaer Arzt berichtet von eigener Covid-19 Erkrankung

Ein Arzt aus Jena hatte als einer der ersten Thüringer Covid-19. Angesteckt hatte er sich im Urlaub im Tiroler Skiort Ischgl, so wie alle anderen Mitglieder seiner kleinen Reisegruppe. Nach zwei Wochen Quarantäne ist er wieder gesund. Wir sprachen mit ihm im Interview über seine ganz persönlichen Erfahrungen mit Covid-19

5. April

23 Uhr: Jenas Bürgermeister verteidigt Mundschutz-Pflicht in TV-Talkshow

Die Corona-Pandemie war am Sonntagabend Thema bei Anne Will. Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD) verteidigte abermals die Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes, die ab Montag in Jena etwa in Geschäften sowie Bussen und Bahnen gilt. „Wir brauchen einen flächendeckenden Schutz“, der mit Freiwilligkeit allein nicht zu erzielen sei. Es gehe darum, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Eine Tatsache verwundert ihn dabei an den Reaktionen der Bevölkerung.

20 Uhr: Ramelow wirbt für freiwilliges Tragen von Mundschutz

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat das freiwillige Tragen eines Mundschutzes befürwortet. Eine angeordnete Maskenpflicht lehne er ab, solange nicht Jedem eine verordnete Maske zur Verfügung gestellt werden könne, twitterte Ramelow am Sonntag.

19 Uhr: Zahl der Infizierten im Kreis Gotha steigt leicht

Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Kreis Gotha leicht angestiegen.

18.12 Uhr: 15 Fälle in Pflegeheim: Zahl der Corona-Erkrankten im Weimarer Land steigt

Die Zahl der Corona-Erkrankungen im Kreis Weimarer Land steigt weiter an. Wie das Landratsamt mitteilte, erhöhte sich die Zahl bis Sonntagnachmittag auf 53, von denen 6 in stationärer Behandlung sind.

18 Uhr: Hasse hinterfragt freiwillige Anti-Corona-App

Thüringens Datenschutzbeauftragter Lutz Hasse knüpft den möglichen Einsatz einer Anti-Corona-App auf freiwilliger Basis an eine Bedingung. Zwar sei die freiwillige Preisgabe von Handydaten nicht so scharf geregelt wie eine gesetzlich angeordnete. Damit gebe die Legislative aber auch die Verantwortung an die Bürger ab

17.30 Uhr: Keine neuen Corona-Fälle im Kyffhäuserkreis

Das ist eine positive Nachricht. Am Wochenende hat sich die Zahl der Coronafälle im Kyffhäuserkreis nicht weiter erhöht. Es sind - wie der Stand am Freitag - insgesamt 27, wie es von Ulrich Thiele, Pressesprecher des Landratsamtes, auf Nachfrage dieser Zeitung am Sonntag hieß.

17 Uhr: 36 Infizierte in Gera – darunter Augenarzt und seine Frau

36 positiv auf das Coronavirus getestete Geraer meldete am Sonntagnachmittag die Geraer Stadtverwaltung. Bei zwei von ihnen handelt es sich um den Geraer Augenarzt Jörg Müller und seiner Frau Kerstin Müller,

16.30 Uhr: Erster Erfurter Corona-Fall in einem Seniorenheim

In einem Erfurter Seniorenheim ist ein 99 Jahre alter Mann in Palliativbetreuung positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Für die Mitarbeiter stehe die vom Gesundheitsamt empfohlene Schutzkleidung ausreichend zur Verfügung.

16 Uhr: Großes Interesse an Online-Plattform für lokalen Handel

Die in der Corona-Krise geschaffene Internetplattform für den lokalen Handel in Thüringen wird gut angenommen. Seit dem Start vor knapp zwei Wochen hätten bereits 260 Läden, Geschäfte und Restaurants, die nun auf digitale Lieferwege umstellen, ihre Angebote eingestellt, teilte das Wirtschaftsministerium am Sonntag mit.

Bis zum Wochenende hätten sich rund 38.000 Besucher die Angebote auf dem Portal angesehen. Angesichts des großen Zuspruchs wurde die Seite inzwischen noch einmal komplett überarbeitet und mit neuen Funktionen ausgestattet.

15.30 Uhr: Über 500 Corona-Patienten in Thüringen wieder gesund

Die Corona-Pandemie in Thüringen greift weiter um sich. Die Zahl der positiv auf das Sars-CoV-2-Virus getesteten Menschen im Freistaat stieg bis Sonntag weiter, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Doch es gibt auch gute Nachrichten.

15.12 Uhr: Thüringer sollen an die frische Luft - Erholungsziele bleiben offen

Während in anderen Bundesländern regionale Naherholungsgebiete geschlossen werden, sollen in Thüringen Ausflugsziele geöffnet bleiben, bestätigt Frank Schenker aus dem Thüringer Gesundheitsministerium. "Das würde unserer Strategie widersprechen. Restaurants, Hotels und Campingplätze sind geschlossen, aber wir empfehlen ja, unter Berücksichtigung der Abstandsregeln und angeordneter Maßnahmen an die frische Luft zu gehen und die Sonne zu genießen", so Schenker.

12.47 Uhr: Quarantäne in Neustadt wird aufgehoben

In Neustadt am Rennsteig wird die zweiwöchige Quarantänezeit, seit 22. März, am Sonntag um 24 Uhr aufgehoben. Es seien fast alle 900 Einwohner in den letzten Tagen getestet worden, sagte Landrätin Petra Enders (Linke), genaue Zahlen liegen ihr noch nicht vor.

12.43 Uhr: Hausärzte warnen vor falscher Vorsicht - Patienten scheuen Arztbesuch

Hausärzte warnen vor gefährlicher Corona-Angst: Viele Patienten meiden derzeit den Besuch einer Arztpraxis trotz akuter oder chronischer Erkrankung, warnt Ulf Zitterbart, der Vorsitzende des Thüringer Hausärzteverbandes. "Mitunter wird dann erst im Hausbesuch festgestellt, dass man einen dramatischen Verlauf nicht mehr verhindern kann", weiß der Mediziner. Dabei sei der überwiegende Teil der Hausarztpraxen in Thüringen mit ausreichend Masken, Kitteln und Handschuhen, der sogenannten Schutzausrüstung, versorgt.

11.49 Uhr: Vier neue Fälle im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden gab es vier weitere bestätigte Fälle von Personen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das meldet das Landratsamt am Sonntagvormittag. Damit sei die Gesamtzahl der Infizierten auf 73 gestiegen.

Allerdings, so heißt es aus der Kreisverwaltung, gebe es bislang insgesamt acht Menschen, die genesen seien, zwei davon in den letzten 24 Stunden. Acht Patienten würden derzeit stationär behandelt, bei zweien sei der Verlauf schwer. Ein Todesopfer ist bislang zu beklagen. Die Gesamtzahl der aktuell noch Infizierten liege damit bei 64 Personen, so das Landratsamt.

Derzeit gibt es vier Orte im Kreis mit fünf oder mehr infizierten Personen: In Heiligenstadt sind es demnach elf, in Teistungen zehn, in Dingelstädt neun und in Leinefelde fünf.

11.20 Uhr: 35 Infizierte im Unstrut-Hainich-Kreis

35 Menschen haben sich bisher im Unstrut-Hainich-Kreis nachweislich mit Corona infiziert (Stand Sonntag, 10 Uhr). Fünf davon sind wieder genesen. Vier Fälle müssen stationär im Klinikum behandelt werden, die anderen 26 der aktuell 30 Infizierten sind zuhause in Quarantäne. Bisher gab es hier in keinem Fall einen schweren Verlauf, noch niemand ist an Corona gestorben. 371 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

11.14 Uhr: Erste Corona-Bußgelder in Thüringen verhängt - Das waren die Vergehen

In Thüringen sind die ersten Strafen wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen nach dem neuen Bußgeldkatalog verhängt worden. So musste die Polizei am ersten Osterferienwochenende unter anderem in Süd- und Nordthüringen derzeit verbotene Zusammenkünfte auflösen.

10.27 Uhr: Abfallentsorger: Grünschnitt am besten im Garten lassen

Die Einschränkungen durch die Corona-Krise wirken sich auch auf die Ablieferung von Gartenabfällen aus. Grünschnitt wird derzeit in Erfurt zwar noch an zwei Wertstoffhöfen angenommen, wie eine Stadtsprecherin sagte. Hobbygärtner sollten allerdings abwägen, ob das zwingend notwendig sei. Wegen der Einzel-Abfertigung könne es zudem zu längeren Wartezeiten kommen. Grünabfälle sollten wenn möglich über die Biotonne oder auf dem heimischen Kompost entsorgt oder vorübergehend im eigenen Garten gelagert werden.

Auch die kommunale Abfallentsorgung Jena rief dazu auf, Anlieferungen zu verschieben. Vielerorts sind kleinere Annahmestellen in Thüringen derzeit geschlossen oder öffnen ohnehin erst im April.

10.23 Uhr: Wer traut sich jetzt noch im Kreis Gotha?

Mit dem Frühling nimmt die Trau-Saison Fahrt auf. Ihren großen Tag zu zweit statt in großer Runde verbringen zu müssen, befürchten nun viele Brautpaare. Ohne Trauzeugen, ohne Reis werfende Verwandte und Freunde, die vor dem Standesamt Spalier stehen, wird dieser Tage im Landkreis Gotha geheiratet.

10.08 Uhr: 46 Infizierte in Weimar

In Weimar gibt es mittlerweile 46 bestätigte Infektionen. Davon befinden sich derzeit sieben Menschen stationär im Klinikum. Sechs Personen sind inzwischen wieder genesen. 763 Menschen leben in Quarantäne, 495 wurden bereits aus derselbigen entlassen.

6.45 Uhr: 3000 Anträge auf Corona-Nothilfe in Thüringen entschieden

Nach dem Ansturm auf Corona-Soforthilfen für die Wirtschaft kommt die Auszahlung des Geldes in Thüringen voran. Insgesamt rund 26 Millionen Euro seien inzwischen bewilligt und könnten damit an Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen in Not ausgezahlt werden, teilte das Wirtschaftsministerium auf Anfrage in Erfurt mit. Bisher seien in Thüringen 26.000 Anträge auf die Einmalzahlungen aus dem Landes- und Bundesprogramm gestellt worden. Über 3000 sei entschieden. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sprach von einer „förderrechtlichen und finanziellen Herkulesaufgabe“.

Forderungen aus der Wirtschaft, auch noch mittlere und größere Unternehmen bis 250 Beschäftigte in das Zuschussprogramm einzubeziehen, erteilte der Minister eine Absage. „Das ist für das Land finanziell nicht zu stemmen“, sagte er. Der Schutzschirm von Land und Bund für die Wirtschaft beschränke sich zudem nicht auf die Einmalzahlungen.

4. April

21.45 Uhr: Stoßzeiten beim Ostereinkauf meiden

Verbraucherzentrale und Lebensmittelhandel haben die Thüringer dazu aufgerufen, während der Corona-Krise ihre Ostereinkäufe auf mehrere Tage zu verteilen. Angesichts der in den Supermärkten geltenden Zugangs- und Abstandsregeln wäre es für die Mitarbeiter eine große Entlastung, wenn die Ostereinkäufe nicht alle Gründonnerstag und Karsamstag erledigt würden.

21.20 Uhr: Kleingärten haben in Krisenzeiten eine besondere Bedeutung

In Thüringer Kleingartenanlagen herrschen derzeit massive Einschränkungen. Weder darf Besuch von außen im Garten empfangen werden, noch dürfen sich die Gärtner untereinander besuchen. Auch Spaziergänge durch die Anlagen sind verboten. Die Heiterkeit ist bei vielen Kleingärtnern verschwunden, die Leute sind vorsichtiger geworden. Aber gerade die älteren Gartenbesitzer im Landkreis Sömmerda wissen ihr eigenes Stückchen Grün im Moment besonders zu schätzen.

20.30 Uhr: Immer mehr Ärzte und Krankenpfleger mit Coronavirus infiziert

In Deutschland sind inzwischen mehr als 2300 Ärzte und Krankenpfleger mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) mit und verwies gleichzeitig darauf, dass die tatsächliche Zahl vermutlich höher liege.

19.55 Uhr: In Jena sind 139 Personen mit Corona infiziert

In Jena gibt es mit Stand von 15 Uhr 139 infizierte Personen. Davon sind 82 (59 Prozent) männlich und 57 (41 Prozent) weiblich. Die Verdopplungsrate (aus den Daten der vergangenen sieben Tage) beträgt derzeit 3,8 Tage. Stationär behandelt werden derzeit sieben Personen. Eine Person muss davon muss beamtet werden.
Als geheilt gelten 36 Jenaerinnen und Jenaer.

19.25 Uhr: Wie ein Saalfelder die Coronakrise in Italien erlebt

Der frühere Maxhütten-Ingenieur Frank Rakus lebt derzeit in der Nähe von Rom unter Ausgangssperre. Mit dieser Zeitung sprach er über die Lage in Italien, worüber er sich die meisten Sorgen macht und was er den Menschen aus Thüringen auf den Weg gibt.

18.45 Uhr: Polizei nennt Details zu Flüchtlingen in Erfurt

Bei den in die Jugendherberge an der Hochheimer Straße eingezogenen 32 Migranten handelt es sich um zwölf Flüchtlingsfamilien aus Iran, Afghanistan, Syrien und der Türkei. Durch die Verlegung aus der Erstaufnahme in Suhl in kleinere Standorte sollen Infektionsrisiken reduziert werden. Nächste Woche würden weitere Familien mit Kindern in die Jugendherberge verlegt, so dass dort insgesamt 120 Personen untergebracht seien.

17.15 Uhr: Zahl der mit Corona Infizierten im Weimarer Land ist gestiegen

Die Zahl der mit Corona Infizierten im Weimarer Land ist auf 42 gestiegen. Acht Personen sind inzwischen wieder genesen. In stationärer Behandlung sind aktuell vier Personen.

15.30 Uhr: Polizei in Eisenach mit mehreren Corona-Fällen

Die Polizeiinspektion Eisenach ist von mehreren Corona-Fällen betroffen. Nach Informationen dieser Zeitung musste ein Beamter in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Weitere Polizisten sind in häuslicher Quarantäne sowie in ärztlicher Behandlung.

14.34 Uhr: Drei Patienten müssen im Kyffhäuserkreis im Krankenhaus behandelt werden

Im Kyffhäuserkreis hat sich die Zahl der Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, auf drei erhöht, teilte das Landratsamt mit. 27 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl sei seit Freitag nicht angestiegen, hieß es. Die Statistik weist acht Genesene aus.

13.04 Uhr: Drei weitere bestätigte Fälle im Eichsfeld

In den vergangenen 24 Stunden gab es im Landkreis Eichsfeld drei weitere bestätigte Coronavirus-Fälle. Das teilt das Landratsamt am Samstag mit. Demnach erhöhte sich die Zahl der Infizierten in der Region auf 69. Die der stationär behandelten Patienten sei bei acht geblieben, in zwei Fällen gebe es einen schweren Verlauf, heißt es. Die Zahl der Genesenen ist um eine Person auf sechs gestiegen. Bislang gibt es im Landkreis ein Todesopfer. Derzeit, so berichtet das Landratsamt weiter, gebe es drei Orte mit fünf oder mehr infizierten Personen. In Dingelstädt seien es weiterhin neun und in Leinefelde fünf. In Heiligenstadt stieg die Zahl von elf auf 13 an, die in Teistungen von acht auf neun.

11.49 Uhr: Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz (SPD) am Sonntag zu Gast bei Anne Will

Die Menschen in Deutschland müssen sich auch über Ostern auf strikte Kontaktbeschränkungen einstellen. Bund und Länder haben die bestehenden Regeln bis zum 19. April verlängert. Die Stadt Jena geht sogar noch weiter und hat eine Pflicht für Mund-Nasen-Bedeckungen angeordnet. Doch während sich die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen scheint, beunruhigen Todesfälle in Alten- und Pflegeheimen. Auch nimmt die Zahl an Infizierten unter dem medizinischen Personal und unter Pflegekräften zu. Wie können Risikogruppen besser geschützt werden? Was haben die bisherigen Maßnahmen bei der Corona-Bekämpfung gebracht? Welche Rolle könnten Schutzmasken und Apps zur Kontaktverfolgung spielen? Und wie lange kann die Wirtschaft den Ausnahmezustand noch verkraften?

Das Thema diskutieren am Sonntag bei Anne Will Olaf Scholz, Martina Wenker, Alexander Kekulé, Jens Südeku, Christel Bienstein und Christian Gerlitz, der zugeschaltet ist.

10.20 Uhr: Ultras des FC Carl Zeiss Jena unterstützen Tafeln

Die Ultrafans des FC Carl Zeiss Jena haben eine erste Zwischenbilanz ihrer Spendenaktion zugunsten der Tafeln in der Corona-Krise gezogen. In den ersten fünf Tagen haben sie 4245 Euro Spendengeld gesammelt und dafür 2,2 Tonnen Lebensmittel gekauft. Diese gingen an Tafeln in Thüringen und Sachsen-Anhalt.

9.33 Uhr: Thüringer Bußgeldkatalog bei Corona-Verstößen: Das sind die Vergehen - und das kosten sie

Thüringen folgt dem Beispiel anderer Bundesländer und hat einen Bußgeldkatalog zu Verstößen gegen Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus festgelegt. Der Katalog wurde vom Thüringer Sozialministerium am Freitag veröffentlicht und in Kraft gesetzt.

9.18 Uhr: Privatinsolvenzen durch Corona-Krise: Verbraucherschützer fordern „schnelles und effektives Entschuldungsverfahren"

Verbraucherschützer haben vor einem massiven Anstieg der Privatinsolvenzen durch die Corona-Krise gewarnt. „Wenn die Krise länger dauert als ein oder zwei Monate, wird das so kommen“, sagte der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, dem Berliner „Tagesspiegel“ vom Samstag. „Dann werden breite Teile der Bevölkerung in finanzielle Not geraten.“

Das Insolvenzrecht sei aber nicht darauf vorbereitet, dass Menschen in Folge einer Pandemie und nicht wegen einer persönlichen Krise in die Pleite rutschen, sagte Müller. Menschen, die eine Privatinsolvenz durchlaufen, müssten derzeit eine jahrelange Wohlverhaltensperiode einhalten - mit strengen Rückzahlungsmodalitäten und Verhaltensvorgaben, kritisierte Müller. „Auch dies passt nicht zu einer Krise wie Covid-19.“

Müller forderte ein „schnelles und effektives Entschuldungsverfahren mit einer Laufzeit von deutlich weniger als drei Jahren“. Außerdem seien andere und flexiblere Maßstäbe bei den Auskunfts- und Verhaltenspflichten nötig. „Die Menschen müssen die Chance bekommen, schnell wieder auf die Füße zu kommen“, sagte Müller.

9.05 Uhr: Bufdis sollen in Corona-Krise helfen

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will Teilnehmern der Freiwilligendienste unbürokratisch ermöglichen, sich im Corona-Kriseneinsatz zu engagieren. „Freiwillige, die ihren Dienst wegen der aktuellen Situation gerade nicht ausüben können, bekommen die Möglichkeit, unbürokratisch und schnell an eine andere Einsatzstelle zu wechseln - beispielsweise dahin, wo jetzt dringend Helfer gebraucht werden: in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder bei der Lebensmittelversorgung von Bedürftigen“, sagte die SPD-Politikerin.

Giffey kündigte an, dass in der kommenden Woche dazu eine Online-Plattform für die Freiwilligendienste frei geschaltet werde. Dem Familienministerium zufolge engagieren sich beim Bundesfreiwilligendienst derzeit etwa 39.000 Helfer, sogenannte Bufdis. Hinzu kämen rund 52.000 Jugendliche und junge Erwachsene, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) machten. Von diesen Freiwilligen arbeiteten etwa 25.000 bereits in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Rettungsstellen. Viele Einsatzstellen jedoch hätten ihren Betrieb wegen der Corona-Pandemie stark eingeschränkt oder ganz geschlossen.

3. April

18.58 Uhr: In Jena nähen Bürger für Bürger

Menschen, die für andere Bürgerinnen und Bürger der Stadt Jena Mund-Nasen-Bedeckungen nähen, können diese ab Montag in der Geschäftsstelle der Bürgerstiftung Jena (Unterlauengasse 3) oder in der Kreisdiakoniestelle Jena (Saalbahnhofstraße 12) abgeben. Dort werden die Bedeckungen gesammelt, mit der 1. Wäsche versehen und danach an Organisationen mit Bedarf verteilt.

18.31 Uhr: 71-Jährige stirbt nach Corona-Infektion in Landkreis Hildburghausen

Im Landkreis Hildburghausen ist erstmals ein Mensch nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Eine 71 Jahre alte, vorbelastete Frau sei in der Nacht zu Freitag gestorben, teilte das Landratsamt Hildburghausen mit. Noch sei nicht klar, ob ihr Tod eindeutig auf die durch das Sars-Cov-2-Virus verursachte Erkrankung zurückzuführen sei, hieß es.

18.25 Uhr: So ist der Stand im unter Quarantäne stehenden Dorf Neustadt

„Etwas entspannter und zuversichtlicher“ sei Landrätin Petra Enders (Linke), was die Tests in Neustadt anbetrifft. Am Donnerstag haben die Mitarbeiter aus dem Gesundheitsamt und der Landarzt 300 Abstriche vorgenommen, damit waren 470 Personen getestet worden. Zu den fünf positiven Befunden kamen weitere sieben hinzu, damit sind in Neustadt 33 Fälle registriert, im Ilm-Kreis sind es insgesamt 79 Fälle. Sonntagmittag soll es eine Entscheidung geben, ob und wie es mit den Quarantäne-Maßnahmen weiter geht.

18.18 Uhr: Thüringen nennt Details zu Flüchtlingen in Erfurt

Bei den in die Jugendherberge an der Hochheimer Straße eingezogenen 32 Migranten handelt es sich um zwölf Flüchtlingsfamilien aus Iran, Afghanistan, Syrien und der Türkei. Das hat das Landesverwaltungsamt am Freitag mitgeteilt.

18.01 Uhr: Hirschberger Firma könnte Hunderttausende Masken produzieren

Bis zu 350.000 Gesichtsmasken kann der 18 Mitarbeiter zählende Betrieb im Hirschberger Ortsteil täglich in zwei Schichten herstellen. Die Einwegmasken sollen über den eigenen Onlineshop verkauft werden.

17.50 Uhr: Rudolstädter Erlebnisbad Saalemaxx mit 150.000 Euro Verlust und Kurzarbeit

Das Freizeitbad kämpft mit den Folgen der Schließung wegen der Corona-Pandemie. Wir haben dort, wo es geht, umgehend reagiert und sparen beispielsweise bei den Energiekosten rund 50 Prozent. Die Becken einfach leeren, das funktioniert aber nicht“, erklärt die Badchefin. So ist die Lage im Einzelnen.

17.38 Uhr: Fake-News über Maskenpflicht in WhatsApp-Gruppen

Die Stadt Erfurt weist darauf hin, dass seit Freitagmittag eine gefälschte „Thüringer Verordnung“ zur Eindämmung des Corona-Virus in mehreren WhatsApp-Gruppen kursiert. Rathaussprecher Daniel Baumbach bittet, diesen "Quatsch" zu löschen.

17.20 Uhr: Die aktuelle Lage im Kreis Gotha und im Weimarer Land

In Apolda gibt es nun drei Corona-Erkrankte. Im gesamten Weimarer Land sind es mit Stand Freitag 28, davon je zur Hälfte Frauen und Männer. Am Vortag waren es noch 25 Erkrankte. So ist die Verteilung über die Städte und Gemeinden. Mit Stand 17 Uhr waren im Landkreis Gotha 34 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – einer mehr als am Tag zuvor. Sechs Erkrankte werden derzeit stationär behandelt, sechs Menschen sind inzwischen genesen.

17.15 Uhr: Massive Kritik am Nahverkehr in Nordhausen

Dass seit Wochenbeginn deutlich weniger Busse und Straßenbahnen fahren als üblich, führt zu massivem Unmut bei Nutzern wie Kommunalpolitikern. Die Folge sei, dass in der Bahn kein Sitzplatz mehr zu bekommen, im Stehen nur ein halber Meter Abstand zu anderen einzuhalten sei, schildert eine Leserin. Fahrgäste seien so zu größeren Ansammlungen gezwungen, die doch die Kontaktsperre in Thüringen verbiete.

16.55 Uhr: Gericht lehnt Eilantrag gegen Jenaer Maskenpflicht ab

Das Verwaltungsgericht Gera hat am Freitag einen Eilantrag gegen die von der Stadt Jena erhobenen Maskenpflicht abgelehnt.

16.50 Uhr: Geraer finden im Kiosk auch Seelentrost

Steffi Hadersbeck, Inhaberin eines kleinen Kiosk in Gera, kennt manchen Kunden von klein auf. Sie hat bemerkt, dass gerade Senioren .

16.48 Uhr: Kyffhäuserkreis richtet eine Infektionspraxis ein.

Dort sollen ab Mitte kommender Woche Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, oder bei denen der Verdacht besteht oder Kontaktpersonen von Infizierten von einem Arzt untersucht werden, falls Symptome zeigen oder an anderen Erkrankungen leiden. So sollen Hausarztpraxen entlastet und auch die Kliniken im Landkreis. Die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus ist auf 27 gestiegen am Freitag. Das sind zwei Fälle mehr als am Donnerstag. Zwei Personen werden aktuell in der Lungenklinik in Neustadt stationär behandelt. Acht Personen gelten als genesen.

16.42 Uhr: Wie der FC Carl Zeiss Jena mit der Corona-Krise umgeht

Die Klubs der dritten Liga debattieren wie die Bundesligen über Geisterspiele. Der FC Carl Zeiss Jena hat dazu eine klare Auffassung.

16.37 Uhr: Gesundheitsminister Spahn will Masken in Deutschland produzieren lassen

Zur Vermeidung von Lieferengpässen in der Corona-Krise sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) medizinische Schutzmasken auch wieder in Deutschland produziert werden. „Das, was geht, kaufen wir von ausländischen Herstellern“, so Spahn weiter nach seinem Besuch des zentralen und von Bundes- sowie Landespolizei bewachten Umschlag-Lagers im thüringischen Apfelstädt.

16.30 Uhr: Sieben Corona-Patienten in Wartburgregion wieder gesund

Die Zahl der nachgewiesen mit dem Coronavirus infizierten Menschen steigt in der Wartburgregion weiter leicht. Gestiegen ist jedoch auch die Zahl der Menschen, die wieder gesund sind.

15.45 Uhr: 49 Beatmungsgeräte und acht Patienten-Monitore auf dem Weg nach Thüringen

Zur Behandlung von Covid-19-Patienten mit schwerem Krankheitsverlauf soll Thüringen nächsten Mittwoch 49 Beatmungsgeräte und acht Patientenmonitore geliefert bekommen. "Es ist gut, dass jetzt die ersten zusätzlichen, von der Bundesregierung bestellten Beatmungsgeräte kommen. Wir alle hoffen, dass die eingeleiteten Maßnahmen greifen und sich die Zahl der Neuinfektionen stabilisiert", erklärte Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke). Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte angekündigt, dass Thüringen die Zahl an Intensivbetten auf rund 1400 mehr als verdoppeln wolle.

15.40 Uhr: Sechs Corona-Fälle in Produktionsbetrieb im Saale-Holzland-Kreis

In einem produzierenden Betrieb im Saale-Holzland-Kreis sind bei sechs Mitarbeitern Corona-Infektionen festgestellt worden. Das hat das Landratsamt am Freitagnachmittag mitgeteilt. Fünf der Personen seien familiär miteinander verbunden und würden außerhalb des Landkreises wohnen. Sie zählen daher nicht in die Statistik des Landkreises. .

15.32 Uhr: Nach Coronavirus-Befund: Senioren aus Pflegeheim in Gera unter Quarantäne

Nach dem positiven Coronatest eines 87-Jährigen aus einem Pflegeheim hat die Stadt Gera dessen Wohnbereich unter Quarantäne gestellt. Davon betroffen seien 30 Senioren sowie 60 Mitarbeiter, teilte die Stadt am Freitag mit.

14.28 Uhr: Weitere 300 Personen in Neustadt getestet

An den Abstrichstellen in Neustadt am Rennsteig sind weitere 300 Personen getestet worden. Damit wurden im Quarantäne-Dorf bereits 470 Menschen auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet. Mit Stand Freitag sind im Ilm-Kreis bereits 79 Personen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden.

13.48 Uhr: Automobilzulieferer beklagen zu langsame Verfahren der Corona-Hilfen

Thüringens Automobilzulieferer haben die Abläufe bei Liquiditätshilfen und Kurzarbeitergeld rund um die Corona-Krise als zu langsam kritisiert. Dies entwickle sich "zu einem Trauerspiel für die Zulieferindustrie", erklärte der Vorsitzende des Branchenverbandes Automotive Thüringen, Mathias Hasecke, am Freitag in Erfurt. Die Unternehmen seien derzeit existenziell belastet. Hasecke forderte, die Richtlinien zur Kreditvergabe an Unternehmen über die Förderbank KfW und Hausbanken rasch zu überarbeiten und eine komplette Haftung der KfW. Zudem brauche es ein Thüringer Hilfsprogramm für Zulieferbetriebe mit 50 Beschäftigten und mehr.

13.32 Uhr: Klage gegen Corona-Mieterschutz abgelehnt

Eine Verfassungsbeschwerde gegen das sogenannte Mietenmoratorium in der Corona-Krise ist bereits an inhaltlichen Mängeln gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht wies die mit einem Eilantrag verbundene Klage einer Einzelperson als unzulässig ab. Der Mann habe nicht dargelegt, dass er von den Regelungen aktuell betroffen sei, heißt es in dem knappen Beschluss vom 1. April, der am Freitag in Karlsruhe veröffentlicht wurde. Außerdem habe er sich mit deren Sinn und Zweck und insbesondere den Belangen der Mieter nicht im erforderlichen Maße auseinandergesetzt. (Az.: 1 BvR 714/20)

Die in der vergangenen Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossene Regelung soll Mieter, die wegen der Corona-Pandemie in Finanznot geraten, vor dem Verlust ihrer Wohnung schützen. Ihnen darf vom Vermieter nicht gekündigt werden, weil sie im April, Mai oder Juni ihre Miete nicht zahlen können. Das gilt auch für gewerbliche Mieter. Die Miete muss aber in den nächsten zwei Jahren nachgezahlt werden. Die Regelung soll bei Bedarf möglicherweise verlängert werden.

13.14 Uhr: 92 bestätigte Coronafälle in Erfurt

In Erfurt sind mittlerweile 92 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand heute, 12.30 Uhr). Wie die Stadtverwaltung mitteilte, hat sich hat sich Zahl seit Donnerstag um drei erhöht. Aktuell werden in Erfurt fünf Betroffene stationär behandelt. Die Zahl der Genesenen stieg indes auf 49 Personen, das sind wiederum zehn mehr als am Donnerstag. Es befinden sich 869 Personen in Quarantäne.

13.09 Uhr: Grünen-Fraktion fordert 1500 Euro Bonus für Pflegekräfte

Die Thüringer Grünen-Fraktion hat sich hinter einen Vorschlag aus Schleswig-Holstein gestellt und fordert wegen der Corona-Krise einen Bonus von 1500 Euro für Pflegekräfte. Man wolle für die Arbeit der Pflegekräfte mehr als „nur warme Dankesworte“ finden, erklärte die Grünen-Fraktionschefin Astrid Rothe-Beinlich am Freitag. Zuvor hatte sich die Grünen-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag für einen solchen Bonus eingesetzt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte in Aussicht gestellt, Bonuszahlungen für Arbeitnehmer bis 1500 Euro steuerfrei zu stellen.

12.31 Uhr: Darlehen für Studierende in finanzieller Not wegen Corona-Krise

Durch die Coronavirus-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geratene Studierende in Thüringen haben ab sofort die Möglichkeit finanzieller Unterstützung. Sie können nun beim Studierendenwerk Thüringen zinslose Sozialdarlehen in Höhe von maximal 800 Euro beantragen, teilte das für Hochschulen zuständige Wissenschaftsministerium am Freitag mit. Die Hochschulen stellen für die Darlehen dem Studierendenwerk Mittel aus ihren Haushaltsbudgets bereit, hieß es. Zunächst seien dafür rund 500.000 Euro veranschlagt.

11.38 Uhr: Nächster Todesfall in Thüringen - Frau aus der Seniorenresidenz Triptis verstorben

Eine 93-jährige Bewohnerin der Seniorenresidenz Triptis ist am Donnerstagabend verstorben, wie das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises mitteilte. Sie war zuvor positiv auf SARS-CoV2 getestet worden. Ob die Infektion auch tatsächlich die Todesursache war, ist bisher noch nicht klar. Die Frau habe keine klassischen Covid-19-Symptome gezeigt, zudem hatte sie verschiedene gesundheitliche Probleme. Die Seniorenresidenz bleibt das Sorgenkind im Kreis: So wurden sieben weitere Heimbewohner positiv getestet. Zudem vermeldet das Landratsamt sechs Neuinfektionen in Oberland und Orlatal.

11.37 Uhr: CATL spendet hunderttausende Masken und Handschuhe für Thüringen

Der chinesische Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) setzt auf den Investitionsstandort Thüringen. Das Unternehmen hat am Standort „Erfurter Kreuz“ ein Vorhaben gestartet, das in der Endausbaustufe 2.000 Menschen in der Region Arbeit geben soll. Seine Verbundenheit mit der Region und mit Thüringen gerade auch in schweren Zeiten stellt der Weltkonzern jetzt mit einer groß angelegten Spende unter Beweis: CATL stellt der Stiftung ambulante ärztliche Versorgung Thüringen unentgeltlich 100.000 OP-Masken und 200.000 Einweghandschuhe zur Verfügung, die in der Corona-Krise für die ambulante und stationäre Versorgung vor Ort dringend benötigt werden.

11.30 Uhr: Leinefelde mit nun fünf am Coronavirus infizierten Personen

Im Eichsfeld gibt es momentan 66 am Coronavirus infizierte Personen. In Teistungen kam in den vergangenen 24 Stunden ein neuer Fall dazu. Hier ist von acht Erkrankten die Rede. Auch in Leinefelde gibt es nun fünf betroffene Personen. Mittlerweile wird eine Person mehr als noch am Vortag, insgesamt sind es acht, stationär behandelt. Bei zweien sei der Verlauf der Krankheit schwer. Bisher ist im Landkreis Eichsfeld eine Person an den Folgen des Virus verstorben. Fünf Personen sind genesen.

10.27 Uhr: Online-Experten-Vorträge von Geraer Hochschule

Drei Professoren der SRH Hochschule Gera geben in Online-Vorträgen rund um die Themen Sport, Bewegung und Beziehungmanagement. Die Termine sind heute und am 6. April.

10.10 Uhr: Vier neue Coronafälle im Landkreis Nordhausen

Vier weitere Corona-Infektionen sind seit Donnerstagabend im Landkreis Nordhausen bestätigt worden, berichtete das Landratsamt am Freitag. Damit sind nun im Landkreis insgesamt 21 Infektionen mit dem Corona-Erreger nachgewiesen.

10.02 Uhr: Bewohner der Eisenacher Gemeinschaftsunterkunft unter Quarantäne

In der Gemeinschaftsunterkunft in Eisenach ist ein Mann positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Derzeit ermittelt das zuständige Gesundheitsamt des Wartburgkreises die Kontaktpersonen.

8.55 Uhr: Erfurter Corona-Streifen ahnden 88 Verstöße

Zu 88 Verstößen gegen die Corona-Regeln hat der Erfurter Stadtordnungsdienst bereits Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. So hatten mehrere Nagelstudios trotz des Verbots geöffnet und junge Leute hatten sich auf Spiel- und Bolzplätzen getroffen.

8.48 Uhr: Landkreis Nordhausen verkauft 20.000 Schutzmasken aus Katastrophenschutzlager

Der Landkreis Nordhausen gibt 20.000 FFP2-Masken aus dem Bestand des Katastrophenschutzes frei: je 5000 für die Kommunen mit ihren Feuerwehren, für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte sowie für Pflegedienste. „Außerdem werden wir für unseren Rettungsdienst 5000 solcher zertifizierten Masken vorhalten und die Feuerwehren mit überörtlichen Aufgaben direkt mit solchen Schutzmasken ausstatten“, kündigte Landrat Matthias Jendricke (SPD) an.

8.45 Uhr: Blumengeschäfte dürfen in Erfurt wieder öffnen

Blumengeschäfte dürfen in Erfurt laut der jüngsten Allgemeinverfügung wieder öffnen. Das hat Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) bestätigt. Zugleich stellte er fest, dass er diese Regelung „nicht als logisch“ empfinde, weil Blumen nicht zu den wesentlichen Waren des Alltags gehören.

6.31 Uhr: Corona-Test-Laboren fehlt es an Arbeitsmaterialien

Die mit den Tests auf Covid-19-Infektionen befassten Labore in Deutschland sind noch nicht an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt. Sie könnten durchaus noch mehr Untersuchungen erledigen, allerdings fehlen ihnen wichtige Arbeitsmaterialien wie beispielsweise die für die PCR-Methode - Polymerase-Ketten-Reaktion - benötigten Reagenzien. Die Wirtschaft komme mit der Produktion von Reagenzien nicht nach, sagte Christian Scholze der Deutschen Presse-Agentur. Der Geschäftsführende Gesellschafter der Arzt-Praxis Diagnosticum aus Neukirchen bei Chemnitz ist auch für das zur Praxis gehörende Labor in Plauen zuständig. Dort wurde das Test-Personal in den vergangenen Wochen auf 20 vervierfacht. Im Drei-Schichtsystem wird sieben Tage ohne Unterbrechung getestet. Die Neukirchener Praxis mit dem Labor in Plauen ist eine von 97 in Deutschland, die derzeit Corona-Tests prüft. Von den rund 300.000 Tests wöchentlich in Deutschland werden in Plauen etwa 9100 untersucht. Die Proben kommen aus Sachsen, Nord-Bayern und Sachsen-Anhalt. Anfragen gibt es aber auch aus Thüringen. Das Labor hätte eine Kapazitätsgrenze von 2200 Proben täglich, sagte Scholz. Derzeit werden etwa 1300 Proben ausgewertet.

6.05 Uhr: Zu siebt in einer Dreiraumwohnung - über den Alltag einer Großfamilie in Corona-Zeiten

Die Corona-Pandemie wirbelt die Pläne der Großfamilie Mück aus Thüringen gehörig durcheinander und stellt sie vor besondere Herausforderungen - erst recht, weil sie gerade erst noch Zwillinge bekommen hat. Für die Fünffacheltern ist das ein großer Kraftakt: „Eigentlich bin ich ja noch im Wochenbett“, sagt Tina Mück. „Aber an Ausruhen ist im Moment natürlich nicht zu denken.“ Um allen fünf Kindern gerecht zu werden und nicht im Chaos zu versinken, geben die Mücks ihren Tagen eine gewisse Struktur.

6 Uhr: Erste Umsatzrückgänge bei Lotto Thüringen wegen Corona-Krise

Noch schlägt die Corona-Pandemie bei Lotto Thüringen nicht vollends durch. Aber die ersten Umsatzrückgänge verzeichnet das Unternehmen in Trägerschaft des Landes dennoch schon, wie Geschäftsführer Jochen Staschewski sagt. Aus Staschewskis Sicht spielen Lotto Thüringen derzeit allerdings zwei glückliche Umstände in die Karten.

5.28 Uhr: Besuch in Jenaer Heim trotz Corona: Ein bisschen wie im Gefängnis

Wegen der Corona-Pandemie gilt in Senioren- und Pflegeheimen seit mehr als zwei Wochen eine Besuchssperre. Aber viele Senioren wünschen sich, endlich ihre Angehörigen wiederzusehen. Da braucht es Ideen und Flexibilität. Wie Altenheime improvisieren, damit ihre Bewohner in der Corona-Zeit Kontakt zu ihren Verwandten halten können, zeigt ein Beispiel aus Jena.

5 Uhr: Thüringer Wissenschaftler entwickeln Infektionsschutz aus dem 3D-Drucker

Eine Hightech-Lösung zum Fertigen von Visieren, um das Risiko einer Tröpfcheninfektion zu reduzieren, haben Jenaer Wissenschaftler und Unternehmer gefunden. Mit 3D-Druckern und Laserschneidern entsteht derzeit ein Gesichtsschutz, der den Hauptübertragungsweg des Covid-19-Virus mindern soll.

4.31 Uhr: Thüringen-Tourismus: Umsatz derzeit nahe Null

Thüringens Tourismuswirtschaft ist nach Einschätzung der Tourismusgesellschaft und des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) massiv von der Corona-Krise betroffen. Langfristig könne es für die Branche jedoch positive Effekte geben. „Wir gehen davon aus, dass sich der Trend zum Deutschlandtourismus weiter verstärken wird und die Menschen sich in naher Zukunft im Inland sicherer fühlen“, sagte die Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus Gesellschaft, Bärbel Grönegres. Derzeit jedoch stünden zahlreiche Hotels, Pensionen, Restaurants, Gaststätten und andere Tourismusunternehmen vor dem Aus, erklärten Grönegres und Dehoga-Geschäftsführer Dirk Ellinger. Im Gastgewerbe des Freistaates sei die Lage dramatisch. „Die Umsätze liegen nahe Null“, so Ellinger.

4 Uhr: Deutsche Sporthilfe unterstützt Athleten auch in der Corona-Krise

Über 4000 Athleten in ganz Deutschland können erst einmal aufatmen. Die Stiftung Deutsche Sporthilfe will Sportlerinnen und Sportler finanziell unterstützen und ihnen in diesen Zeiten Planungssicherheit gewährleisten. „Die Förderung wird für den aktuell bewilligten Zeitraum unverändert fortgeführt“, sagt Thomas Gutekunst, im Sporthilfe-Vorstand zuständig für die Athletenförderung. Dabei seien die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Arbeit der Stiftung selbst noch gar nicht komplett abzusehen. Ein wenig Sorgen bereiten aktuell allerdings die Wintersportler.

3.09 Uhr: Spahn hofft im Kampf gegen Coronavirus auf Malaria-Medikament

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) richtet im Kampf gegen das neuartige Coronavirus Hoffnungen auf das Malaria-Medikament Resochin von Bayer. Es gebe „erste Hinweise“, dass bestimmte Medikamente wie Resochin bei der Bekämpfung medizinisch schwerer Corona-Erkrankungsverläufe „zu helfen scheinen“, sagte Spahn der Internetsendung „Bild Live“ in einem am Freitag verbreiteten Interview. Doch seien weitergehende Studien nötig, da jedes Arzneimittel Nebenwirkungen habe, betonte der Minister. Neben Resochin gebe es es noch andere Mittel, deren Wirksamkeit gegen die von dem Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 derzeit erforscht werde. Resochin ist der Bayer-Handelsname für den Wirkstoff Chloroquin, der schon seit langem gegen Malaria eingesetzt wird. Spahn äußerte die Erwartung, dass ein wirksames Medikament gegen Covid-19 „deutlich früher“ auf den Markt kommen werde als ein Impfstoff. Die Entwicklung eines Serums sei „herausfordernder“. Es könne zwölf Monate dauern, bis es einen Impfstoff gebe. Resochin sei hingegen seit Jahrzehnten bekannt. „Da kennen wir Wirkungen und Nebenwirkungen“, sagte der Minister.

3.04 Uhr: Erntehelfer dürfen unter Auflagen doch nach Deutschland kommen

Um drohende Ernteausfälle zu verhindern, sollen in diesem und im kommenden Monat jeweils 40.000 Saisonarbeiter aus Osteuropa nach Deutschland einreisen dürfen. Darauf haben sich Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) verständigt. Die Arbeiter sollen ausschließlich in Gruppen und mit dem Flugzeug einreisen dürfen. Vorgesehen ist außerdem eine Gesundheitsprüfung. Liegen Anhaltspunkte auf eine Corona-Infektion vor, soll die Einreise verweigert werden. Die neu eingereisten Helfer müssen demnach in den ersten 14 Tagen nach ihrer Ankunft getrennt von anderen Beschäftigten arbeiten und dürfen den Betrieb nicht verlassen. Klöckner sagte, es sei eine pragmatische Lösung gefunden worden, die dem nötigem Infektionsschutz und der Erntesicherung Rechnung trage. Das Robert-Koch-Institut habe für Einsatz und Unterbringung Regeln erarbeitet, die vor Ort kontrolliert werden müssten. Seehofer sagte, es sei wichtig, Voraussetzungen zu schaffen, um auch während der Pandemie Staat und Wirtschaft am Laufen zu halten. Daneben wird angestrebt, für April und Mai jeweils rund 10.000 Menschen aus dem Inland für die Landwirtschaft zu gewinnen - etwa Arbeitslose, Studierende, Asylbewerber oder Kurzarbeiter.

2. April

20.43 Uhr: Arbeitsagentur warnt vor gefälschten Emails an Arbeitgeber

Die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesanstalt für Arbeit warnt vor falschen Emails an Arbeitgeber zum Thema Kurzarbeit. Die Absender wollten vermutlich an persönliche Daten von Arbeitgebern und Beschäftigten kommen, teilte die Regionaldirektion am Donnerstag mit. Mehr über den Inhalt dieser Email erfahren Sie hier.

20.15 Uhr: Zahl der Infektionen steigt in Gera deutlich

In Gera gibt es nun 34 bestätigte Corona-Fälle, teilte Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) mit. Neun mehr als noch einen Tag zuvor. Zwei Menschen sind wieder gesund. Es seien noch viele Tests offen. Künftig sollen Testergebnisse in 24 Stunden vorliegen, kündigte Vonarb mit Verweis auf die Kassenärztliche Vereinigung an.

19.28 Uhr: Flüchtlinge beziehen Erfurter Jugendherberge

Das Land schafft in Erfurt eine vorübergehende Unterkunft für bis zu 120 Migranten an der Hochheimer Straße, um die Erstaufnahme in Suhl zu entlasten. Die Hintergründen lesen Sie hier.

19.15 Uhr: Opel spendet in Eisenach 12.000 Schutzmasken

m Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus stellt der Autobauer Opel Krankenhäusern und sozialen Einrichtungen deutschlandweit rund 50.000 Schutzmasken zur Verfügung. Allein 12.000 Schutzmasken wird der Autobauer an das Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Eisenach übergeben

19.08 Uhr: Sechs Rathausbeschäftigte in Königsee positiv getestet

Das Virus SARS-COV-2, Verursacher der Covid-19-Erkrankung, grassierte offenbar längere Zeit im Königseer Rathaus. „Aktuell haben wir sechs bestätigte Fälle im Rathaus, alle betreffen dieselbe Abteilung“, erklärte Königsees Bürgermeister Marco Waschkowski (parteilos) jetzt auf der offiziellen Internetpräsenz der Stadt. Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen in Saalfeld-Rudolstadt hat sich auf 47 erhöht. 841 wurden seit Beginn der Pandemie getestet. Mehr dazu lesen Sie hier

18.54 Uhr: Schulen in Thüringen starten Vollbetrieb frühestens Ende April

Laut dem Thüringer Bildungsminister wird der reguläre Unterricht an den Schulen im Freistaat frühestens ab dem 27. April wieder starten können. Am 16. April will die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten das weitere Vorgehen in der Coronavirus-Krise beraten. Dann entscheidet sich auch, ob – und falls ja – wann nach Ostern die Schulen wieder öffnen.

18.49 Uhr: Thüringer Forscher entwickeln Corona-Schnelltest

Ein internationales Forscherteam hat in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut in Jena einen Corona-Schnelltest entwickelt, der innerhalb von zehn Minuten anzeigt, ob ein Mensch Antikörper gegen das Virus in sich trägt. Mehr zu dem Schnelltest lesen Sie hier

18.20 Uhr: Im Erfurter „Milchhof“ läuft die Produktion am Maximum

320 Millionen Liter Milch werden im Milchhof, wie die Erfurter sagen, in der Leipziger Straße per anno verarbeitet. Die 330 Mitarbeiter im Deutschen Milchkontor (DMK) Erfurt, so die korrekte Bezeichnung, sind sieben Tage die Woche im Dreischichtsystem damit beschäftigt, neben Milch auch Desserts – Joghurt, Pudding, Quark etc. – zu produzieren. Erfurt gehört zu einem der wichtigsten Lieferanten des deutschen Einzelhandels. Das Unternehmen hat in der aktuellen Krise eine exponierte Stellung.

18 Uhr: Weitere Patienten aus Frankreich in Neustadt aufgenommen - Kritik in sozialen Netzwerken

Am Donnerstag sind zwei weitere an Covid-19 erkrankte Patienten aus Frankreich per Helikopter nach Nordhausen gebracht worden, um in der Neustädter Lungenklinik intensivmedizinisch behandelt zu werden. Das bestätigte Landkreissprecherin Jessica Piper. Der zufolge wurde der Transport vom Bund organisiert. Es handele sich um Betroffene aus dem Elsass. Im Vorhinein hatte es viel Kritik in den sozialen Netzwerken gegeben. So hat der Landrat reagiert.

17.42 Uhr: Statt 1400 Soldaten nur noch wenige in der Kyffhäuser-Kaserne in Bad Frankenhausen

Noch vor wenigen Wochen waren in der Kyffhäuser-Kaserne Bad Frankenhausen bis zu 1400 Soldaten. Etwa die Hälfte bleibt die Woche über in der Kaserne, schläft dort. Die anderen sind Pendler, wohnen in einem Umkreis von etwa 100 Kilometer. Seit geraumer Zeit sind nur noch sehr wenige Soldaten in der Kaserne.

17.35 Uhr: Immer mehr Ärzte und Krankenpfleger mit Coronavirus infiziert

Die zunehmende Ausbreitung der Corona-Pandemie erfasst einem Bericht zufolge auch immer mehr Ärzte und Krankenpfleger in Deutschland: Nach Medien-Informationen haben sich inzwischen mehr als 2300 Klinikmitarbeiter in Deutschland mit dem Virus infiziert. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) auf Anfrage mit und verwies gleichzeitig darauf, dass die tatsächliche Zahl vermutlich höher liege. Die Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Susanne Johna, kritisierte die Praxis und sprach von „Versäumnissen im Meldesystem“.

17.20 Uhr: Energieverbraucher bekommen Möglichkeit für Zahlungsaufschub

Wer wegen der Corona-Krise große Einkommensverluste hat, kann die Zahlungen für Strom, Gas und Wasser unter Umständen aufschieben. Verbraucher hätten ein zeitlich befristetes Leistungsverweigerungsrecht bis zum 30. Juni 2020, informierte die Verbraucherzentrale Thüringen am Donnerstag. Dazu können Sie hier einen Musterbrief herunterladen.

16.15 Uhr: Ambulanter Pflegedienst im Saale-Orla-Kreis in Infektionskette

Jetzt ist im Saale-Orla-Kreis auch ein ambulanter Pflegedienst in einer Infektionskette involviert. Der Leiter des Pandemiestabes, Dr. Torsten Bossert, warnt ausdrücklich davor, die Bedrohung durch das neuartige Corona-Virus auf die leichte Schulter zu nehmen.

16 Uhr: Deutlich weniger Personen im Kyffhäuserkreis in Quarantäne

Durch einen Coronafall in einer Arztpraxis habe sich die Zahl der Infizierten im Kyffhäuserkreis um zwei auf 25 erhöht, Stand Donnerstag, heißt es vom Landratsamt auf Nachfrage dieser Zeitung. Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist jedoch rückläufig.

15.34 Uhr: Schweinsburg fordert: Geraer Abstrichstelle soll auch Landkreisbewohner testen

Die Landrätin des Landkreises Greiz, Martina Schweinsburg (CDU), fordert in einem Brief die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen auf, dafür zu sorgen, dass die Abstrichstrecke auf dem Hofwiesenparkplatz Gera zugänglich ist. Wenn nicht, verlange sie, neben den Teststrecken in Greiz und Gera eine weitere im nördlichen Landkreis zu eröffnen.

15.25 Uhr: Zahl der bestätigten Corona-Fälle steigt im Eichsfeld auf 62

Im Landkreis Eichsfeld gibt es derzeit 62 bestätigte Coronavirus-Fälle, am Donnerstag waren zwei weitere dazu gekommen. Stationär behandelt werden sieben Patienten, bei zweien gebe es einen schweren Verlauf, so die Kreisverwaltung. Die Gesamtzahl der Genesenen liege weiter bei fünf Personen.

15.05 Uhr: Zwei weitere Corona-Infektionen im Wartburgkreis

Mit Stand 2. April, 14 Uhr, ist die Zahl der nachgewiesen mit dem Corona-Virus infizierten Menschen im Wartburgkreis und in der Stadt Eisenach binnen 24 Stunden um 2 auf 35 angestiegen. Damit sind im Wartburgkreis 29 Menschen mit Infektionen beheimatet, und weiterhin 6 in der Stadt Eisenach. Angestiegen ist auch die Zahl der infizierten Menschen, die sich in intensiv-medizinischer Betreuung befinden, und zwar von 2 auf 4.

14.38 Uhr: 89 Erfurter positiv auf Coronavirus getestet - 39 Personen genesen

In Erfurt wurden (Stand Donnerstag, 14 Uhr) 89 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Somit hat sich Zahl seit Mittwoch um zwei erhöht. Eine der beiden Neuinfizierten befindet sich im Krankenhaus, somit werden aktuell fünf Betroffene stationär behandelt. Die gute Nachricht: 39 Personen sind inzwischen genesen, das sind 13 mehr als am Vortag. Aktuell befinden sich 857 Personen in Quarantäne. 263 sind Erkrankte und Kontaktpersonen, 594 sind Reiserückkehrer.

13.57 Uhr: Walk fordert finanzielle Hilfen auch für Vereine

Der CDU-Landtagsabgeordnete Raymond Walk fordert Hilfen für die im Zuge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geratenen Vereine aus der Region. Bisher seien wichtige Hilfen für die Wirtschaft angeschoben worden. Jetzt sei es Zeit, sich weiteren Problemfeldern zu widmen. "Die finanziellen Auswirkungen auf unsere Vereine sind teilweise erheblich. Wir werden uns bei der Landesregierung dafür einsetzen, die schlimmsten Auswirkungen des Coronavirus auf das Vereinsleben in Eisenach und dem Wartburgkreis abzumildern", sagte Walk. Er schlägt einen "Notfallfonds Ehrenamt" vor.

13.30 Uhr: Aktuell sind im Saale-Orla-Kreis 50 Menschen in Quarantäne

Die Corona-Krise hat sich im Saale-Orla-Kreis spürbar verschärft. Bei gleich acht getesteten Personen wurde SARS-CoV2 nachgewiesen,

13.13 Uhr: Keine Klassenfahrten und Wandertage mehr bis Schuljahresende

Das Thüringer Bildungsministerium hat Schulen angewiesen, alle Klassenfahrten, Wandertage und andere Lernveranstaltungen zu streichen. Das sagte Bildungsminister Helmut Holter (Linke). Auch wenn Schulen nach den zur Eindämmung des Corona-Virus angeordneten Schließungen wieder öffnen, werde es absehbar weiter nötig sein, möglichst keine neuen Infektionsketten zu schaffen, so Holter weiter.

13.04 Uhr: Erfurter Bestell- und Lieferdienste auf einen Blick

Die meisten Geschäfte in Erfurts Innenstadt haben wegen Corona geschlossen, doch im Internet sind viele Händler und Gastronomen weiter aktiv. Ihnen bietet die Stadt nun an, ihre Bestell- und Lieferangebote auch auf der städtischen Internetseite zu präsentieren. Zu diesem Zweck wurde am Mittwoch die Seite "Online shoppen, bitte lokal" als Teil des Internet-Auftritts "erfurt.de" freigeschaltet.

12.55 Uhr: Eine weitere Frau aus Greiz an Covid-19 verstorben

Eine 77-jährige Frau aus Greiz ist am 1. April an Covid-19 verstorben. Sie ist somit der fünfte Todesfall nach einer Corona-Infektion im Landkreis Greiz. Insgesamt ist die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis mit Stand heute, 10 Uhr, auf 149 angestiegen.

12.50 Uhr: Zehn-Minuten-Schnelltest wird in Weimar hergestellt

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung des Jenaer Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT) hat einen Antikörper-Schnelltest auf das neue Coronavirus entwickelt. Er zeigt anhand einer Blutprobe innerhalb von zehn Minuten an, ob eine Person akut mit dem Virus SARS-CoV-2 infiziert oder bereits immun dagegen ist. Der Streifentest wird von der Diagnostik-Firma Senova in Weimar hergestellt und ist bereits auf dem Markt. Antikörpertests helfen zu erfahren, wann sich eine Herdenimmunität einstellt und bieten einen großen Vorteil für medizinisches Personal und Berufsgruppen mit viel Kontakt zu Menschen: Wer immun gegen das Coronavirus ist, könnte arbeiten, ohne andere anzustecken oder sich selbst zu gefährden.

11.51 Uhr: Mehr Corona-Infektionen im Ilm-Kreis – neue Fälle auch in Neustadt

Im Ilm-Kreis ist mit Stand Donnerstag, 11 Uhr, die Zahl der Corona-Infizierten auf 72 Fälle gestiegen, darunter befinden sich 26 aus dem Quarantäne-Dorf Neustadt.

11.29 Uhr: Thüringer Finanzämter auf Antragsflut eingestellt

Die Thüringer Finanzämter sind auf die steigende Zahl an Anträgen auf Steuerstundung oder Steuererlass eingestellt. Die Antragsbearbeitung für die Corona-Steuer-Soforthilfe habe Priorität, erklärte Finanzministerin Heike Taubert (SPD) am Donnerstag in Erfurt. Die Webseite des Ministeriums mit Informationen und dem Antragsformular für Steuerhilfen sei in der zweiten Märzhälfte rund 10.000 Mal aufgerufen worden. Laut Taubert ist sichergestellt, dass die eilig zu bearbeitenden Anträge auch zügig abgearbeitet werden können. Die Steuerverwaltung habe in den vergangenen Wochen dafür umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Die Anträge können nur schriftlich per Post, E-Mail oder über das Online-Portal Elster gestellt werden. Auch die Bearbeitung der Steuererklärung 2019 habe schon begonnen. In dieser Woche erhielten die ersten Thüringer ihren Steuerbescheid. Vereinzelt könne es aber aufgrund der aktuellen Situation auch zu Verzögerungen bei der Bearbeitung der Steuererklärungen kommen.

11.20 Uhr: Im Unstrut-Hainich-Kreis steigt die Zahl der mit Corona-Infizierten

Am Donnerstagmorgen registrierte das Landratsamt im Unstrut-Hainich-Kreis 25 Fälle, vier mehr als am Vortag. Dazu zählen auch vier Menschen, die als genesen gelten. Nach wie vor werden drei Betroffene stationär im Klinikum behandelt, alle andere sind Zuhause in Quarantäne. Schwere Verläufe oder Corona-Todesfälle sind im Kreis bisher nicht registriert.

11.12 Uhr: 13 weitere Erfurter gelten nach Corona-Infektion als genesen

Seit Mittwoch gelten 13 weitere Corona-Patienten nach negativen Tests als genesen. 88 Erfurter wurden bisher positiv auf das Virus getestet. Das ist eine Person mehr als am Mittwoch. Schwere Krankheitsverläufe, bei denen die Patienten im Krankenhaus behandelt werden, gibt es weiterhin vier. Darunter ist eine Frau, die auf der Intensivstation liegt und beatmet werden muss.

10.48 Uhr: Uniklinikum Jena für steigende Zahl von Corona-Infizierten gerüstet

Das Universitätsklinikums Jena (UKJ) hat sich intensiv mit den Vorbereitungen auf eine weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie auseinandergesetzt. Vordringliches Ziel war und ist die Schaffung zusätzlicher Betten- und Behandlungskapazitäten für potentielle Corona-Patienten. Dazu werden viele planbare stationäre Aufenthalte verschoben, die Zahl ambulanter Behandlungen verringert – etwa durch Schließung einiger Tageskliniken und den Wegfall zahnmedizinischer Behandlungen –, sowie Personal- und Raumpläne umgestellt. Insgesamt kann das UKJ auf diese Weise je nach Bedarf eine deutlich größere Anzahl von Isolierzimmern und im ersten Schritt bis zu 54 Beatmungsbetten nur für Corona-Patienten – einschließlich des dafür erforderlichen medizinischen und Pflegepersonals – bereitstellen. „Das UKJ ist auf eine steigende Zahl von Corona-Infizierten bestens vorbereitet“, zog der neue UKJ-Verwaltungsratsvorsitzende, Wissenschaftsstaatssekretär Carsten Feller, ein erstes Fazit der getroffenen Maßnahmen. Das UKJ habe durch die Umverteilung von Beschäftigten aus geschlossenen Tageskliniken und Ambulanzen Personalreserven schaffen können. Feller betonte, dass selbstverständlich auch die medizinische Versorgung aller anderen Patienten weiterhin vollumfänglich gewährleistet sei, so z.B. bei Notfällen und Akutbeschwerden, bei der Unfallversorgung, Tumoroperationen oder Geburtshilfe. Zur schnellen Diagnose von Covid-19 wurden die Testkapazitäten kontinuierlich erhöht und sollen weiter gesteigert werden. Angespannt sei allerdings die Situation bei der persönlichen Schutzausrüstung des medizinischen und Pflegepersonals.

10.15 Uhr: Spähtrupp kontrolliert Verhalten der Bürger im Kreis Nordhausen

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie zieht die Kreisverwaltung alle Register. So gibt es jetzt auch einen Spähtrupp. Im Amtsdeutsch heißt er Vollzugsdienst. 24 Mitarbeiter gehören ihm an. Zwölf sind aus dem Landratsamt, die anderen zwölf aus der Servicegesellschaft. Täglich sind drei Teams unterwegs. Werktags kümmern sich diese Patrouillen nur um das Gebiet außerhalb der Kreisstadt. Weil das städtische Ordnungsamt montags bis freitags selbst nach dem Rechten sieht und das Verhalten der Nordhäuser beobachtet.

9.35 Uhr: Abstrichstelle in Blankenhain nimmt Arbeit auf

Nachdem in der vergangenen Woche in Apolda die erste Abstrichstelle des Kreises Weimarer Land ihren Betrieb aufnehmen konnte, wird ab 2. April in Blankenhain die zweite Stelle tätig werden. Die vorher angekündigte Abstrichstelle in Bad Berka entfällt damit vorerst. In einem Nebengebäude der Helios Klinik Blankenhain werden ausschließlich die Personen getestet, 1. die eine Anordnung des Gesundheitsamtes des Kreises erhalten haben oder 2. die von ihrem Hausarzt zum Testen geschickt worden sind oder 3. die einen Termin von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten haben. Alle anderen Bürgerinnen und Bürger werden wieder weggeschickt.

9.18 Uhr: 29 Krankheitsfälle im Weimarer Land

Im Weimarer Land gab es 29 Infizierte, drei davon sind mittlerweile wieder genesen, so dass es derzeit noch 26 Aktivkranke (elf männlich, 15 weiblich) sind. Eine Person befindet sich in stationärer Behandlung.157 enge Kontaktpersonen leben zurzeit noch in Quarantäne (insgesamt waren es bisher 246 im Weimarer Land). 183 Reiserückkehrer aus Risikogebieten leben auf Grund der Allgemeinverfügung derzeit in häuslicher Absonderung (Zahl konstant).

9.06 Uhr: 37 Infizierte in Weimar

37 Menschen sind in Weimar mit dem Coronavirus infiziert, drei davon befinden sich stationär im Klinikum. 601 Personen leben in Quarantäne, 486 wurden bereits aus selbiger entlassen. 113 Testergebnisse stehen noch aus.

8.30 Uhr: Zwei Neu-Infizierte im Saale-Holzland bestätigt

Dem Gesundheitsamt sind zwei weiterere Fälle einer Corona-Infektion im Saale-Holzland-Kreis bekannt geworden. Ein Mann befinde sich demnach in häuslicher Quarantäne, seine Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt und ebenfalls unter Quarantäne gestellt.

Zuvor war bereits am Mittwoch bekannt geworden, dass wurde. Sie steht ebenfalls unter häuslicher Quarantäne.

Insgesamt sind damit 31 Corona-Infektionen im SHK bestätigt, 15 Personen davon sind bereits genesen.

7.30 Uhr: Mundschutz im Südharz erst ab 14. April Pflicht

Die Pflicht im Landkreis Nordhausen, beim Einkaufen, in Bussen, Straßenbahnen und im Taxi einen einfachen Mund-Nasenschutz zu tragen, wird erst ab 14. April gelten. So könne sich jeder auf die Situation einrichten, erklärte Landrat Matthias Jendricke (SPD). Ab 6. April empfiehlt das Landratsamt lediglich einen Schutz beispielsweise durch ein Tuch, Schal oder eine selbstgenähte Maske. Das sind die Vorgaben im Einzelnen.

5.45 Uhr: Ein Drittel der Thüringer erwartet Auswirkungen auf eigene Finanzen - großer Zuspruch für Rot-Rot-Grün

Ein gutes Drittel der Thüringer erwartet wegen der Corona-Krise dauerhafte Konsequenzen auf die eigene Arbeitssituation. Zwischen den Geschlechtern zeigt sich dabei kaum ein Unterschied. Bei den Auswirkungen für die persönlichen Finanzen sind Männer allerdings skeptischer als Frauen.

Rot-Rot-Grün käme bei Neuwahlen in Thüringen aktuell auf eine deutliche Mehrheit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts Insa hervor.

5.28 Uhr: Geraer Krankenhaus-Chef: Intensiv auf Welle von Corona-Patienten vorbereitet

Uwe Leder leitet das SRH Wald-Klinikum in Gera. Er erläutert, wie sich die Einrichtung auf eine Welle von Corona-Infizierten einstellt und wo die Probleme liegen. Aktuell behandelt die Klinik zwei an Covid 19 Erkrankte, aber Leder warnt, dass die derzeit geringe Fallzahl an schweren Verläufen nicht trügen sollte. Er ist strikt dagegen, die Schutzmaßnahmen zu lockern.

5.25 Uhr: Liebe in Krisenzeiten: Baby-Boom durch Corona? - Ein Jenaer Experte weiß Bescheid

3 plus 9 gleich 12? Heißt: Baby-Boom rund um das kommende Weihnachts- und Neujahrsfest! Das ist in diesen Tagen eine häufig wiederholte Theorie.

Wird es einen Zusammenhang geben zwischen Corona-Krise und Geburtenquote? Wir haben Prof. Ekkehard Schleußner gefragt, er ist Direktor der Geburtshilfemedizin des Jenaer Uni-Klinikums.

5.15 Uhr: Wenn Politik in Thüringen auf Wirklichkeit trifft

Einen Nachtragshaushalt über 156 Milliarden Euro hat der Bundestag verabschiedet, um die Folgen der Corona-Krise für die Wirtschaft abzumildern. Der Thüringer FDP-Bundestagsabgeordnete Gerald Ulrich hat ihn im Bundestag mit beschlossen - obwohl er seinem Unternehmen nichts bringt. Den Rettungsschirm der Thüringer Landesregierung lobt Ulrich aber ausdrücklich.

5.10 Uhr: Große Mehrheit der Thüringer wegen Corona sehr besorgt

Die Corona-Krise hat den Freistaat im Griff. Die Infektionszahlen steigen, die Einschränkungen für die Bevölkerung sind groß. Das macht sich auch bei der Stimmung der Menschen bemerkbar. Die große Mehrheit macht sich wegen der Ausbreitung von Covid-19 Sorgen, wie eine eine aktuelle Umfrage zeigt.

5.05 Uhr: Die große Hoffnung sind die Urlauber aus dem eigenen Land

Nach dem Jahr 2019 mit mehr als zehn Millionen Übernachtungen geht es im Thüringer Tourismus jetzt ums blanke Überleben: Viele Gastronomen und Hoteliers bangen in Corona-Zeiten um ihre Zukunft.

5.01 Uhr: Lehrerverband fordert Pragmatismus beim Zugang zur Schulcloud

Der Chef des Thüringer Lehrerverbandes hat einen unkomplizierteren Zugang zur Schulcloud gefordert. Aus Datenschutzgründen seien Unterschriften von Schülern und teils auch von Eltern nötig, monierte Rolf Busch auf Anfrage. „Das muss vereinfacht werden“, sagte er. Angesichts der außergewöhnlichen Situation durch die Ausbreitung des Coronavirus sei mehr Pragmatismus gefragt. Man solle darüber nachdenken, ob die Zustimmungserklärungen nicht auch per E-Mail oder nachträglich eingesammelt werden könnten.

Thüringens Schulen sind seit dem 17. März geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Die Thüringer Schulcloud war vor der Corona-Krise nur für 25 Pilot-Schulen zum Ausprobieren zugänglich. Später öffnete das Bildungsministerium das Angebot für alle Schulen im Bundesland. Die Schulcloud ist eine Art virtuelle Plattform für Schüler und Lehrer.

4.30 Uhr: Städte- und Gemeindebund gegen Maskenpflicht

Der Städte- und Gemeindebund ist gegen eine generelle Maskenpflicht in Geschäften. „Eine Pflicht halte ich in der jetzigen Phase nicht für zielführend“, sagte Geschäftsführer Gerd Landsberg MDR Aktuell. Man müsse sehen, dass man im Moment in der Corona-Krise in Deutschland ein Riesenproblem habe, für Ärzte oder Krankenpfleger, Masken zu bekommen. Bei einer Maskenpflicht befürchtet Landsberg Hamsterkäufe. Damit mache man den Markt leer für jene, die die Masken wirklich bräuchten.

Man müsse auch überlegen, was man den Menschen noch alles zumuten wolle: „Wir haben so viele Einschränkungen. Ich meine, wir sollten jetzt erst einmal abwarten: Wirken diese Einschränkungen? Das werden wir in kurzer Zeit wissen.“

4 Uhr: Kanzleramt hält Corona-Tracking-App für vielversprechend

Die Bundesregierung setzt große Hoffnungen in eine App zur Nachverfolgung von Corona-Infektionsketten, die aktuell in Berlin getestet wird. Die Regierung suche „mit Hochdruck“ gemeinsam mit dem Robert Koch-Institut (RKI) nach einer Lösung, die für Deutschland funktionieren könne, sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer am Mittwoch in Berlin. Kanzleramtsminister Helge Braun halte den Ansatz des RKI, das mit dem Fraunhofer-Institut und zahlreichen Wissenschaftlern dazu kooperiert, für „sehr vielversprechend“, fügte sie hinzu. Sie betonte, diese App könnte grenzüberschreitend in Europa funktionieren.

Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte, die Nachverfolgung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten sei „digital einfacher als wenn jemand im Gesundheitsamt anfängt zu telefonieren“. Außerdem könne ein Infizierter ja nicht wissen, wie jemand zu kontaktieren sei, der neben ihm im Bus gesessen habe, ergänzte Demmer.

Nach Angaben der Bundeswehr beteiligten sich in der Berliner Julius-Leber-Kaserne am Mittwoch etwa 50 Soldaten an der sogenannten Kalibrierung einer Technologie zum Corona-Tracking. Die schnelle Verfügbarkeit einer solchen Technik gilt als eine Möglichkeit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen, wenn irgendwann die aktuellen Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert werden.

Die Soldaten tragen Schutzkleidung. Sie müssen sich als Testpersonen an bestimmten Punkten für eine bestimmte Dauer aufhalten oder sich an einen anderen Punkt begeben. Die Testzyklen finden auf dem Kasernengelände in Gebäuden und im Freien statt.

1. April

21.16 Uhr: Nordthüringer Lungenklinik nimmt zwei Erkrankte aus Frankreich auf

Auf den Ernstfall sieht sich die Lungenklinik in Neustadt im Südharz gut vorbereitet. So könnten in dem Fachkrankenhaus nach Einschätzung von Klinikdirektorin Antje Müller jederzeit genügend an Covid-19 erkrankte Patienten optimal versorgt werden. Das Fachkrankenhaus nahm am Mittwoch zwei Corona-Patienten aus Frankreich, die per französischem Militärhubschrauber nach Nordthüringen geflogen wurden.

20.45 Uhr: Jena ändert Vorgaben für Schutzmasken: Keine Pflicht für Kita-Kinder, aber für Rückkehrer

Die Stadtspitze führt stufenweise die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht ein. Das bedeutet für Kitas und für Kinder unter 6 Jahren: Erzieher und Kinder, die sich gerade in den Gruppen der Kita-Notbetreuung befinden, sind von der Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, ausgenommen. Eine Mund-Nasen-Schutz gilt dagegen für Rückkehrer aus Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg. Mehr Details lesen Sie hier.

Am Abend gab es 126 bestätigte Corona-Fälle in Jena.

19 Uhr: Masken und Desinfektionsmittel für Thüringen kommen in Erfurt an

Am Mittwoch sind 120.000 Masken über das Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz eingetroffen. Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Thüringen übernimmt die zentrale Verteilung. Er verfügt über die personellen Ressourcen und Lagermöglichkeiten in Erfurt. Nicht nur Kartons mit Masken stehen gestapelt in der Halle, sondern auch mehrere Tonnen Desinfektionsmittel. Hier lesen sie, wie und an welche Personen die Güter verteilt werden.

18.49 Uhr: Mehr Notrufe, Mangel an Schutzkleidung bei der Erfurter Feuerwehr

Die Erfurter Feuerwehr hat ihre Arbeitsabläufe verändert, um die Kameraden vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Ein personeller Puffer ist, wie in vielen medizinischen und sozialen Bereichen, nicht gegeben. Seit mehr als einem Jahr sind Stellen unbesetzt. Das ist die aktuelle Lage.

18.25 Uhr: Thüringer Krankenhäuser sollen täglich Kapazitäten melden

Für die Bewältigung der Corona-Krise sollen Thüringens Krankenhäuser künftig täglich ihre Betten-Kapazitäten melden. Die Ministerpräsidenten der Länder hätten mit der Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verabredet, „dass wir uns einfach wechselseitig alle unsere Krankenbetten transparent auch zeigen“, sagte Ramelow am Mittwoch in Erfurt. Die Krankenhäuser seien in Deutschland unterschiedlich stark ausgelastet. Sie sollen nun ihre Kapazitäten melden, „damit man sieht, wo sind Patienten gerade schon in Behandlung, wo laufen Schutzmaßnahmen und wo haben wir freie Kapazitäten“, sagte Ramelow.

Er habe in Thüringen angewiesen, dass die Kliniken „verpflichtet werden, die Meldungen auch systematisch jeden Tag vorzunehmen“. Kein einziges Haus solle sich aus dem „großen Netzwerk der Solidarität“ ausgeschlossen fühlen, betonte der Linke-Politiker (dpa).

18.44 Uhr: Für kinderreiche Familien werden Corona-Ferien zum Kraftakt

Aus dem Haus dringt vielstimmiges Lachen und Rufen von Kindern, als Doreen Gräbner die Tür öffnet. Die zehnjährige Hanna und der achtjährige Johann bilden die Grundschul-Abteilung im Hause Gräbner und haben Besuch von ihren kleinen Schwestern Linda und Luisa sowie von Mutter Doreen mit Nesthäkchen Anton. Für kinderreiche Familien werden die Corona-Ferien zum Kraftakt – und der Einkauf zuweilen zum Spießrutenlauf..

18.01 Uhr: 28 Menschen im Kreis Gotha erkrankt - 5 im Krankenhaus behandelt

Am Mittwoch gibt es im Kreis Gotha 28 erkrankte Personen. Vier Menschen sind inzwischen genesen, fünf Menschen sind im Krankenhaus.

17 Uhr: Zugang zu Corona-Soforthilfe in Thüringen ausgedehnt - Kündigungsschutz gestartet

Thüringen hat den Zugang zu den Soforthilfen für Firmen in Not nochmals erweitert. Nach den Gartenbaubetrieben können jetzt auch gemeinnützige Vereine, Unternehmen und Stiftungen aus den Bereichen Soziales, Jugend, Bildung, Sport, Kunst, Kultur und Medien die Einmalzahlungen beantragen, wie Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Sie sollen dann fließen, wenn Unternehmen oder Vereinen durch die Folgen der Corona-Pandemie eine wirtschaftliche Schieflage droht.

Seit diesem Mittwoch gelten zudem die neuen Regeln zum verbesserten Schutz von Mietern und Verbrauchern in der Corona-Krise.

16.55 Uhr: Junioren-Schieß-WM in Suhl abgesagt

Wiesbaden (dpa) - Der Deutsche Schützenbund hat wegen der Coronavirus-Pandemie die Junioren-Weltmeisterschaft Mitte Juli in Suhl abgesagt. Wie der DSB am Mittwoch mitteilte, werde die Veranstaltung ersatzlos gestrichen.

„In Abstimmung mit den zuständigen Behörden sowie dem Schießsport-Weltverband ISSF haben wir diese Entscheidung gefällt. Die Gesundheit steht immer an erster Stelle und deshalb sind diese Maßnahmen konsequent und alternativlos“, sagte der DSB-Vizepräsident Sport Gerhard Furnier.

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16.50 Uhr: Coronafälle im Altenburger Land gestiegen

Die Zahl der mit dem neuartigen Corona-Virus Infizierten im Altenburger Land ist auf 28 gestiegen. Das teilt das Landratsamt am Mittwoch mit. Sechs Menschen seien inzwischen wieder genesen, zwei weitere werden auf der Intensivstation des Klinikums Altenburger Land behandelt.

16.04 Uhr: Mit Coronavirus infizierter Mann im Kreis Sonneberg gestorben

Im Landkreis Sonneberg ist erstmals ein Mensch gestorben, der nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war. Es handelt sich um einen Mann Anfang 60 aus Steinach, der alleinstehend lebte, teilte das Landratsamt mit. Der Mann litt am 30. März unter grippalen Beschwerden und Atemnot. Er starb wenig später in der Praxis seines Hausarztes während einer notmedizinischen Behandlung im Beisein des Notarztes. Aufgrund der auffällig typischen COVID-19-Symptomatik wurde von dem Leichnam ein Abstrich genommen. Heute erhielt das Gesundheitsamt das Ergebnis des Tests, welches eine Infektion des Mannes bestätigte. Die vorsorglich geschlossene Hausarztpraxis konnte zwischenzeitlich wieder geöffnet werden. Der betreffende Arzt arbeitet aus der häuslichen Quarantäne heraus.

Neben dem Verstorbenen wurde heute bei einer weiteren Bürgerin des Landkreises Sonneberg eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Sie steht in häuslicher Quarantäne. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen im Kreisgebiet damit auf 32.

16 Uhr: Kontaktverbot soll bis mindestens Ende der Osterferien verlängert werden

Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern, meldet die dpa. Die Bürger "bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren", heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.

15.49 Uhr: 87 Corona-Fälle in Erfurt

In Erfurt wurden Stand 1. April, 14 Uhr 87 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Somit hat sich Zahl seit Dienstag um fünf erhöht.

Eine Person hatte Kontakt zu den Rückkehrern aus Tirol, eine Person kehrte aus Namibia zurück, eine andere hat sich im Ilm-Kreis infiziert.

Weiterhin werden vier Patienten stationär behandelt, eine Frau muss beatmet werden. 26 Personen sind genesen.

Aktuell befinden sich 846 Personen in Quarantäne. 252 sind Erkrankte und Kontaktpersonen, 594 sind Reiserückkehrer.

15.40 Uhr: Mehr Coronafälle in der Wartburgregion

Mit Stand 1. April, 14 Uhr, meldet das Gesundheitsamt 33 Menschen, die im Wartburgkreis und der Stadt Eisenach nachweislich mit dem Virus infiziert sind. Das sind zehn mehr als 24 Stunden zuvor. 27 der Infizierten sind im Wartburgkreis zu Hause, das sind acht mehr als am Vortag. Sechs Infizierte kommen aus der Stadt Eisenach, das sind zwei mehr.

Diesen deutlichen Sprung führt Amtsärztin Dr. Helena Maier aber nicht auf eine verschärftere Situation in der Region zurück, sondern darauf, dass von den Laboren die Ergebnisse auch von bereits am Freitag getesteten Menschen zum Teil erst am Montag Nachmittag übermittelt wurden. Drei Menschen werden wegen Corona-Erkrankungen im St. Georg-Klinikum Eisenach behandelt, zwei davon in intensiv-medizinischer Betreuung an Beatmungsgeräten.

15.30 Uhr: Thüringen nimmt Corona-Patienten aus Frankreich auf

Thüringen wird an Covid-19 erkrankte Patienten aus Frankreich aufnehmen. Man komme einem Hilfeersuchen der französischen Botschaft nach, kündigte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) am Mittwoch in Erfurt an.

„Eine Spezialklinik für Lungenkrankheiten in Neustadt im Harz hat Betten für diese Patienten reserviert“, bestätigte Ramelow. Die erkrankten Franzosen sollten auf dem Landweg per Krankentransporter nach Thüringen in die Klinik im Landkreis Nordhausen verlegt werden.

15.25 Uhr: Neue Infektionen im Saale-Orla-Kreis und im Saale-Holzland-Kreis

Im Saale-Orla-Kreis sind fünf neue Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. Das teilte das Landratsamt Saale-Orla am Mittwochnachmittag mit. .

Der 30. Fall einer Infektion mit dem Corona-Virus im Saale-Holzland-Kreis ist am Dienstagabend bestätigt worden. Von den Personen sind 15 .

15.11 Uhr: 23 Corona-Fälle im Kyffhäuserkreis - Praxis geschlossen

Im Kyffhäuserkreis ist die Zahl der Infizierten mit dem Coronavirus, Stand Mittwoch, auf 23 gestiegen. Es habe einen neuen Fall gegeben, hieß es vom Landratsamt auf Nachfrage unserer Zeitung. Zwei Personen werden im Krankenhaus behandelt. Inzwischen gebe es sechs Genesene.

Die Zahl der Personen, die in Quarantäne sind, stieg auf 190. Zum einen, weil es bei den letzten Infizierten mehrere Kontakte gab, zum anderen durch weitere Recherchen des Gesundheitsamtes. Bestätigt wurde, dass es in Bad Frankenhausen einen Fall in einer Praxis gab. Sie ist geschlossen.

14.12 Uhr: Ab heute Infekt-Sprechstunde im Bürgerzentrum Sömmerda

Seit 7 Uhr ist der Infektionsstützpunkt im Bürgerzentrum "Bertha von Suttner" in der Straße der Einheit 27 in Sömmerda in Betrieb. Dort, wo Jugendliche in Nicht-Corona-Zeiten im Treff B 27 ihre Freizeit verbringen, hat die Kassenärztliche Vereinigung in Abstimmung mit dem Landkreis Sömmerda und dem KMG-Klinikum Sömmerda eine zentrale Infekt-Sprechstunde eingerichtet. Niedergelassene Ärzte können für Patienten mit akuten Erkältungssymptomen oder bei Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung ab sofort hier einen Termin vereinbaren.

13.54 Uhr: 65 Corona-Infizierte im Ilm-Kreis - Massentest in Neustadt gestartet

In Neustadt am Rennsteig, das seit dem 23. März unter Quarantäne steht, sollen ab dem heutigen Mittwoch alle Einwohner auf das SARS-CoV 2-Virus getestet werden. Eine entsprechende Mitteilung bekamen die Einwohner gerade vom Ortsteilbürgermeister.

Ursprünglich sollten sich nur jene Bewohner beim Gesundheitsamt für die Tests melden, die grippeähnliche Symptome haben. In der Ortslage wurden zwei Abstrichstellen mit Zelten aufgebaut, die Tests durch Mitarbeiter des Gesundheitsamtes haben am Mittag begonnen.

Zuerst sollen jene Einwohner getestet werden, die am Montag, dem 6. April, dringend zur Arbeit müssen. Es ist vorgesehen, an diesem Tag planmäßig die Quarantäne aufzuheben, das hängt aber von den Testergebnissen ab, sagte Landrätin Petra Enders (Linke). Für alle anderen Bewohner ist geplant, die Tests geordnet nach Straßen durchzuführen.

Aktuell gibt es im Ilm-Kreis 65 Corona-Infizierte, davon 21 aus Neustadt.

13.40 Uhr: Jenaer Uniklinik bittet weiter um Blutspenden

Auch in Corona-Zeiten werden . Das Uniklinikum Jena bittet alle Spender um vorherige telefonische Anmeldung und garantiert umfangreiche Schutzmaßnahmen.

13 Uhr: Siebtes Todesopfer in Thüringen

Im Landkreis Greiz wurde am Mittwoch der siebte Thüringer Todesfall durch das Corona-Virus bestätigt. Es handele sich um eine 78-Jährige mit Vorerkrankungen. Im dem Landkreis hat es bereits vier Opfer gegeben.

12.50 Uhr: Keine neuen Coronafälle in Jena

Im Vergleich zu gestern hat es in Jena mit Stand 12 Uhr heute keine neuen Coronafälle gegeben. Damit haben sich derzeit 122 Personen in Jena mit dem Virus infiziert.

12.20 Uhr: Vorsicht bei der Herstellung von Mundschutzmasken

Unternehmen und Einzelpersonen, die aus Not oder Hilfsbereitschaft jetzt Stoffmasken gewerblich herstellen, müssen aufpassen, dass sie keine Post von Abmahnanwälten erhalten. Die Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) weist darauf hin, dass eine problemlose Herstellung, der Verkauf oder eine Spende nur möglich ist, wenn auf die richtige Bezeichnung geachtet wird.


Unter anderem warnt die IT-Recht Kanzlei München davor, die Stoffmasken als Mundschutz oder Atemschutz anzubieten. Mit dieser Bezeichnung wird eine Widmung vorgenommen, die Medizinprodukten vorbehalten ist, also Masken, die klinisch bewertet wurden und eine CE-Kennzeichnung haben. Dies ist bei selbstgenähten Stoffmasken nicht so. Wenn diese Produkte trotzdem als Mund- oder Atemschutzmasken angeboten werden, begründet dies Verstöße gegen die produktspezifischen Kennzeichnungspflichten nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) und gegen das Irreführungsverbot.


Die Folgen der Verstöße sind neben wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen auch Straf- und Bußgeldverfahren. Aus diesem Grund sollte für die Bezeichnung auf das Wort „Schutz“ verzichtet werden. Alternativ wären auch folgende Bezeichnungen rechtlich zulässig: Mundbedeckung, Mund- und Nasenmaske oder Behelfsmaske.

12 Uhr: Acht neue Corona-Fälle im Eichsfeld

Im Landkreis Eichsfeld gibt es acht neue bestätigte Corona-Fälle. Die Gesamtzahl der Infizierten steigt damit auf 60 Personen. Sieben Patienten werden stationär betreut. Die Zahl der bislang insgesamt Genesenen beläuft sich weiter auf fünf Personen.

11.58 Uhr: Erfurter Taxiunternehmen bietet Einkaufsfahrten zum Selbstkostenpreis

Die beiden Clever-Car-Taxi-Gründer Andy Wesemann und Andreas Urbanneck bieten all jenen, die nicht aus der häuslichen Umgebung heraus dürfen, wollen oder können, einen Einkaufs- und Botenservice an, der nicht nur das Gebiet der Erfurter Kernstadt umfasst, sondern auch alle zur Landeshauptstadt gehörenden Ortsteile.

9.52 Uhr: 23 Erkrankte im Weimarer Land

Das Weimarer Land verzeichnet 23 Erkrankte (elf männlich, zwölf weiblich). Eine Person befindet sich noch in stationärer Behandlung, 152 enge Kontaktpersonen sind in Quarantäne. 183 Reiserückkehrer aus Risikogebieten leben auf Grund der Allgemeinverfügung derzeit in häuslicher Absonderung.

9.25 Uhr: Versorgung der Covid-19-Erkrankten im Saale-Orla-Kreis aktuell gewährleistet

Die Lage im Saale-Orla-Kreis bleibt mit Blick auf die Corona-Krise konstant. Die Fallzahlen steigen stetig, aber – klammert man das Triptiser Seniorenheim aus – ohne übermäßige Ausschläge. Die Versorgung der Covid-19-Erkrankten ist aktuell gewährleistet.

Entsprechend hielt der Leiter des Pandemiestabs des Landratsamtes Saale-Orla am Mittwochmorgen fest: „Aus medizinischer Sicht gibt es nichts Neues.“ Im Vergleich zum Vortag gibt es vier weitere bestätigte SARS-CoV2-Infektionen, die sich über vier Orte im gesamten Kreisgebiet verteilen.

9.20 Uhr: 33 Infizierte in Weimar

In Weimar gibt es aktuell 33 bestätigte Coronainfektionen. Davon befinden sich vier stationär im Klinikum, 569 Personen sind in Quarantäne. 476 Menschen wurden bereits aus der Quarantäne entlassen. 121 Testergebnisse stehen noch aus.

6 Uhr: Diskussion um Maskenpflicht in Thüringen

Der Vorstoß der Stadt Jena bei der Schutzmasken-Pflicht kommt in Thüringen nicht überall gut an. Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) plädiert für einheitliche Regelungen.

Der Leiter des Schleizer Pandemiestabes, Torsten Bossert, erklärte: "Masken, die wirklichen Schutz böten, seien nicht in ausreichender Menge verfügbar, um weite Teile der Bevölkerung auszurüsten."

Die Beschaffung der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) ist für den Freistaat momentan eines der drängendsten Probleme.

5.55 Uhr: Ramelow wirbt für Kontaktbeschränkungen bis 19. April

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ruft die Thüringer zu Disziplin in der Corona Krise auf. „Wir fahren in Thüringen einen klaren Kurs: Es bleibt bei den bis zum 19.4. vereinbarten Kontaktbeschränkungen“, erklärte Regierungschef Ramelow auf Anfrage. Die Regeln müssten strikt eingehalten werden, um die Corona-Pandemie einzudämmen sowie um das Gesundheitssystem weiter ausbauen und vorbereiten zu können. Nach Angaben der Thüringer Staatskanzlei will der Regierungschef diese Position auch bei der Bund-Länder-Beratung am Mittwoch vertreten.

Erst am Dienstag hatte das Regierungskabinett die Regelung verlängert, nach der man sich im öffentlichen Raum nur noch alleine, zu zweit oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Haushalts aufhalten darf. Sie wäre nach der aktuell geltenden Verordnung mit Ende des 8. April ausgelaufen, wurde nun aber bis Ende des 19. Aprils verlängert.

Nach bisherigen Plänen sollen auch Schulen und Geschäfte in Thüringen am 20. April wieder öffnen. Ob es aber tatsächlich so kommt, oder ob die Verbote und Schließungen zumindest teilweise noch verlängert werden, ist bislang unklar.

5.45 Uhr: Radikalschnitt im Thüringer Bahnverkehr: Sind die Corona-Regeln einhaltbar?

Ab Mittwoch, 1. April, streicht die Deutsche Bahn in Thüringen zahlreiche Züge. Besonders hart betroffen ist die meistbefahrene Strecke des Landes zwischen Erfurt und Gera. Fahren zwischen Erfurt und Jena normalerweise bis zu drei Züge je Stunde und Richtung, gibt es künftig vorerst nur noch einen Zug pro Stunde auf der Strecke. Pendler befürchten, dass die Abstandsregelungen nicht einzuhalten sind.

5.38 Uhr: Literaturrat fordert: Buchhandlungen und Bibliotheken wieder öffnen

Der Thüringer Literaturrat hat sich dafür ausgesprochen, Buchhandlungen und Bibliotheken von Schließungen zur Corona-Bekämpfung auszunehmen und diese wieder zu öffnen. „Buchhandlungen und Bibliotheken sind Grundversorger“, teilte der Vereinsvorsitzende Christoph Schmitz-Scholemann am Mittwoch mit. Tabakgeschäfte, nicht aber Bibliotheken und Buchhandlungen als Grundversorger zu betrachten, verkenne ein wichtiges Gebot der Stunde. „Der Erhalt der geistigen Gesundheit unseres Landes ist in der Corona-Krise unverzichtbar“, sagte Schmitz-Scholemann.

In der Thüringer Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden Zeitungs- und Tabakwarengeschäfte unter den Ausnahmen von Geschäften gelistet, die geöffnet bleiben dürfen.

Bei Wiederöffnung von Buchläden könne physische Distanz beim Verkauf über den Tresen eingehalten werden, hieß es von der Vereinigung. Aus Sicht des Thüringer Literaturrats könnten Bibliotheken auf Ausleihe setzen, statt Lesesäle zu öffnen. Im Literaturrat haben sich etwa Stiftungen, Vereinen, aber auch Buchhandlungen und Verlage zusammengeschlossen.

5.30 Uhr: 16.600 Thüringer Firmen melden Kurzarbeit an

Die Coronakrise hat zu einem großen Anstieg der Zahl der Anträge auf Kurzarbeit in Thüringen geführt. Wegen der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in diesen Tagen seien 16.600 Anzeigen für Kurzarbeit bei den Arbeitsagenturen eingegangen, so der Geschäftsführer der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für Arbeit, Markus Behrens.

Wie viele Beschäftigte betroffen sind, werde man erst in der Statistik für den April ausweisen können.

5.10 Uhr: Drei Viertel der Handwerksbetriebe befürchten Einbußen

Etwa jeder zweite Handwerksbetrieb in Thüringen kämpft mit der Stornierung von Aufträgen. Drei von vier Betrieben hätten durch die Corona-Krise bereits Umsatzausfälle, andere rechneten damit, sagte der Geschäftsführer des Thüringer Handwerkstags, Thomas Malcherek, der Deutschen Presse-Agentur in Erfurt. Das habe eine Umfrage ergeben.

„Es gibt eine große Verunsicherung im Handwerk“, betonte Malcherek: „Für einige Betriebe, beispielsweise Friseure oder Bäckereien mit Cafés, könnte die Situation existenzbedrohend sein.“

Nach seiner Schätzung wurden inzwischen von Handwerksbetrieben weit über 4000 Anträge auf Soforthilfe von Land oder Bund gestellt. Etwa 60 Prozent der Betriebe hielten laut Umfrage Kurzarbeit für ein Mittel, um die Krise zu überbrücken. Das Handwerk ist in Thüringen mit knapp 30.000 Betrieben und rund 150.000 Beschäftigten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

5 Uhr: Zahl der Infizierten im Saale-Holzland-Kreis auf 29 gestiegen

Dem Gesundheitsamt ist am Dienstag ein weiterer Fall einer Corona-Infektion im Saale-Holzland-Kreis bekannt geworden. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, befindet sich der Mann in häuslicher Quarantäne. Von den bisher 29 Infizierten sind 13 bereits genesen (Stand 31. März).
Im Landkreis seien noch 165 Personen in Quarantäne. Für 383 endete die Quarantänezeit bereits in den vergangenen Tagen, für weitere 41 Personen endete sie am Dienstag.

Die Ereignisse zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 30. bis 31. März finden Sie hier auf unserer Archivseite.

Die Ereignisse zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 23. bis 29. März finden Sie hier auf unserer Archivseite.

Die Ereignisse zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 20. März bis 23. März finden Sie hier auf unserer Archiv-Seite.

Die Ereignisse zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 15. März bis 19. März finden Sie hier auf unserer Archiv-Seite.

Die Ereignisse zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen bis zum 14. März finden Sie hier auf unserer Archiv-Seite.