Union-Torjäger

Frankfurt-Coach Hütter: Hätte Kruse "gerne bei uns gesehen"

Hätte Union-Torjäger Max Kruse gerne zur Eintracht geholt: Frankfurt-Coach Adi Hütter.

Hätte Union-Torjäger Max Kruse gerne zur Eintracht geholt: Frankfurt-Coach Adi Hütter.

Foto: dpa

Frankfurt/Main. Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter hätte Offensivspieler Max Kruse gerne an den Main geholt. Dies sagte der Österreicher der "Bild"-Zeitung.

"Es hat vor einem Jahr Gespräche gegeben zwischen Fredi Bobic, Bruno Hübner und seinem Management", schilderte Hütter. "Er wäre ein Spieler, der uns sicherlich gut tun würde mit seiner Kreativität. Ich hätte ihn gerne bei uns gesehen." Der heute 32 Jahre alte Kruse wechselte im Sommer 2019 stattdessen von Werder Bremen zu Fenerbahce - und dieses Jahr zurück in die Fußball-Bundesliga zum 1. FC Union Berlin.

Die angedachte Kruse-Rolle habe man aber ohnehin anders besetzt, berichtete Hütter. "Auf der anderen Seite haben wir mit Daichi Kamada einen Spieler gefunden, der ein anderer Typ ist, aber einer, den wir vielleicht eines Tages teuer verkaufen werden." Ob dies bei Routinier Kruse noch mal der Fall wäre, "weiß ich nicht", betonte Hütter. Bei den Hauptstädtern hat Kruse in dieser Saison schon für drei Tore und fünf Vorlagen gesorgt.

Verzichten muss Hütter am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den Tabellenzweiten RB Leipzig auf Sebastian Rode. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler leidet an einer Sehnenreizung. Vor einem Comeback in der Startelf steht dagegen Filip Kostic. "Er ist eine absolute Alternative", sagte Hütter. Hütter hatte den Offensivspieler nach fünfwöchiger Pause wegen eines Innenbandanrisses zuletzt im Duell beim VfB Stuttgart kurz eingewechselt.

Fehlen werden gegen die Leipziger, die noch nie ein Spiel in Frankfurt gewinnen konnten, auch Amin Younes wegen eines positiven Corona-Tests und Jungstürmer Ragnar Ache (Sehnenverletzung).

© dpa-infocom, dpa:201120-99-400095/4