DFL warnt vor Torjubel – Brief mit Mahnungen an die Proficlubs

Berlin.  Die Deutsche Fußball Liga hat die Proficlubs einem Medienbericht zufolge eindringlich vor unzulässigem Torjubel gewarnt.

In ihrem Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung der Saison hat die DFL empfohlen, auch beim Jubeln den Abstand einzuhalten. Erlaubt sind eigentlich nur Ellbogen- und Fußkontakte (Symbolbild).

In ihrem Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung der Saison hat die DFL empfohlen, auch beim Jubeln den Abstand einzuhalten. Erlaubt sind eigentlich nur Ellbogen- und Fußkontakte (Symbolbild).

Foto: Michael Sohn / dpa

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Die Deutsche Fußball Liga hat die Proficlubs nach „Bild“-Informationen eindringlich vor unzulässigem Torjubel gewarnt und noch einmal auf die strikten Anti-Corona-Maßnahmen hingewiesen. „Unter die positiven Reaktionen mischten sich auch einige kritische Rückmeldungen, die uns ein Gefühl dafür geben, dass die Medien und die Öffentlichkeit inklusive der Politik ihren Fokus auf die Einhaltung aller Vorgaben und Maßnahmen durch die Clubs gerichtet haben“, zitierte das Blatt aus einem dreiseitigen Brief, den die DFL in dieser Woche den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga geschickt habe.

Beim 3:0-Sieg von Hertha BSC bei 1899 Hoffenheim am ersten Geister-Spieltag hatten Jubeltrauben um Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic für öffentliche Diskussionen gesorgt. In ihrem Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung der Saison hat die DFL empfohlen, auch beim Jubeln den Abstand einzuhalten. Erlaubt sind nur Ellbogen- und Fußkontakte. Beim 4:0 im Stadt-Derby gegen Union am Freitagabend hielten sich die Hertha-Profis beim Jubeln deutlich zurück.

Weitere Mahnungen an die Profis betreffen das Verhalten in den Umkleideräumen. „Beim Zutritt in die Kabinen in der Halbzeit und nach dem Spiel wären mit einem gestaffelten Eintritt nähere Kontakte noch besser vermeidbar“, schreibt die DFL und macht erneut darauf aufmerksam, „dass im Fall eines positiven Covid-19-Falls das jeweilige Gesundheitsamt eine detaillierte Kontaktnachverfolgung vornimmt und dazu womöglich auch TV-Aufnahmen einbezieht, um das Ausmaß von möglichen Quarantänemaßnahmen festzulegen.“

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