Fußball

Endlich erster Sieg im Kellerduell?

Arnstadt/Ilmenau.  Vor der Winterpause sind siege für die drei Ilm-Kreis-Top-Teams Pflicht. Am meisten für den Oberligisten FSV Martinroda

Abschirmdienst: Tom Nowak bedängt den Luckenwalder Hadel beim mitreißenden, aber erfolglosen 3:4 des Schlusslichtes gegen den Spitzenreiter.

Abschirmdienst: Tom Nowak bedängt den Luckenwalder Hadel beim mitreißenden, aber erfolglosen 3:4 des Schlusslichtes gegen den Spitzenreiter.

Foto: René Röder

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der Fußball-Thüringenliga geht es in die Winterpause, in der Oberliga für den noch sieglosen FSV Martinroda um sehr viel. Die Fischer-Männer wollen noch vor Weihnachten ihren ersten Saisonsieg einfahren. Ist das jeweils auswärts bei Inter Leipzig (8. Dezember) und in Neugersdorf (14. Dezember) eher schwer, so sollte dies gegen Askania Bernberg daheim machbar sein.

FSV Martinroda
TV Askania BernburgSa./13.00

Letzter gegen Vorletzter! Da muss es doch endlich mit dem ersten Sieg klappen, nach zuletzt drei richtig unter Wert verlorenen Begegnungen. Dem 1:1 in doppelter Überzahl in Grimma folgte ein verzweifeltes Anrennen beim 3:4 gegen Luckenwalde und auch bei Wacker Nordhausen II (1:3) waren die FSV-Männer nicht wirklich schlechter. Martinrodas Trainer Robert Fischer bringt es gebetsmühlenartig auf den Punkt: „Wir sind immer wieder an einem Erfolg dran, spielen gut und stehen am Ende ohne etwas Zählbaren da. Das nervt“, so Robert Fischer. Dass am Ende immer so wenig herauskommt, liegt auch an der fortwährenden Abschluss-Schwäche. „Wir konnten sogar den Spitzenreiter Luckenwalde an den Rand einer Niederlage bringen, können es eigentlich mit jedem aufnehmen, wenn uns da nicht immer wieder individuelle Fehler zurückwerfen würden.“ Nun soll es gegen Bernburg zielstrebig den ersten „Dreier“ geben. Aber die Vorzeichen vor diesem Schicksalsspiel sind nicht rosig. Six (Gelb-Rot) fehlt hinten genauso wie berufsbedingt Griebel im Aufbau. Mit Floßmann, Hoppe, Nowak und Metzmacher sind die Lücken zu schließen. Vorn wird wohl Hertel erstmals wieder nach seiner langwierigen Rippenprellung auch von Beginn an stürmen können, gegen Luckenwalde fehlte ihm als Einwechsler nicht viel, vielleicht nur etwas mehr Zeit. Zurück auf die Bank rückt nach langer Leisten-Verletzung Finn. Bernburg ist auswärts oft etwas dünn besetzt, aber nicht zu unterschätzen. Vier Punkte vor Martinroda gelangen Askania bisher zwei Siege. Der erste gegen Krieschow daheim (5:3), der letzte Ende Oktober in Hohenstein-Ernsthal (2:1). Vorsicht ist geboten. TA-Tipp: 3:1.

SpVgg. Geratal
Eintracht EisenbergSa./14 Uhr

Der Tabellenvierte Eintracht Eisenberg wird für die SpVgg. Geratal noch einmal zur großen Herausforderung. Mit einem Sieg könnten die Jänicke-Männer sogar an Eintracht vorbeiziehen. Nach dem cleveren 4:1-Sieg gegen den SV 09 Arnstadt, leisteten sich die Gerataler in Bad Frankenhausen (1:3) eher eine Schlafeinlage mit drei späten Gegentoren. „Das muss gegen Eisenberg besser klappen. Das war nichts. In Frankenhausen haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert“, so Walter Jänicke. Doch neben dem berufsbedingt verhinderten Brandl, fallen jetzt auch der verletzte Bischof, Priefer, Wollschläger und möglicherweise die angeschlagenen Weidlich und Thorwarth aus. Vorsorglich wurde aus dem Rheinland Fabian Paradies „angefordert“ und Döring kehrt nach Verletzung zurück. „Daheim wollen wir natürlich gewinnen. So sind die anderen mehr gefordert.“, so der Trainer. TA-Tipp: 2:1

Preußen Bad Langensalza
SV 09 ArnstadtSa./14 Uhr

Wirklich konstant lief es beim SV 09 Arnstadt zuletzt nicht, aber der 4:1-Sieg gegen Schott Jena macht Mut. „Da wollen wir anknüpfen, müssen unsere Chancen genauso konsequent nutzen, wollen mit einem positiven Ergebnis in die Winterpause“, so Trainer Thomas Giehl vor dem Langensalza-Spiel. Das wollen auch die Preußen, gestärkt nach einem 6:0 über Weida. Gespielt wird wohl auf Kunstrasen. Arnstadt fehlt der gelb-gesperrte Ruschke, Koch, Normann und Struß können ins Team zurückkehren. TA-Tipp: 1:3

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren