Landespokal: Wacker stellt in Zeulenroda früh die Weichen aufs Halbfinale

Zeulenroda.  Wacker Nordhausen setzt sich mit 7:0 locker beim Landesklassen-Vertreter in Zeulenroda durch.

Luftduell zwischen Nordhausens Kapitän Tobias Becker (links) und dem Zeulenrodaer Maximilan Böhm.

Luftduell zwischen Nordhausens Kapitän Tobias Becker (links) und dem Zeulenrodaer Maximilan Böhm.

Foto: Thomas Gorlt

Heiko Scholz verbrachte einen angenehmen Nachmittag im Zeulenrodaer Waldstadion. In der zweiten Hälfte des Pokalspiels hatte er sogar die Muse für das eine oder andere Selfie. Auf dem Rasen war alles gelaufen, nur die Höhe des Sieges offen.

„Ich bin total glücklich, dass die Jungs das Spiel hier seriös angenommen haben. In Altengottern haben wir die Verlängerung genommen. Wenn es lange 0:0 steht, du dir vielleicht ein dummes Ding einfängst, kriegst du Probleme“, sagte der Wacker-Trainer. „Der Gegner ist motiviert, die Zuschauer auch bissel hui hui. Ein Pokalspiel eben.“

Doch nach zwanzig Minuten war das Viertelfinalspiel praktisch gelaufen. Der Regionalligist führte mit zwei Toren und die Zeulenrodaer kamen kaum vor das Tor des Pokalverteidigers. Beim zweiten Tor rief Heiko Scholz: „Weltklasse! Die Flanke musst du so erst einmal bringen, das ist gar nicht so einfach.“

Wie beim 1:0 hatte sich Erik Schneider auf der rechten Seite durchgespielt und präzise geflankt. Zweimal hatte Mateo Andacic keine Mühe, den Ball ins Tor zu lenken. Und als Toni Schulz den Ball nach einem Abstimmungsfehler mit Keeper Björn Stegemann ins eigene Netz köpfte, war es vorbei mit der Zeulenrodaer Gegenwehr. „Wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Trainer Martin Lenßner. „Wir wollten hart in die Zweikämpfe gehen , das haben wir missen lassen – und dann kommt so ein Ergebnis heraus.“

In der zweiten Halbzeit spielte der Viertligist seine Überlegenheit aus, erhöhte auf 7:0 und ging dabei noch sehr sorglos mit den Chancen um. „Zeulenroda hat versucht, mitzuspielen, hat sich nicht hinten reingestellt, da konnten wir sogar kontern“, meinte Carsten Kammlott, dem die Treffer vier und fünf gelangen. Ernüchternd gab Motor-Kapitän Dominic Schmidt zu Protokoll: „Wir haben uns nicht getraut, da war zu viel Respekt da.“

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