FC Rot-Weiß Erfurt testet Spieler von Paris St. Germain

Axel Lukacsek und Dirk Pille
| Lesedauer: 2 Minuten
Yohan Mannone (Mitte) war beim 1:1 des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den SV Donaustauf einer der Probespieler.

Yohan Mannone (Mitte) war beim 1:1 des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den SV Donaustauf einer der Probespieler.

Foto: Frank Steinhorst

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Ohrdruf.  Beim 1:1 des FC Rot-Weiß Erfurt im Test gegen Donaustauf standen drei Akteure zur Probe auf dem Feld. Ein Spieler gehörte zuletzt zur B-Elf von Champions-League-Teilnehmer Paris St. Germain.

Der FC Rot-Weiß Erfurt kommt so langsam in Schwung. Nach dem 1:1 (1:1) beim Test gegen den SV Donaustauf in Ohrdruf bleibt aber die Erkenntnis, dass der Fußball-Oberligist bis zum Saisonstart in drei Wochen gegen Grimma noch an seiner Effektivität in der Offensive arbeiten muss.

„Da müssen wir uns in der Tat ganz klar noch verbessern. Aber wir haben ja noch ein wenig Zeit“, sagte Manager Franz Gerber gelassen. Beim Kick gegen den bayerischen Fünftligisten boten die Thüringer drei Probespieler auf. Wie schon beim 1:3 am Freitagabend in Halberstadt stand Gian-Luca Reck, der Sohn von Ex-Bundesliga-Torwart Oliver Reck, für den angeschlagenen Luca Petzold zwischen den Pfosten. Der 18-Jährige wusste zu überzeugen. In der Offensive bekam ebenso Vilim Posinkovic seine Chance, verpasste aber in der 60. Minute freistehend das 2:1.

Nach seinem Probetraining vor einigen Wochen wurde indes Yohan Manonne erstmals unter Wettkampfbedingungen eingesetzt. Der 25-jährige Innenverteidiger spielte zuletzt in der B-Elf von Champions-League-Teilnehmer Paris St. Germain und zeigte eine ansprechende Leistung. In der Abwehr eroberte er zahlreiche Bälle, verteilte sie mit Übersicht und versuchte zudem lautstark, seine Mitspieler zu dirigieren. Bis zur Auswechslung in der zweiten Hälfte durfte er später im Mittelfeld ran. Über eine mögliche Verpflichtung eines der Probespieler werde man zur Wochenmitte entscheiden, sagte Gerber.

Im Vergleich zum Halberstadt-Spiel standen gegen Donaustauf zunächst neun neue Spieler von Beginn an auf dem Feld. Vom Rückstand nach 42. Minuten ließ sich der FC Rot-Weiß nicht schocken. Enrico Startsev, erst 17 Jahre alter Bruder von Kapitän Andrej Startsev, erzielte aus Nahdistanz den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit wechselte das Erfurter Trainergespann um Manuel Rost und Goran Miscevic kräftig durch. Dennoch erarbeitete sich die Mannschaft weitere Chancen. Aber die Durchschlagskraft im Strafraum fehlte.

Am Freitag hatte der FC Rot-Weiß trotz des 1:3 (0:1) beim eine Klasse höher spielenden Regionalligisten Germania Halberstadt durchaus zu gefallen gewusst. Aber auch hier fehlte die Effektivität. Nur Kay Seidemann (81.) gelang ein Treffer.

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Auf der Tribüne saß auch Andreas Petersen. Der Vater von Freiburgs Torjäger Nils Petersen hilft derzeit bei Aufsteiger Wernigerode, einem Erfurter Konkurrenten. Petersen lobte Rot-Weiß: „Sie sind aggressiv und haben eine gute Spielanlage. Man sieht schon im Testspiel, die wollen aufsteigen“, so der Harzer.

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