Wacker Nordhausen muss improvisieren

Nordhausen.  Der Fußball-Oberligist fährt ersatzgeschwächt zum FC Eilenburg. Trainer Seeland fehlen gleich drei Abwehrspieler.

Hagen Pietsch fehlt aufgrund seiner fünften Gelbe Karte.

Hagen Pietsch fehlt aufgrund seiner fünften Gelbe Karte.

Foto: Sascha Fromm

Die 0:3-Pleite gegen Ludwigsfelde ist aufgearbeitet bei Wacker Nordhausen. „Wir haben gleich am Montag Klartext gesprochen, die Partie analysiert und danach zwei Tage intensiv trainiert. Alle wissen, wir können es besser", sagte Trainer Philipp Seeland nach sieben sieglosen Spielen. Nun wartet mit dem Tabellenführer FC Eilenburg ein schweres Kaliber. Die Partie am Samstag im Ilburgstadion muss wegen der Corona-Lage ohne Zuschauer stattfinden.

„Wir fahren nirgendwo hin, nur um zu verlieren“, will Seeland auch als Tabellenletzter etwas Zählbares aus Sachsen mitnehmen. Es wird nicht leicht, denn mit Kapitän Vopel, Pietsch (beide 5. Gelbe) und Ortlepp (Rot) fehlen gleich drei Abwehrspieler. „Wir müssen da etwas improvisieren“, sagt Seeland. Der seit der schweren Bänderverletzung im Pokal gegen Jena pausierende Erik Schneider könnte eine wichtige Rolle übernehmen. „Es wird davon abhängen, ob er sich bereits fit genug fühlt“, so Seeland.

Eine schlechte Nachricht gab es von Moritz Penzler. Der schon länger verletzte Stürmer fällt wohl bis Januar aus. Es wurde in dieser Woche „ein größerer Muskelfaserriss in der Tiefe des Oberschenkels“ diagnostiziert, so Seeland.

FC Eilenburg – Wacker Nordhausen, Samstag, 12.30 Uhr