"Eine Persönlichkeit des Erfurter Fußballs": Klaus Goldbach ist tot

Erfurt.  Klaus Goldbach, Oberliga-Spieler und Trainer beim FC Rot-Weiß Erfurt, ist mit 68 Jahren gestorben.

Klaus Goldbach.

Klaus Goldbach.

Foto: Jan Huebner/Taegervia www.imago-images.de / imago images / Jan Huebner

„Eine großartige Persönlichkeit des Erfurter Fußballs ist gestorben. Wir trauern um den ehemaligen DDR-Oberligaspieler und langjährigen Trainer, Klaus Goldbach“, schreibt der FC Rot-Weiß Erfurt am Samstagabend auf Twitter. Und weiter: „Er verstarb gestern plötzlich und unerwartet im Alter von 68 Jahren, Ruhe in Frieden!“

Knapp 200 Oberliga-Partien für RWE

Bekannt wurde Klaus Goldbach als Oberliga-Spieler beim FC Rot-Weiß Erfurt in den 70er und 80er Jahren, für den er knapp 200 Oberliga-Partien bestritt. Seine Trainerstationen waren vielfältig. In Ilmenau und Nordhausen noch zu DDR-Zeiten tätig, dann für zwei Jahre zur Wendezeit in Osterode, übernahm er nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga 1992 den FC Rot-Weiß Erfurt.

Mehr als drei Jahre war er Cheftrainer und damit der Coach mit der längsten Amtszeit nach der Wende in Erfurt. Während der erfolgreichen Absolvierung des Fußballlehrer- Diploms in Köln unter anderem mit dem späteren Meistertrainer Armin Veh, coachte er für zwei Jahre den Landesklassisten SV Germania Effelder im Eichsfeld. Als Cheftrainer des BFC Dynamo stieg er nochmals 1999 ins Profigeschäft ein, bevor er dann wieder in seinen Lehrerberuf zurückkehrte.

Nach seiner Trainertätigkeit in Erfurt bis 1995 war er bei BFC Dynamo Berlin, SC 1903 Weimar und FSV Preußen Bad Langensalza tätig. Zuletzt war er Scout für den 1. FC Magdeburg.