Rot-Weiß Erfurt schießt Tore im Pokal gegen Ehrenhain zum richtigen Zeitpunkt

Ehrenhain.  Interimstrainer Robin Krüger war zufrieden. Mit einem nie gefährdeten 4:1 (2:0) beim Verbandsliga-Dritten SV 1879 Ehrenhain sind die Regionalliga-Kicker des FC Rot-Weiß Erfurt ins Halbfinale des Landespokal eingezogen.

Erfurts Alexander Schmitt (rotes Trikot) hier im Duell gegen Andy Knutas (rechts) und Sven Wilhelm Rentzsch.

Erfurts Alexander Schmitt (rotes Trikot) hier im Duell gegen Andy Knutas (rechts) und Sven Wilhelm Rentzsch.

Foto: Frank Stelnhorst / Frank Steinhorst-Pressefoto

„Einstellung und Einsatz haben gepasst. Wir haben die Aufgabe seriös gelöst“, sagte der 30-Jährige erleichtert. Die Erfurter hatten von Anbeginn die Initiative ergriffen. Allerdings tat man sich schwer, sich klare Einschusschancen zu erarbeiten.

Lukas Novy erzielte nach einer Eingabe von Ali Abu-Alfa die verdiente Führung (32.). Im Rücken von Ehrenhains David Syhre hatte sich der Tscheche davongestohlen und ohne Mühe vollendet. Nachdem der dribbelstarke Ali Abu-Alfa kurz darauf noch an Hausherren-Torwart Andre Sittel gescheitert war, machte es Alexander Schmitt besser, der mit einem verdeckten Dropkick-Schuss von der Strafraumgrenze nach einer Flanke von Lucas Surek für das 2:0 sorgte (42.). „Die beiden Tore vor der Pause waren wichtig. Überhaupt sind die ersten drei Treffer stets zum richtigen Zeitpunkt gefallen“, sagte Trainer Krüger.

Nach Wiederbeginn engagierte sich der Gastgeber spürbar mehr. Aber die Erfurter erkannten nach einer Stunde die drohende Gefahr und verstärkten ihre Offensivbemühungen wieder. Nachdem Ehrenhains Oliver Peuker nach einem Schmitt-Kopfball noch auf der Linie hatte klären können (62.), erhöhte nach der folgenden Ecke der aufgerückte Pierre Becken auf 3:0.

Nach einer Eingabe des eingewechselten Selim Aydemir erzielte der in den Ball rutschende Velimir Jovanovic schließlich das vierte Rot-Weiß-Tor (71.). Andy Knutas gelang dann nur noch der Ehrentreffer für die Gastgeber.