Kommentar: Zwischen Leben und Tod

Axel Lukacsek über den Sturz des Radprofis Fabio Jakobsen.

 Axel Lukacsek

Axel Lukacsek

Foto: Peter Michaelis

Im Nachhall klingt die Ankündigung wie blanker Hohn. Die Organisatoren der Polen-Rundfahrt stellten vor ein paar Tagen ein strenges Sicherheitskonzept vor – wegen der Corona-Pandemie. Nun wäre der niederländische Radprofi Fabio Jakobsen um ein Haar ums Leben gekommen, weil die Veranstalter an der entscheidenden Stelle einfach weggeschaut haben. Wer einen Massensprint inszeniert, bei dem auf der Zielgeraden die Pedaleure unfassbar schnelle 80 Kilometer pro Stunde erreichen, schickt die Sportler wissentlich auf einen schmalen Grat zwischen Leben und Tod. Verantwortungsloser geht es nicht.

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