Wacker Nordhausen eröffnet am Freitag Oberliga-Saison

Nordhausen.  Die Kicker aus dem Südharz wollen in Sandersdorf punkten.

Die Wacker-Mannschaft eröffnet am Freitag die Oberliga-Saison in Sandersdorf.

Die Wacker-Mannschaft eröffnet am Freitag die Oberliga-Saison in Sandersdorf.

Foto: Sascha Fromm

„Jetzt gilt's“, sagt Wacker-Trainer Philipp Seeland. Vorbei sind Pokal und Wundenlecken nach der 0:2-Halbfinalniederlage gegen den FC Carl Zeiss Jena. Die junge Nordhäuser Fußball-Truppe eröffnet Freitagabend die Oberliga-Saison in Sandersdorf. „Danach wissen wir, wo wir stehen“, sagt Seeland, der mindestens einen Zähler aus dem Ort nahe Bitterfeld mitnehmen will.

Eine Erinnerung versucht der Trainer dabei bei einigen seiner Spielern zu tilgen. Die letzte Partie gegen die Unioner verlor Wackers Zweite, die weitgehend die heutige Erste stellt, am 8. November satt mit 0:6. „Wir hatten damals eine junge Truppe. Das war so ein Tag, wo bei uns nix und beim Gegner alles ging“, erinnert sich Seeland.

Seeland kennt Sandersdorf gut

Die Sandersdorfer, die in der Saison davor zweimal gegen Wacker mit 0:1 und und 1:3 unterlagen, kennt der Coach gut. „Das wird keine Überraschung. Ihr Team ist seit Jahren stabil mit erfahrenen und jungen Spielern bestückt. Ein echtes 50:50-Spiel“, sagt Seeland.

Personell stehen neben Schneider, der mit einem Knöchelschaden aus dem Pokalspiel ins Krankenhaus musste, Ernst und Polotzek auf der Lazarettliste. Auch Franz konnte nicht trainieren. „Eriks Ausfall für die Hinrunde tut richtig weh. Ansonsten gehören Ausfälle aber zum Fußball dazu", sagt Seeland.

Am Freitag um 15.30 Uhr macht sich das Team mit dem Mannschaftsbus auf die 120 Kilometer lange Reise nach Sachsen-Anhalt.. „Wir hatten die Spieler gefragt, ob sie das mit ihrer Arbeit hinbekommen, und es ist uns allen bei der Hitze lieber um 19 Uhr, als um 14 Uhr am Samstag oder Sonntag zu spielen“, so der Trainer.

Union Sandersdorf – Wacker Nordhausen, Freitag 19 Uhr

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