Zweieinhalb Stunden Show: Vize-Udo rockte Apoldas Stadthalle

Apolda.  Über zwei Stunden Party mit Udo-Lindenberg Songs und eine Show – bei Vize Udo & Panikkomplizen war die Stimmung in Apoldas Stadthalle bestens.

Tolle Show: In der Apoldaer Stadthalle ging die Party ab, als Vize-Udo & Panikkomplizen den Saal rockten. Die Gäste, darunter viele Fans des Original-Udo - gingen von Beginn an mit, wobei Text-Sicherheit stets gegeben war. Unterstützung erhielt der Star des Abends souverän durch Frontfrau Claudia Furkert.

Tolle Show: In der Apoldaer Stadthalle ging die Party ab, als Vize-Udo & Panikkomplizen den Saal rockten. Die Gäste, darunter viele Fans des Original-Udo - gingen von Beginn an mit, wobei Text-Sicherheit stets gegeben war. Unterstützung erhielt der Star des Abends souverän durch Frontfrau Claudia Furkert.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Na klar, als sich der Konzertabend dem Ende zuneigte, wurde von der Bühne herab auf einem Tablett auch noch Eierlikörchen ins Publikum gereicht. Der gehört bei einem Konzert, in dem es maßgeblich um Songs von Udo Lindenberg geht, einfach dazu, war aber als Stimmungsaufheller gar nicht mehr nötig. Denn zu diesem Zeitpunkt war das Publikum in der ausverkauften Apoldaer Stadthalle längst derart gut drauf, dass der Partyabend wohl noch locker hätte bis in den Morgen dauern könnte. Zugabewünsche wurden jedenfalls erfüllt.

Aber nach über zweieinhalb Stunden waren auch ein gut konditionierter Vize-Udo & Panikkomplizen ausgepowert. Verständlich, hatte Vize-Udo, alias Arndt Rödiger, doch am Samstagabend vom Start weg alles gegeben. – Geile Lichtshow, reihenweise tolle Musiktitel auf der Setlist, eine großartige Band und dazu Frontsängerin Claudia Furkert, die mit Vize-Udo das ein oder andere Duett gekonnt darbot. Allesamt sorgten künstlerisch für einen gelungenen Abend. Mehr solcher Angebote – Apolda hätte es verdient!

Dass dieser Konzertabend stattfand, hat mit den Gastronomen Simone und Hartmut Grünler vom „Parkidyll“ zu tun, die die Veranstaltung auch dank freundschaftlicher Kontakte zu Vize-Udo organisierten.

Grünlers sind bekennende Udo-Lindenberg-Fans. Und sie haben ein engagiertes Team und Partner im Einsatz, die den Service im Griff hatte. Wer die entsprechende Eintrittskarte, konnte sich vorm Konzert am originellen Panikbüfett – „Ich mach mein Ding! Panik aufs Öhrchen mit Eierlikörchen!“ – bedienen, das Soljanka „Moskau“ und Wildgulasch „Born to be Wild“ ebenso bot wie „Plan B“ Wickelklöße mit Petersiliensoße oder zum Dessert „Coole Socke“. Apropos Socke: Die spielten in Apfelgrün nicht nur bei Vize-Udo eine Rolle, sondern umhüllten auch zahlreiche kleine Eierlikörfläschen. An der Bar lockten obendrein diverse Panik-Cocktails von „Bananenrepublik“ bis „Blaues Auge“.

Für die einwandfreie Beschallung sorgte übrigens das Team von Planet Power. Um ein reichhaltiges Angebot an Zigarren und Whisky kümmerte sich in der „Lounge“ das Zigarrenkontor Weimar.

Musikalisch erlebte das Publikum, das primär 55 plus war und unter das sich erkennbar etliche Fans gesellt hatte, einen Querschnitt durch bekannte und weniger bekannte Lindenberg-Songs. Dass der Osten lebt, wurde spätestens klar, als der Sonderzug nach Apolda, Pardon Pankow losfuhr und der Saal mitsang. „Mädchen aus Ostberlin“ und Hinterem Horizont geht’s weiter“ fehlten auch nicht. Auf emotionale „Sternenreise“ nahm Vize-Udo die Besucher ebenfalls mit, um später zur Erkenntnis zu gelangen: „Ich lieb Dich überhaupt nicht mehr“.

Ihren Auftritt zusammen mit Vize-Udo hatten die „

Goldkehlchen“ Magdalena Krause und Kim Laffaire beim Honky-Tonky-Show. Die beiden Mädchen werden diesen Abend wohl nicht so schnell vergessen. Sie dürften damit nicht allein sein.

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