Alles zum Coronavirus und den Folgen für Thüringen vom 17. bis 23. September 2020

In diesem Archivtext lesen Sie alle Entwicklungen zum Coronavirus, die sich vom 17. bis 23. September 2020 in den Thüringer Städten, Landkreisen und Gemeinden ereignet haben.

Die Zahl der in Thüringen positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen steigt weiter an.

Die Zahl der in Thüringen positiv auf das Coronavirus getesteten Menschen steigt weiter an.

Foto: Peter Michaelis

23. September

18.30 Uhr: Arbeitskreis-Mitglieder „erbost“ über Corona-Richtlinie

In dieser Woche soll die Richtlinie finalisiert werden, mit der die Verteilung von 5,5 Millionen Euro zugunsten von anerkannten Einrichtungen zur Erziehungshilfe geregelt wird. Vier Monate nach dem Beschluss des Hilfspaketes können diese Einrichtungen nun darauf hoffen, dass ihnen ein Stück des finanziellen Mehraufwandes im Zuge der Corona-Pandemie abgenommen wird – mit einer Ausnahme: Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen werden nicht bedacht. Dagegen regt sich Widerstand.

16.43 Uhr: Junge Frau in Weimar an Covid-19 erkrankt

In Weimar ist eine junge Frau an Corona erkrankt. Der Infektionsweg ist bislang noch unbekannt, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Sie sei keine Reiserückkehrerin und habe keine bewussten Kontakte zu Erkrankten gehabt. Damit gab es seit Beginn der Pandemie bis Mittwoch 16 Uhr insgesamt 122 positive Tests in Weimar, sieben Menschen gelten in der Kulturstadt als aktiv krank.

15.05 Uhr: Fünf Neuinfektionen in der Wartburgregion

Die Geschwindigkeit, mit der die Zahlen der aktiven Corona-Infektionen in der Wartburgregion in die Höhe gehen, nimmt zu. Binnen 24 Stunden (Stand: 23. September, 15.05 Uhr) sind fünf neue Fälle hinzugekommen. Insgesamt sind es somit aktuell 22. Damit liegt die Zahl der aktiven Infektionen im Kreisgebiet nun mit 17 um vier höher als am Vortrag. In der Stadt Eisenach gibt es mit 5 aktiven Infektionen einen Fall mehr als am Vortag. Die Zahl der Gesamtinfektionen stieg auf 171. Darunter sind 143 Personen, die die Infektion bereits überstanden haben und als genesen gelten.

14.23 Uhr: Zahl der Kontaktpersonen im Kyffhäuserkreis steigt

Die Zahl der Corona-Kontaktpersonen im Kyffhäuserkreis ist erneut gestiegen. Durch das Gesundheitsamt des Landkreises werden nach amtlichen Angaben vom Mittwoch nun 23 Menschen betreut – 9 aus dem Altkreis Sondershausen und 14 aus dem Altkreis Artern. Am Dienstag waren es insgesamt 18 gewesen. Keine Veränderung gibt es laut Landratsamt hingegen bei den Corona-Infektionszahlen: Derzeit werden im Kyffhäuserkreis zwei positiv auf Sars-CoV-2 getestete Personen betreut. Die Terminvergabe für Testabstriche und die Infektionspraxis erfolgt über die jeweiligen Hausärzte. Die Corona-Hotline des Gesundheitsamtes ist von 9 bis 15 Uhr erreichbar unter Telefon: 03632/741 444.

13.05 Uhr: Drei neue Corona-Infektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 23. September sind dem Landratsamt 213 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind drei neue Fälle hinzugekommen. 41 Fälle sind noch aktiv (seit 16. September 2020 sind es 25). Sie und deren Kontaktpersonen befinden sich in Quarantäne. 165 gelten als genesen, sieben sind verstorben. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden drei der bestätigten Fälle und ein Verdachtsfall isoliert behandelt.

12.50 Uhr: Neue Corona-Fälle an zwei Schulen im Unstrut-Hainich-Kreis

Fünf Menschen im Unstrut-Hainich-Kreis sind gegenwärtig mit dem Coronavirus infiziert, darunter sind auch drei Schüler von zwei unterschiedlichen Schulen.

12.48 Uhr: Keine Neuinfektion im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt im Landkreis Sömmerda wurde in den vergangenen 24 Stunden keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit bleibt es im Landkreis bei aktuell fünf aktiven Covid-19-Fällen. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär oder intensivmedizinisch behandelt.

12 Uhr: Weitere Corona-Infektion im Saale-Holzland-Kreis

Dem Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises wurde eine weitere Covid-19-Infektion gemeldet. Demnach handelt es sich um eine junge Frau aus dem südlichen Kreisgebiet. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen und ordnet Quarantäne an.

7.40 Uhr: Ministerium: Erster Teil von Corona-Bonus hat Pflegekräfte erreicht

In Thüringen haben die Beschäftigten in der Altenpflege nach Angaben des Gesundheitsministeriums den ersten Teil des Corona-Bonus erhalten. Ausgezahlt worden sei der Anteil der Pflegekassen von bis zu 1000 Euro pro Kopf, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zur Auszahlung von weiteren 500 Euro, die das Land beisteuere, liefen derzeit noch Gespräche mit den gesetzlichen Krankenkassen über eine Verwaltungsvereinbarung. Mit dem Zuschlag, der bei Auszahlung in diesem Jahr für die Beschäftigten steuerfrei ist, sollen deren besondere Belastungen in der Corona-Pandemie gewürdigt werden.

7.30 Uhr: Verschärfung der Corona-Regeln für Unternehmen

Thüringen will während der Corona-Pandemie die staatlichen Präventivmaßnahmen und Einschränkungen vorerst nicht lockern. Die entsprechende Verordnung werde Ende des Monats bis Ende Oktober ohne Änderungen verlängert, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) dieser Zeitung. Für Unternehmen ist sogar eine Verschärfung geplant.

7 Uhr: Die Pandemie in Thüringen: Und so geht es im Herbst weiter

Die aktuellen Corona-Einschränkungen werden in Thüringen verlängert, beim Arbeitsschutz sogar verschärft. Aber es soll Glühwein auf den Weihnachtsmärkten geben. Was vorerst bleibt und was sich ändert, lesen Sie hier.

6 Uhr: Wie Thüringen bisher durch die Corona-Krise kam

Vor gut einem halben Jahr wurde in Thüringen alles geschlossen: Kindergärten, Schulen, Bäder, Kinos, Restaurants, Bibliotheken, Universitäten, Verwaltungen, Bürgerbüros und nahezu alle Geschäfte. Die Grenzen waren dicht, Versammlungen und Gottesdienste verboten, Krankenhäuser und Heime für Besucher geschlossen. Was seitdem in Thüringen passiert ist, lesen Sie hier.

22. September

20 Uhr: Zusätzliches Geld für Steuerausfälle der Thüringer Kommunen

Thüringens Kommunen sollen in diesem Jahr weitere 82,5 Millionen Euro erhalten, um Einbußen bei der Gewerbesteuer durch die Corona-Krise auszugleichen. Das Geld aus einem Hilfsprogramm des Bundes würde komplett an die Kommunen weitergeleitet, erklärten Kommunalpolitiker der Fraktionen von Linke, SPD und Grüne am Dienstag in Erfurt. Insgesamt unterstütze Thüringen die Kommunen mit 282,5 Millionen Euro bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie.

18.09 Uhr: Zwei Neuinfektionen in Jena

Am Dienstag hat die Stadtverwaltung zwei neue Corona-Fälle in Jena gemeldet. Es handele sich um erwachsene Personen mit leichten Symptomen. Eine davon sei eine Kontaktperson zu einem Fall außerhalb von Jena. Damit gibt es in Jena derzeit 19 aktive Fälle. Sieben weitere Personen gelten unterdessen als genesen.

17.42 Uhr: 367. Weimarer Zwiebelmarkt setzt auf Zwiebeln und Abstand

Der 367. Weimarer Zwiebelmarkt wird der ungewöhnlichste seit der Wende. Auf das Experiment, das größte Thüringer Herbstvolksfest trotz Corona durchzuführen, wollen sich bis zu 50 Heldrunger Zwiebelbauern einlassen. Sie erhalten vom 7. bis 11. Oktober Standplätze vom Theaterplatz über die Schillerstraße bis auf den Markt. Um das Treiben auf Abstand halten zu können, plant die Stadt diese coronabedingten Veränderungen.

17 Uhr: Alle Corona-Test bei Basketball-Zweitligist Jena negativ

Alle Corona-Test bei Basketball-Zweitligist Science City Jena sind negativ ausgefallen. Die kollektiv erfolgte Corona-Testung der Mannschaft, des Trainerstabs sowie weiterer Mitarbeiter des Basketball-Clubs ergab keine positiven Befunde. Das Team verbleibt vorerst weiter in Quarantäne.

16.10 Uhr: Erfurter Schule und Internat wegen Corona-Fall geschlossen

Wegen eines Corona-Falls an der Schule hat die Stadt Erfurt das Staatliche Förderzentrum 1 an der Warschauer Straße geschlossen. Schüler und Lehrer wurden in häusliche Quarantäne beordert, bestätigt Stadt-Sprecher Daniel Baumbach. Geschlossen wurde auch das angeschlossene Internat. Betroffen sind 63 Lehrer und 157 Schüler. Bei den 18 Lehrern und 46 Schülern, die nicht aus Erfurt stammen, wurden die jeweiligen Gesundheitsämter der Heimatorte informiert.

15.26 Uhr: Kritik an Schulgipfel-Ergebnissen – Das sind die Reaktionen aus Thüringen

Die Corona-Krise zwingt die Länder zu mehr Zusammenarbeit in Bildungsfragen. Bei einem Treffen im Kanzleramt wurde nun über Schritte zur Digitalisierung der Schulen beraten. Am Ende standen zwar ein paar beeindruckende Zahlen - aber neu waren diese nicht. Thüringens Lehrervertreter kritisieren die Ergebnisse des Schulgipfels. Sie fordern unter anderem flexiblere Unterrichtszeiten zum Schutz vor Corona-Infektionen. Die CDU spricht vom „völligen Fehlen einer wirksamen Digitalstrategie“ für Schulen.

15.08 Uhr: Ein Covid-19-Fall mehr im Weimarer Land

Einen weiteren Corona-Fall meldet das Gesundheitsamt des Kreises Weimarer Land mit Stand Dienstagnachmittag. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der bisher im Weimarer Land an Covid-19 erkrankten Personen auf 140.

14.12 Uhr: Mehrere Berufsschüler im Unstrut-Hainich-Kreis in Quarantäne

Mehrere Berufsschüler einer Klasse der Beruflichen Schulen des Unstrut-Hainich-Kreises befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Die Maßnahmen wurden vom Gesundheitsamt des Kreises verhängt, weil zwei der Schüler zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren.

14.05 Uhr: Millionen-Defizit bei Kombus: Rettungsschirm deckt nicht alle Corona-Verluste

Sechs Wochen im Frühjahr ohne Schülerverkehr, erheblich weniger normale Passagiere und bis in den Sommer hinein wegbrechende Vermietungen und Bustouren – für das Nahverkehrsunternehmen Kombus, das den Linienbusverkehr im Saale-Orla-Kreis, in Saalfeld-Rudolstadt und in der Region Neuhaus abdeckt, wurde Corona zur größten Belastungsprobe seit seiner Gründung. Und trotz des angekündigten Rettungsschirms der Landesregierung bleiben offenbar noch einige Defizite offen.

13.30 Uhr: Zwei Neuinfektionen im Kreis Gotha

Im Landkreis Gotha wurden am Dienstag zwei neue Coronafälle gemeldet. Damit steigt Gesamtzahl der bislang positiv getesteten Personen auf 362. Keiner von den derzeit 18 Erkrankten wird stationär behandelt. Inzwischen genesen sind 314 Personen und 30 Personen sind verstorben.

13.26 Uhr: Corona-Zahlen im Wartburgkreis steigen

Nach Angaben des Gesundheitsamtes hat sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Wartburgkreis seit Freitag von sechs auf 13 mehr als verdoppelt (Stand: 22. September, 13.05 Uhr). Die betroffenen Menschen kommen aus Bad Liebenstein (vier Fälle), Bad Salzungen (4), Barchfeld-Immelborn (2), Dermbach (2) und Krayenberggemeinde (1). Hinzukommen weiterhin vier aktive Corona-Infektionen in der Stadt Eisenach. Mehr dazu hier.

12.44 Uhr: Keine neuen Infektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand vom 22. September sind die Fallzahlen im Ilm-Kreis gleich geblieben. In den vergangenen 24 Stunden sind keine neuen Fälle einer Coronavirus-Infektion an das Gesundheitsamt gemeldet worden. Es bleibt bei den bekannten 210 bestätigten Fällen, von denen 38 noch aktiv, 165 genesen und sieben verstorben sind. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden vier Verdachtsfälle isoliert, einer davon intensivmedizinisch behandelt. Zwei der bestätigten Fälle befinden sich ebenso in stationärer Behandlung in den Ilm-Kreis-Kliniken.

10.27 Uhr: Sorgenvolle Blicke auf Infektionszahlen im Ilm-Kreis

Die Angst vor einem zweiten Lockdown im Ilm-Kreis wächst. Mit Stand vom Montag sind dem Gesundheitsamt 210 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. Derzeit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im Ilm-Kreis bei 33 Fällen auf 100.000 Einwohner. Kritisch wird es ab 38 Fällen.

10 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Sömmerda wurde am Dienstag eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit gibt es im Landkreis Sömmerda aktuell fünf aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

21.September

19.15 Uhr: Corona-Verstöße: Bußgelder bis zu 25.000 Euro drohen im Weimarer Land

Mit hohen Bußgeldern droht das Landratsamt im Weimarer Land denjenigen, die sich den angeordneten Corona-Schutzmaßnahmen widersetzen.

17.57 Uhr: Drei Neuinfektionen im Landkreis Gotha

Die Zahl der Covid-19-Infektionen im Landkreis Gotha steigt stetig, aber auf niedrigem Niveau. Vergangene Woche hatte sich die Zahl der Neuinfektionen schlagartig von sechs auf zwölf Infektionen verdoppelt. Über das Wochenende hat das Gesundheitsamt im Landkreis Gotha drei weitere Corona-Fälle erfasst.

17.30 Uhr: Coronafall am Jenaer Sportgymnasium

Am Montag verschickte der Schulleiter des Jenaer Sportgymnasiums an die Mitarbeiter der Lehranstalt eine E-Mail mit folgenschwerem Inhalt. Am Sonntagabend habe man die Nachricht erhalten, dass ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet wurde. In Absprache mit dem Gesundheitsamt und dem Ministerium seien umgehend Maßnahmen ergriffen worden.

16.53 Uhr: Kassenärzte auf Wiederhochfahren von Fieber-Sprechstunden vorbereitet

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Thüringen sieht sich angesichts der befürchteten Zunahme von Corona-Fallzahlen im Herbst und Winter für die neuerliche Einrichtung von Fieber-Sprechstunden gerüstet. Bei Bedarf wären elf Infekt-Sprechstunden und drei weitere Anlaufstellen sowohl für Infekt-Patienten als auch für Corona-Abstriche verfügbar, teilte ein Sprecher am Montag auf Anfrage mit.Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zu Wochenbeginn für zentrale Anlaufstellen für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder Grippeinfektion hindeuten, plädiert. Er setzt darauf, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen solche „Fieberambulanzen“ vor Ort anbieten.

16.33 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Nordhausen

Eine neue Corona-Infektion hat der Landkreis Nordhausen zu verzeichnen. Aktuell sind somit zwei Personen mit dem Coronavirus infiziert. Bisher wurden insgesamt 75 Infektionen mit Covid-19 nachgewiesen, informiert Jessica Piper, Pressesprecherin des Landratsamtes. 71 Infizierte sind bisher genesen. Zwei Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

15.56 Uhr: Zwei Corona-Fälle im Eichsfeld gemeldet

Zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt des Landkreises Eichsfeld nach dem Wochenende. Sie sind die derzeit einzigen Fälle im Landkreis, müssen nach aktuellem Sachstand aber nicht stationär im Krankenhaus behandelt werden.

15.41 Uhr: Bauhaus-Uni Weimar will wieder mehr Präsenzlehre anbieten

Die Bauhaus-Universität Weimar will im Wintersemester 2020/2021 einen möglichst großen Teil ihrer Lehre wieder in Präsenz anbieten. „Bedeutende Bestandteile des Studiums, wie die persönliche Begegnung, der Austausch und die gemeinsame Entwicklung vor Ort sollen so in einem verantwortungsvollen Rahmen ermöglicht werden“, teilte die Hochschule am Montag mit. Digitale Lehr- und Lernformate spielten aber ebenfalls eine wichtige Rolle. Studierende und Lehrende sollen den Angaben zufolge im kommenden Wintersemester wieder in die Hörsäle, Seminarräume und Werkstätten zurückkehren. Voraussetzung sei, dass das Infektionsgeschehen dies zulasse.

15.24 Uhr: Saale-Holzland-Kreis: Zwei Corona-Infizierte zur Behandlung im Krankenhaus

Dem Gesundheitsamt des Saale-Holzland-Kreises sind am Montag zwei weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Bei den Infizierten handele es sich um zwei ältere Herren, die beide stationär behandelt werden – der eine mit, der andere wegen der Corona-Infektion. Die stationäre Behandlung erfolge außerhalb des Landkreises, hieß es auf Zeitungsnachfrage aus der Kreisverwaltung. Einer der Herren sei im Südlichen Saaletal beheimatet, der andere in der Holzland-Region. Mit dem zwei bekannt gewordenen Neuinfektionen erhöht sich die Zahl der aktiven Fälle im Saale-Holzland wieder auf 13. Das Gesundheitsamt ermittelt derzeit die Kontaktpersonen und ordnet Quarantäne an.

14.55 Uhr: TA Polit-Talk „Am Anger“: Wir wissen heute mehr über Corona

War der harte Lockdown im Frühjahr notwendig? Mit der Frage, die gerade viele bewegt, beginnt auch der aktuelle „Talk am Anger“ von Thüringer Allgemeine und Salve TV. Gäste sind Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Die Linke) und Mathias Pletz, Leiter des Institutes für Infektiologie am Unikrankenhaus in Jena.

14.13 Uhr: Keine Corona-Infektionen nach den Stadtfesten in Pößneck und Triptis

Weder im Zusammenhang mit dem verkaufsoffenen Sonntag beziehungsweise Ersatz-Stadtfest vom 6. September in Pößneck noch mit dem Parkfest vom 5. und 6. September in Triptis sind Corona-Infektionen bekannt geworden. Das teilte am Montag das Landratsamt des Saale-Orla-Kreises auf Nachfrage mit. Nun hatten an beiden Veranstaltungen Menschen in jeweils vierstelliger Zahl teilgenommen. Wie ist es zu erklären, dass Corona nicht weiter verstreut wurde?

12.34 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Nordhausen

Im Landkreis Nordhausen wurde eine neue Corona-Infektion festgestellt. Somit ist dies der 75. nachgewiesene Covid-19-Infektionsfall. Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Nordhausen hat die Kontaktpersonen ermittelt und kontaktiert und die erforderlichen Quarantänemaßnahmen veranlasst.

10.27 Uhr: Trotz Corona: Altenburg will Weihnachtsmarkt

In Altenburg soll es, sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie im Herbst gestattet, auch in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt geben. Die Stadt reicht beim Gesundheitsamt des Kreises ein Konzept für Hygiene und Infektionsschutz ein. Darin sind diverse Maßnahmen skizziert, die die Einhaltung der geltenden Bestimmungen möglich machen soll. So soll die Zahl der Besucher begrenzt werden, damit das Abstandsgebot eingehalten werden kann. Auf das Bastelzelt für Kinder und die lebendige Krippe mit Tieren muss in diesem Jahr verzichtet werden.Wenn das Konzept genehmigt wird, kann der Weihnachtsmarkt in der Zeit vom 25. November bis zum 22. Dezember durchgeführt werden. Der Herbstbauernmarkt kann in diesem Jahr nicht stattfinden.

10 Uhr: Eine Neuinfektion im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt des Landkreises Sömmerda wurde am Wochenende eine Corona-Neuinfektion gemeldet. Damit gibt es im Landkreis aktuell vier aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

9.50 Uhr: Vier Coronafälle bei Basketballern von Science City Jena

In einer Nachwuchsmannschaft der Basketballer von Science City Jena sollen vier Spieler aus dem Nachwuchsbereich positiv auf Covid-19 getestet worden sein. Der Klub reagierte sofort, setzte alle Trainingseinheiten ab, auch das für heute, 10.30 Uhr, angesetzte Medientraining der Profis. Welche Auswirkungen das auf das Jenaer Sportgymnasium und das Internat hat, ist noch offen.

8.15 Uhr: Ramelow befürwortet Öffnung von Weihnachtsmärkten in "Abegspeckter Form"

Nach dem bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) haben auch andere Länderchefs trotz der derzeit steigenden Coronavirus-Infektionsraten die Öffnung von Weihnachtsmärkten in Aussicht gestellt. Es werde eine „abgespeckte Version“ geben, die wie eine Aneinanderreihung von Wochenmärkten gestaltet sei, sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) der Zeitung „Die Welt“. Bei den Menschen gebe es ein „seelisches Bedürfnis nach dieser Normalität“. Allerdings sei nicht vorstellbar, dass es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt wie bisher in Erfurt mit zwei Millionen Gästen gebe, betonte Ramelow. Auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hält ein Abhalten der Weihnachtsmärkte für möglich, doch denkt er wie Söder über Einschränkungen beim Alkoholkonsum nach. Weihnachtsmärkte in althergebrachter Tradition „mit dichtem Gedränge, engen Hütten und viel Alkohol“ könne er sich derzeit nicht vorstellen. Doch mit „sorgfältig ausgearbeiteten, gründlich durchdachten Hygieneplänen und Abstandskonzepten“ könnten die Märkte durchaus zugelassen werden.

7 Uhr: Spahn kündigt neue Corona-Strategie für kalte Jahreszeit an

Mit sogenannten Fieberambulanzen und besonderen Schutzvorkehrungen für Risikogruppen will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das Land für den befürchteten Anstieg der Corona-Infektionszahlen in der kühleren Jahreszeit wappnen. Für Patienten mit klassischen Atemwegssymptomen, die auf eine Corona- oder Grippeinfektion hindeuten, solle es zentrale Anlaufstellen geben, sagte Spahn der „Rheinischen Post“ (Montag). Er setze darauf, dass die Kassenärztlichen Vereinigungen solche „Fieberambulanzen“ vor Ort anbieten würden. „Konzeptionell gibt es die schon - sie sollten im Herbst idealerweise flächendeckend zugänglich sein.“ Um Gefahren für Risikogruppen zu minimieren, soll es Spahn zufolge spezielle Maßnahmen geben. „Wichtig ist, dass wir die besonders betroffenen Risikogruppen weiter besonders schützen und die Konzepte dafür im Alltag wieder schärfen“, sagte der CDU-Politiker. „Deshalb werden präventive Reihentests in den sensiblen Bereichen wie zum Beispiel Pflegeheime ein fester Bestandteil der Teststrategie für Herbst und Winter. Dort müssen wir den Eintrag des Virus verhindern. Es gilt weiter höchste Wachsamkeit.“

20. September

23 Uhr: Weiterer Todesfall im Corona-Krisengebiet Weimarer Land

In dem von der Corona-Pandemie derzeit besonders betroffenen Landkreis Weimarer Land ist am Wochenende ein an Covid-19 erkrankter Bewohner eines Seniorenheims in Apolda gestorben. Besonders tragisch: Offenbar hatte seine Ehefrau in Unkenntnis ihrer Infektion das Virus auf den Mann übertragen.

17.45 Uhr: Ein weiterer Corona-Fall in Jena

Mit Stand Sonntag (20. September) gibt es im Vergleich zum vergangenen Freitag in Jena eine Corona-Neuinfektion. Derzeit gibt es somit 23 aktive Fälle. Mit dem neuen Fall ist die Gesamtanzahl aller jemals mit den Virus Infizierten in Jena auf 204 gestiegen.

12 Uhr: Trotz Corona weniger Krankheitstage in Thüringen

In Thüringen ist der Krankenstand nach einer Analyse der Krankenkasse DAK für ihre Versicherten trotz Corona-Pandemie im ersten Halbjahr zurückgegangen. Im Schnitt fehlte jeder bei der DAK versicherte Thüringer 9,5 Tage krankheitsbedingt im Job - nach 10,1 Tagen im ersten Halbjahr 2019, wie die Kasse mitteilte. Allerdings stieg die Zahl der Fehltage wegen Atemwegserkrankungen im Vergleichszeitraum um 9 Prozent an. Darin eingeschlossen sind nicht nur Covid-19-Diagnosen, sondern auch Virusgrippe und Erkältungen.

11 Uhr: Corona-Verdacht: Erfurter Fußballverein muss Spielbetrieb einstellen

Wegen eines Coronaverdachts musste ein Erfurter Fußballverein vorläufig den Spielbetrieb einstellen. Im Bekanntenkreis eines Spielers des FC Union Erfurt wurde Sars-CoV-2 nachgewiesen. Ein Ergebnis, ob sich der entsprechende Spieler ebenfalls infiziert hat, wird Mitte der kommenden Woche erwartet.

19. September

12.10 Uhr: Gesundheitsamt im Ilm-Kreis appelliert an Bürgerinnen und Bürger

Angesichts steigender Corona-Zahlen im Ilm-Kreis appelliert das Gesundheitsamt, sich noch sorgfältiger an den Infektionsschutz zu halten. „Halten Sie die Hygieneregeln ein, tragen Sie unbedingt eine Mund-Nase-Bedeckung in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr, halten Sie den Mindestabstand zu anderen Menschen und vermeiden sie alle unnötigen Kontakte", so der Beigeordnete des Landkreises, Kay Tischer. Bisher wurden Ausbrüche in einem Kindergarten, einer Schule, einer Werkstatt und Wohnstätte für Menschen mit Behinderungen, einer Pflegeeinrichtung und der TU Ilmenau vermeldet. Mit 35 Neuinfektionen wurde ein kritischer Wert im Ilm-Kreis erreicht.

9.10 Uhr: Marc-Chagall-Ausstellung mit Einschränkung in Apolda

Mit gleich drei neuen Ausstellungen warten am Wochenende Kunsthaus, Kabinett und das Museum in der Bahnhofstraße auf. So widmet sich das Kunsthaus ab heute einem der bedeutendsten und eigenwilligsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Bis 13. Dezember zeigt das Haus 75 Werke des russischen Malers Marc Chagall, der oft dem Expressionismus zugeordnet wird und in der Kunstszene als „Maler-Poet“ beschrieben wird.

9 Uhr: RKI meldet über 2297 Neuinfektionen an einem Tag

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Samstag seine neuen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland binnen 24 Stunden 2297 neue Corona-Infektionen (Datenstand: 19. September, 0 Uhr). Bereits am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl jenseits der 2000er-Marke gelegen.

8.55 Uhr: Verwaltungen bestreiten Antragsstau während Corona-Lockdowns

Vertreter mehrerer kommunaler Verwaltungen haben Kritik zurückgewiesen, bei Ämtern und Behörden habe es während des Corona-Lockdowns einen Antragsstau gegeben. "Eine etwaige Bearbeitungszeit von ein bis zwei Tagen länger als gewöhnlich kann vereinzelt vorgekommen sein, was jedoch nicht als Stauung betrachtet werden kann", sagte etwa der Sprecher des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises, Heinz-Ulrich Thiele, bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der Leiter des Bürgeramtes der Stadtverwaltung Erfurt, Peter Neuhäuser, erklärte, nicht einmal in der Kfz-Zulassungsstelle der Landeshauptstadt sei es damals zu einem Antragsstau gekommen. Die Zulassung von Autos über Zulassungsdienste, durch Händler oder für systemrelevante Halter sei "durchgehend bearbeitet" worden. Derartige Einschätzungen zeigen, dass Verwaltungen ihre Arbeit während der Pandemie ganz anders wahrnehmen als viele Bürger, aber auch Unternehmen. Während des Corona-Lockdowns im März und April hatte es zahlreiche Beschwerden darüber gegeben, dass Ämter und Behörden gar nicht oder nur schwer erreichbar seien und dass dort Anträge nicht oder nur mit großer Verzögerung bearbeitet würden.

8 Uhr: Bund der Steuerzahler: Steuernachzahlungen werden Frust erzeugen

Die Politik stemmt sich mit immensen Rettungspaketen gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise – allerdings werden dadurch gigantische Schuldenberge angehäuft, kritisiert der Präsident der Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. Hier lesen Sie das gesamte Interview.

6.35 Uhr: Gesundheitsministerin Heike Werner: Privatkassen sollen sich an Pandemiekosten beteiligen

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) kritisiert die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD), zur Pandemiefinanzierung in die Rücklagen der Krankenkassen zu greifen. Denn was Scholz und Spahn derzeit planen würden, gehe vor allem zu Lasten der gesetzlich Krankenversicherten und damit der „kleinen Leute“, die ohnehin schon am stärksten von den Pandemiefolgen betroffen waren. Überdies fordert sie, „endlich auch die Privatkassen angemessen an der Finanzierung der Pandemiekosten zu beteiligen.“

6 Uhr: Thüringer Ex-Ministerpräsident Vogel: Spätere Neuwahl wäre vernünftig

Der frühere Thüringer Ministerpräsident Bernhard Vogel (CDU) hat sich für eine Verschiebung der für April geplanten Neuwahl des Landtags ausgesprochen. „Nach meiner Überzeugung wäre es auch wegen der sicher noch länger andauernden Pandemie vernünftig, zu erwägen, den neuen Landtag gemeinsam mit der Bundestagswahl im Herbst 2021 zu wählen“, sagte er dieser Zeitung.

5.30 Uhr: Erziehungshilfe-Einrichtungen warten weiter auf Corona-Hilfe

Einrichtungen der Erziehungshilfe sollten vom Corona-Hilfspaket in Thüringen partizipieren. Vier Monate später warten sie aber immer noch auf das Geld. Im Hilfspaket sind insgesamt 5,5 Millionen Euro vorgesehen, um die Einrichtungen der Erziehungshilfe in Thüringen zu unterstützen.

18. September

20 Uhr: Eingeschränkter Regelbetrieb für alle Schulen im Weimarer Land

Mit einer Anordnung zum eingeschränkten Regelbetrieb an Schulen reagierte am Freitag das Thüringer Bildungsministerium in Erfurt offiziell auf die steigenden Fallzahlen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 im Weimarer Land. Das bedeutet für alle allgemein- und berufsbildenden Schulen im gesamten Landkreis, dass der Schulalltag zurück in die Warnstufe gelb wechselt. Die Anordnung sei vorerst zeitlich bis zum 4. Oktober befristet.

18.50 Uhr: Zwei neue Coronafälle in Jena

In Jena wurden am Freitag zwei neue positive Testergebnisse auf das SARS-CoV-2-Virus gemeldet. Bei einer Person stehe die Infektion in Zusammenhang mit den Fällen an der Gesamtschule „Grete Unrein“. Bei der anderen Person handele es sich um einen Reiserückkehrer, informierte die Stadt. Derzeit gibt es in der Stadt 22 aktive Coronafälle. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 203 Personen infiziert.

14.42 Uhr: Chemiewerk Bad Köstritz als Helfer in der Not

Das Chemiewerk Bad Köstritz hat für den Katastrophenstab der Stadt Gera 5000 Liter Desinfektionsmittel hergestellt - und wäre bereit, dies noch einmal zu tun.

14.01 Uhr: Eine Neuinfektion im Saale-Orla-Kreis

Im Saale-Orla-Kreis gibt es zurzeit sechs aktive Corona-Fälle. Am Freitag wurde eine Corona-Neuinfektion gemeldet.

13.46 Uhr: Zwei Neuinfektionen mit Corona im Kreis Gotha

Zwei Neuinfektionen mit dem Corona-Virus vermeldet das Landratsamt Gotha am Freitag. Demnach steigt die Gesamtzahl der bisher im Landkreis Erkrankten auf 357. Keiner der derzeit 14 Infizierten muss im Krankenhaus behandelt werden. Eine zuvor positiv getestete Person ist genesen. Somit steigt die Zahl der insgesamt Genesenen auf 313.

13.21 Uhr: Positiver Corona-Fall in A-Jugend-Mannschaft des ThSV Eisenach

In der A-Jugend-Mannschaft des ThSV Eisenach ist ein Fall von Corona aufgetreten. Dem Jugendlichen geht es "den Umständen entsprechend gut", heißt es aus dem Verein. Mitspieler und Trainer sind in Quarantäne, die nächsten Spiele der Jugendmannschaft sind abgesagt. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in der Stadt Eisenach erhöht sich damit auf 4.

Im Wartburgkreis gibt es unverändert sechs Menschen, die von einer aktiven Covid-19-Infektion betroffen sind, vier davon stammen aus Bad Liebenstein und jeweils einer aus Bad Salzungen und Dermbach. Die Zahl der Gesamtinfektionen in der Region stieg auf 159 (118 im Kreisgebiet, 41 in Eisenach). Davon gelten 143 bereits als genesen.

13.18 Uhr: Suhl: Corona-Zahlen stabil - Keine Neuinfektion

In der Stadt Suhl hat es seit Donnerstag keinen neuen Corona-Fall gegeben. Wie MDR Thüringen berichtet, haben sich in Suhl seit Beginn der Pandemie 33 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell gelten zwei Fälle als aktiv.

13.06 Uhr: Traditions-Karneval in Wasungen abgesagt

Die Karnevalshochburg Wasungen hat mit Blick auf die Corona-Pandemie ihre Großveranstaltungen im kommenden Jahr abgesagt. Die erwartbaren Auflagen zum Infektionsschutz und die Frage, ob der Karneval überhaupt stattfinden könne, führten zu viel Unsicherheit, sagte der Präsident des Wasunger Carneval Clubs, Martin Krieg, am Freitag. Wasungen gehört zu den ältesten Karnevalshochburgen in Deutschland und ist für seinen bunten Zug durch die alte Fachwerkstadt bekannt. (dpa)

13.03 Uhr: Aktuell drei aktive Fälle im Landkreis Sömmerda

Dem Gesundheitsamt wurde in den vergangenen 24 Stunden keine Corona-Neuinfektion gemeldet. Indes konnte eine weitere Person die Quarantäne verlassen. Somit gibt es im Landkreis Sömmerda aktuell noch drei aktive Covid-19-Fälle. Alle Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Keiner der Erkrankten wird stationär bzw. intensivmedizinisch behandelt.

In Zahlen:

  • Zahl der Infizierten: 60
  • Zahl der aktiven Fälle: 3
  • Zahl der Genesenen: 56
  • Zahl der Verstorbenen: 1

13 Uhr: Acht neue Corona-Infektionen in Erfurt

In Erfurt wurden bisher insgesamt 212 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind acht mehr als am Vortag. Fünf der acht Personen haben sich bei Gästen einer Familienfeier im Weimarer Land angesteckt, eine bei einer Familienfeier in einem anderen Bundesland, zwei Personen sind Reiserückkehrer. Vier Betroffene befinden sich in stationärer Behandlung, das sind zwei mehr als Donnerstag. Von 212 Corona-Infizierten gelten 176 als genesen. Zwei Personen mit Corona-Infektion waren im Frühjahr verstorben. Damit gibt es in Erfurt aktuell 34 nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus.

12.39 Uhr: 43 Personen ohne Mund-Nasen-Schutz in Erfurter Straßenbahnen erwischt

Bei einer Kontrolle in Erfurter Straßenbahnen sind 43 Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz festgestellt worden. Sie müssten ein Bußgeld von 50 Euro zahlen, teilten die Stadtwerke Erfurt am Freitag mit.

12.03 Uhr: Weiterer Corona-Fall im Kyffhäuserkreis

Eine weitere Infektion mit dem Coronavirus meldete das Landratsamt am Freitag für den Kyffhäuserkreis. Damit gibt es aktuell zwei nachgewiesene Infektionen im Kreis. Das Gesundheitsamt betreut elf Kontaktpersonen, fünf im Altkreis Sondershausen, sechs im Altkreis Artern.

12.01 Uhr: Im Ilm-Kreis erneut drei Neuinfektionen mit Coronavirus

Mit Stand vom 18. September sind dem Gesundheitsamt 199 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. Binnen 24 Stunden sind drei Neuinfektionen gemeldet worden. Von den 199 bestätigten Fällen sind 29 aktiv, sieben verstorben und 163 genesen. In den Ilm-Kreis-Kliniken wird noch ein bestätigter Fall isoliert.

11.38 Uhr: Corona sorgt für mehr Müll in den Grünanlagen und Parks im Unstrut-Hainich-Kreis

Viele Kommunen beklagen sich derzeit darüber, dass sich durch die Corona-Pandemie der Müll in Parks, Gärten und Grünanlagen häuft. Auch im Unstrut-Hainich-Kreis ist der Müll für Städte und Gemeinden zum Problem geworden. Das Kontaktverbot, Schul- und Kindergartenausfall, Homeoffice und Kurzarbeit führten in den vergangenen Monaten dazu, dass sich die Menschen mehr im Freien aufhielten, und das gute Wetter tat sein Übriges.

11.30 Uhr: Reiselust trotz Corona ungebrochen - Europäisches Ausland bevorzugt

Die Reiselust der Thüringer ist trotz Corona ungebrochen. Das geht aus einer Studie hervor, für die die IUBH Internationale Hochschule zusammen mit dem ADAC 2629 Personen in Hessen und Thüringen zum Reiseverhalten in der Krise befragt hat. Das ist das Ergebnis der Umfrage.

9.40 Uhr: Stadt Eisenach verlängert Verzicht auf Gebühr

Die Sondernutzungsgebühr für die Außengastronomie samt der Erlaubnis für etwas größere Flächen wird den Eisenacher Gastronomie-Betrieben über den 31. August hinaus nun bis Ende des Jahres aufgrund der weiterhin andauernden Corona-Krise erlassen. Diesen Empfehlung der Verwaltung unterschrieb auch der Haupt- und Finanzausschuss. Es gehe da um etwa 8500 Euro.

9.15 Uhr: Apoldas Kunst-Vorzeigeprogramm hängt am seidenen Faden

Während das Weimarer Land coronabedingt gerade für negative Schlagzeilen sorgt, hängt es jetzt am sprichwörtlich seidenen Faden, ob sich die Kreisstadt mit einem außergewöhnlichen Kunstprogramm am und ab dem Wochenende dagegen stemmt. Nun hängt es vom Gesundheitsamt ab, ob die nochmals abgespeckten Pläne der Organisatoren mit dem Kommen von interessierten Besuchern belohnt werden dürfen.

8.05 Uhr: Kunde wünscht in Ilmenauer Supermarkt mehr Maßnahmen gegen Corona-Ansteckung

Dass die Kundschaft im Kaufland Ilmenau kaum dazu beitragen würde, das Risiko der Ansteckung mit Corona reduzieren, davon ist ein Leser überzeugt. Er zeigt sich enttäuscht, dass Kaufland keine Anstalten machen würde, um auf einfachem Weg das Risiko zu minimieren: "Von den Kassen werden grundsätzlich nebeneinanderliegende geöffnet." Damit würden die Kunden auf engem Raum zusammengepfercht. Die Wartezeit betrage häufig mehr als fünf Minuten. So reagiert die Zentrale in Neckarsulm auf die Vorwürfe.

6.43 Uhr: Doppelt so viele aktive Corona-Fälle wie vor zwei Wochen

In Thüringen hat sich die Zahl der aktiven Corona-Fälle innerhalb von zwei Wochen fast verdoppelt. Wie MDR Thüringen berichtet, gibt es nach Angaben der Gesundheitsämter aktuell 217 aktive Fälle. Das sind zwölf mehr als am Donnerstag und 103 mehr als vor zwei Wochen. 26 Neuinfektionen sind im Laufe des Donnerstags gemeldet worden. Im Moment gibt es mit dem Eichsfeld nur einen coronafreien Kreis im Freistaat.

17. September

20 Uhr: Erhöhter Infektionsschutz für Schulen im Weimarer Land

Nach dem sprunghaften Anstieg der Corona-Neuinfektionen hat das Bildungsministerium für Schulen im Weimarer Land besondere Infektionsschutzregeln angeordnet. Dabei gehe es um den Schutz von Lehrern und Schülern mit einem besonderen Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion, teilte das Ministerium am Donnerstagabend in Erfurt mit.

Lehrer, für das gelte, müssten so eingesetzt werden, dass ein möglichst geringes Infektionsrisiko bestehe. Ein freiwilliger Einsatz im Präsenzunterricht bleibe aber möglich. Schüler mit Risikomerkmalen könnten nach einem formlosen Antrag vom Präsenzunterricht freigestellt werden.

Das gelte ab kommenden Montag (21. September) vorerst bis zum 4. Oktober 2020. Eine Verkürzung bei deutlich verbesserter Infektionslage sei nicht ausgeschlossen.

19.18 Uhr: Nach nervenaufreibendem Weg: Bahn erstattet Lehrerin gesamten Kosten

Eine Lehrerin aus Greiz bekommt endlich ihre 900 Euro für Fahrkarten einer Klassenfahrt, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste.

19.02: Weitere Corona-Infektionen absehbar: Weimarer Land fordert Hilfe von Bundeswehr an

Weiterhin angespannt bleibt die Corona-Lage im Weimarer. Zwar vermeldete das Gesundheitsamt zwei nachgewiesene Neuerkrankungen, was die Zahl der Aktivkranken damit auf 42 Personen steigen lässt. Doch weitere Infektionen sind absehbar. Wie auch ein neuer Infektionsherd. Der Kreis bittet nun die Bundeswehr um Hilfe. Insgesamt sind nun 250 Menschen in die häusliche Quarantäne geschickt worden.

18.55 Uhr: Klinikmitarbeiter in Saalfeld mit Corona infiziert

In den Saalfelder Thüringen-Kliniken wurden in den zurückliegenden Monaten einzelne Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

18.40 Uhr: Die Kaninchen kommen nicht ungeschoren davon

Wie die Hygienebestimmungen den Mitgliedern des Rassekaninchenzuchtvereins in Schnellmannshausen im Wartburg-Kreis die Arbeit erschweren.

18.28 Uhr: Aufruf in Bad Lobenstein zu Einkauf ohne Maske

Eine neue „Querdenker“-Gruppe in der Region Bad Lobenstein hat im Internet .

18.05: Geschlossene Jenaer Schule öffnet wohl am Montag wieder

Die drei bestätigten Infektionsfälle betreffen Schüler der 8., 9. und 10. Klassenstufen. Durch die Kurssysteme in der Oberstufe gibt es schulklassenübergreifende Kontakte. „Diese wurden weitgehend ermittelt“, hieß es.

17.41 Uhr: Die Situation in Eisenach und Wartburg-Kreis

Neun Menschen sind derzeit in der Wartburg-Region aktiv mit Covid-19 infiziert.

16 Uhr: Weiterhin nur ein Coronainfizierter im Kyffhäuserkreis

Unverändert gibt es im Kyffhäuserkreis einen aktuellen Corona-Fall. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr haben sich nach amtlichen Angaben 63 Menschen infiziert. 62 gelten als genesen, die meisten seit mehreren Monaten. Sechs Personen gelten als Kontaktperson.

15.03 Uhr: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis Gotha

Der deutschlandweit zu verzeichnende Anstieg von Covid-19-Infektionen ist auch in Gotha zu spüren. Nach sechs neuen Fällen am Wochenende, einem weiteren zum Dienstag sowie einen Tag ohne Neuinfektionen zum Mittwoch hat das Gesundheitsamt drei neue Corona-Kranke im Landkreis Gotha erfasst.

Aktuell gelten 13 Menschen als erkrankt. Keiner der Infizierten befindet sich in stationärer Behandlung – laut Stand am Donnerstagvormittag. Durch die drei neuen Fälle steigt die Gesamtzahl der seit Ausbruch der Pandemie im Kreis Gotha bislang positiv getesteten Personen (analog Robert-Koch-Institut) auf 355. Davon sind 312 genesen. Diese Zahl ist gegenüber dem Vortag unverändert. Verstorben sind mit nachgewiesener Infektion bislang 30 Menschen im Landkreis. Diese Zahl ist seit Ende Mai konstant.

13.50 Uhr: Heftiger Exporteinbruch in Thüringen im zweiten Quartal wegen Pandemie

Die Corona-Krise und der Lockdown vor einigen Monaten haben deutliche Spuren in der Thüringer Exportwirtschaft hinterlassen. Im zweiten Quartal wurden lediglich Waren im Wert von drei Milliarden Euro aus Thüringen ins Ausland geliefert, 23,9 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Das teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag mit. Zuletzt habe es ähnliche Rückgänge im Zusammenhang mit der Finanzkrise 2008/09 gegeben, sagte ein Sprecher des Landesamts.

13.19 Uhr: Acht Neuinfektionen im Ilm-Kreis

Mit Stand von Donnerstag sind dem Gesundheitsamt 196 bestätigte Fälle einer Coronavirus-Infektion bekannt. In den vergangenen 24 Stunden sind acht Neuinfektionen gemeldet worden. Von den 196 bestätigten Fällen sind 28 aktiv, sieben verstorben und 161 genesen. In den Ilm-Kreis-Kliniken werden zwei bestätigte Fälle isoliert, aber nicht intensivmedizinisch behandelt. Zum einen handelt es sich um die gestern gemeldete Person aus der Pflegeeinrichtung. Zum anderen ist ein Verdachtsfall in den Kliniken positiv getestet worden. Des Weiteren befinden sich drei Verdachtsfälle in isolierter Behandlung.

12.38 Uhr: Bislang 20.000 Übernachtungen für Familien-Erholungsurlaub gefördert

Thüringen bezuschusst weiter Übernachtungen für Familien mit Kindern, die ihren Urlaub im Freistaat verbringen. So können Eltern etwa auch für die kommenden Herbstferien Anträge auf eine Förderung innerhalb des Programms Familienerholung stellen. (dpa)

12.22 Uhr: Betrug mit Corona-Hilfen: Ermittlungen in mehr als 10.000 Fällen

Wegen Betrugs mit Corona-Soforthilfen und anderer Betrügereien gehen deutschlandweit Staatsanwaltschaften und Ermittler in mehr als 10.000 Fällen vor. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Richterzeitung bei den Justizministerien und Staatsanwaltschaften der Länder hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Donnerstag berichtete. Demnach meldeten bis auf Thüringen alle Bundesländer Fälle. Der Umfrage zufolge, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, könnte sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro belaufen. (dpa)

12.15 Uhr: Krankenkassen und Politik streiten über Corona-Finanzierung

Zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Politik droht ein neuer Streit. Anlass sind Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die pandemiebedingten Mehrkosten der Corona-Maßnahmen aus den Rücklagen der Krankenkassen zu finanzieren. "Diese Pläne stellen einen weiteren Eingriff in die Finanzautonomie der Kassen und die Rechte der ehrenamtlichen Selbstverwaltung dar", sagt Stefan Füll vom Verwaltungsrat der IKK Classic am Donnerstag. Die gesetzlichen Versicherer hätten bereits jetzt bedingt durch die Corona-Maßnahmen und eine kostenintensive Leistungsgesetzgebung im kommenden Jahr einen zusätzlichen Finanzbedarf von über 16 Milliarden Euro. Die Rücklagen der Kassen sollen sich auf ungefähr 20 Milliarden Euro belaufen.

10.30 Uhr: Adua bekommt Corona-Hilfe aus Gotha

Der Freundeskreis Gothadua unterstützt die äthiopische Partnerstadt mit einer Corona-Soforthilfe. 10.373 Euro hat die Bevölkerung gespendet. „Die Situation in Äthiopien ist schwierig“, erzählt Vereinschef Peter Leisner, der schon mehrfach in Adua weilte. Die äthiopische Bevölkerung hatte unter einem Lockdown zu leiden. Schulen und Geschäfte waren geschlossen. Da es kein Sozialsystem wie in Deutschland gibt, herrscht insbesondere unter Armen große Not.

10.19 Uhr: „Heimat Shoppen“ fällt in Eisenach wegen Corona aus

„Das Heimatshoppen wird es in diesem Jahr in Eisenach nicht geben“, sagt Jo West, Chef der Gewerbevereins. In den vergangenen zwei Jahren hatte sich die Stadt erfolgreich an dieser mittlerweile bundesweiten Initiative der Industrie- und Handelskammern mit großen Aktionstagen beteiligt. Die Corona-Pandemie mache aber eine Ausrichtung solcher Tage, mit denen der Gewerbeverein auch den eigenen Ansprüchen gerecht werden könne, nahezu unmöglich, verweist West auch auf die Unsicherheiten in anderen Städte mit der Umsetzung dieses Events.

9.53 Uhr: Weimarer Land: Keine Herbstfeuer, aber sieben Neuinfektionen

Sämtliche Veranstaltungen im Weimarer Land werden derzeit aufgrund steigender Infektionszahlen abgesagt, so z. B. das Apoldaer Familien- und Kinderfest oder der "World-Clean-Up-Day". Der Kreis reagiert damit auf die Entscheidung des Landesverwaltungsamtes zur einer beschlossenen Allgemeinverfügung. Bislang im Weimarer Land 131 Personen an Corona erkrankt; sieben Neuinfektionen waren am Mittwoch hinzugekommen. Ob ein erneuter Lockdown bevorsteht, sei bislang noch nicht bekannt.

9.19 Uhr: Neue Ideen für zukünftige Veranstaltungen in Erfurt in Coronazeit

Angedacht ist, die Abende ähnlich der Abidinner zu gestalten, sprich die Besucher werden an Zehnertischen sitzen. Insgesamt passen bei dieser Bestuhlung 304 Gäste in den Kaisersaal, davon 78 auf dem ersten und 62 auf dem zweiten Rang. „Wir haben immer für ausreichend Abstand zu sorgen und das machen wir auch“, sagt Thomas Günther. Die Konzepte sind vom Gesundheitsamt abgesegnet. Er könne verstehen, dass die Menschen noch vorsichtig sind, schließlich habe jeder ein anderes Sicherheitsempfinden. Hier lesen Sie den ganzen Artikel.

8.34 Uhr: Langzeitfolgen der Corona-Pandemie in Werther: „2021 wird finanziell noch schwerer“

Zwar zeigt sich Bürgermeister Hans-Jürgen Weidt mit dem Verlustausgleich zufrieden, den der Freistaat für die durch Corona entgangene Gewerbesteuer gezahlt hat. Denn der Freistaat konnte die coronabedingten Verluste mit Zuweisungen und einer Gewerbesteuer-Stabilisierungszahlung abfangen. Umso schwieriger sei daher allerdings das kommende Jahr zu prognostizieren.

8.20 Uhr: Trotz Corona: 45 Schausteller werden zum Erfurter Altstadtherbst erwartet

Erfurt bekommt auch in diesem Jahr sein Oktoberfest, wenn auch in der Corona-konformen Variante „Erfurter Altstadtherbst“. „Ich gehe davon aus, dass wir am 26. September anfangen können“, bestätigt Marktmeister Sven Kaestner auf Nachfrage. Möglich macht die Austragung ein Hygiene-Konzept, das mit mehreren Neuerungen verbunden ist.