Friedrichroda: Richtfest für neue Nutzung im einstigen Möbelhaus

Friedrichroda  Arbeiterwohlfahrt schafft in Friedrichroda Wohngemeinschaften und barrierefreie Wohnungen. Betreuer und Pflegedienst gehören auch dazu

Zum Richtfest des Seniorenwohnquartiers „Lindenhof“ in Friedrichroda lieferte Zimmermann Stefan Jakubowski den Richtspruch. Foto: Claudia Klinger

Zum Richtfest des Seniorenwohnquartiers „Lindenhof“ in Friedrichroda lieferte Zimmermann Stefan Jakubowski den Richtspruch. Foto: Claudia Klinger

Foto: zgt

Aus dem ehemaligen Posto-Möbelhaus in Friedrichroda wird derzeit das Seniorenwohnquartier „Lindenhof“. Gestern Nachmittag wurde Richtfest für das Projekt gefeiert. Bauherr ist die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Thüringen, betrieben werden soll es vom Awo-Kreisverband Gotha.

Noch ehe Michael Hack, Geschäftsführer der Awo Alten-, Jugend- und Sozialhilfe gGmbH Thüringen, seine Rede halten konnte, hatte Zimmerer Stefan Jakubowski das Wort für den Richtspruch ergriffen. Mit seinen Kollegen von der Firma Jakuba-Bedachungen aus Saalfeld ist er für das Dach der Senioren-Wohnanlage zuständig. Hauptauftragnehmer für das Umbauvorhaben ist die Firma igb aus Weimar.

Seit einigen Monaten wird das ehemalige Posto-Möbelhaus umfassend saniert. Zwei ambulant betreute Wohngemeinschaften mit jeweils zwölf Plätzen entstehen im ehemaligen Küchenstudio. „Diese Wohngemeinschaften sind ideal für Menschen, die nicht mehr allein zu Hause wohnen können, aber die Rundumbetreuung eines Pflegeheims noch nicht benötigen“, sagte Michael Hack.

Rund um die Uhr seien Betreuungskräfte vor Ort, um die Bewohner im Alltag zu begleiten. Bei Bedarf können die pflegerischen Leistungen des häuslichen Pflegedienstes der Awo in Anspruch genommen werden, der ebenfalls auf dem Grundstück Quartier beziehen wird. Komplettiert werde der „Lindenhof“ durch 14 barrierefreie Wohnungen zwischen 60 und 80 Quadratmetern im Nachbargebäude.

„Der Rohbau steht, und man kann inzwischen schon sehr viel besser erkennen, wie es werden soll. Der milde Winter kam uns bei den Bauarbeiten entgegen, und so ist es realistisch, dass die ersten Bewohner Anfang des nächsten Jahres einziehen“, blickte Michael Hack voraus. Angesichts der gut besuchten Informationsveranstaltung und der schon zahlreich vorliegenden Anmeldungen für den „Lindenhof“ sei er überzeugt, dass mit diesem Angebot eine Lücke geschlossen werde.