Krankenhaus-Fasching in Apolda: Brusthaar sorgte für Ekstase unter den Zuschauerinnen

Apolda.  Mit dem Krankenhaus-Fasching starten die selbsternannten Außenseiter die Apoldaer Faschings-Sitzungs-Session

Gemeinsam verabschiedeten die RKK-CC-Aktiven Werner Breuer (rechts), der dieses Jahr das letzte Mal auf der Bühne stehen wird.

Gemeinsam verabschiedeten die RKK-CC-Aktiven Werner Breuer (rechts), der dieses Jahr das letzte Mal auf der Bühne stehen wird.

Foto: Sascha Margon

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Auf große Fahrt begab sich am Freitag die „MS RKK CC“ in Apoldas Stadthalle. Selbstredend, dass die Akteure des RKK Carnevalclubs zum 25. Jubiläum eigens für die mehr als 300 Gäste dafür das Traumschiff angeheuert hatten. Das wurde gleich zu Beginn des dreistündigen Programmes von Seeräubern geentert, die Mannschaft in Ketten gelegt und der Traumschiff-Kapitän alias Heiko Schneider vom üblen Piratenkapitän Jack Sparrow mit dem Säbel bedroht. Sparrow, der abseits der sieben Weltmeere in Apolda auch bekannt ist als Willy Trültzsch führte anschließend mit Meerjungfrau Anne Hammer gemeinsam durch das kurzweilige Programm. Dies glänzte bei den selbsternannten Außenseitern auch im 25. Jahr wieder mit viel Tanz, Gesang, Sketchen, Showeinlagen und Akrobatik.

Tänzerinnen der Garde eröffnen den Abend

Tänzerisch eröffnet wurde der Abend von der RKK-CC-Garde, deren Tänzerinnen gleich bei mehreren Auftritten am Abend stets für Zugaberufe sorgten. Für ihre langjährige Arbeit in der Garde und als Choreografin der Tänze wurde am Abend Anika Fellenberg von Thomas Macher mit dem Orden des Fasching-Regionalvereins ausgezeichnet.

Anerkennung ganz anderer Art gab es am Abend für Werner Breuer. Als festes RKK-CC-Mitglied steht der Krankenhausmitarbeiter im Hol- und Bringedienst seit der ersten Stunde mit auf der Bühne. In diesem Jahr heißt es nun Abschied nehmen, wenn Breuer Mitte des Jahres in Rente geht. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, aber mit meinem Ruhestand steige ich aus. Einmal muss ja Schluss sein“, lässt er den Reporter wissen. Mit einer getarnten Nummer eines Kneipensketches und einem ganz persönlichen Musikmedley haben ihn seine Kollegen ein letztes Mal auf der Bühne die Ehre erwiesen und ihren „Werni“ vor dem Publikum hochleben lassen.

„Toledos“ erhalten viel Beifall

Im Gegenzug hat der fünfjährige Kurt seine Bühnenkarriere an diesem Abend gerade erst begonnen. Mit seinem Auftritt und dem Ärzte-Hit „Zu Spät“ ist er nun ein Star, der in der Zeitung steht. Für frenetischen Jubel und Zugaberufe vor allem unter den weiblichen Zuschauern und Dank des geschickten Einsatzes seines Brusthaartoupets sorgte im Laufe des Programmes auch Speri mit seiner Performance zu dem Song „Sexualverkehr“. Als der Pathologe alias Toralf Sperschneider dann noch das Lied „Ich will Disko“ hinterher schob, brachte er wohl auch die letzte Dame im Saal zur Ekstase.

Viel Beifall erhielten auch die Sportlerinnen der Jenaer Artistikgruppe „Toledos“, die bereits zum wiederholten Mal beim RKK-Fasching im Programm mitwirkten. Neben zahlreichen Abordnungen der befreundeten Vereine und Carnevalclubs aus Apolda wurden auch Gäste aus Buttstädt am Freitag in der Stadthalle begrüßt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.