Zurück zu den Wurzeln – beim Finale des Thüringer Schülerkochpokals

Erfurt  Pastinaken, Möhren und Rote Bete – beim Thüringer Schülerkochpokal steht rustikales Gemüse im Mittelpunkt. Der Pokal geht nach Apolda.

Die „Herdgötter“ der Regelschule „Werner Seelenbinder“ aus Apolda gewinnen mit Matjes-Schichtsalat als Vorspeise, Puten-Involtini-Türmchen zum Hauptgang und Schokoküchlein als Dessert den Schülerkochpokal Thüringen und wiederholen damit ihren Vorjahreserfolg.  

Die „Herdgötter“ der Regelschule „Werner Seelenbinder“ aus Apolda gewinnen mit Matjes-Schichtsalat als Vorspeise, Puten-Involtini-Türmchen zum Hauptgang und Schokoküchlein als Dessert den Schülerkochpokal Thüringen und wiederholen damit ihren Vorjahreserfolg.  

Foto: Ingo Glase

Spaghetti mit Wurzelgemüse, Urkarottensalat mit Orangen, sautiertes Kohlrabigemüse, Wurzelgemüse-Risotto – was sich liest wie die Speisekarte eines edlen Bio-Hotels sind die Rezepte, mit denen gestern zehn Teams aus ganz Thüringen zum Finale des Schülerkochpokals nach Erfurt gekommen waren.

„Back to the Roots“, zurück zu den Wurzeln, hieß das Motto. Rote Bete, Pastinake & Möhre – kreativ und lecker sollte das Gemüse zubereitet werden.

Über zwei Stunden lang wurde in der Küche des Bildungszentrums der Dehoga in Erfurt geputzt, gewürfelt und geschnippelt, gekocht, gebraten und gedünstet – immer unter den Augen der Jury. „Bewertet werden nicht nur Geschmack und Aussehen, sondern auch Vorbereitung, Sauberkeit und Arbeitsorganisation“, verriet Jury-Sprecher Claus Alboth, einer der besten Köche Thüringens.

Die Kreativität der Schülerköche war enorm

Servieren mussten die jungen Köche ein Drei-Gänge-Menü, mindestens bei zwei Gerichten sollte Wurzelgemüse die Grundlage sein. Die Kreativität der Schülerköche war enorm, selbst die erfahrene Jury war von der Experimentierfreude der Finalisten überrascht wie begeistert. Mal kamen die Wurzeln als hauchdünnes Carpaccio auf die Teller, mal als feine Suppe, mal als edles Gemüse.

So fiel es der Jury nicht leicht, den kleinen Unterschied herauszuschmecken, der den Sieg bringen sollte. Gewonnen haben die Vorjahressieger, die „Herdgötter“ der Regelschule „Werner Seelenbinder“ aus Apolda, vor den „Küchenhasen“ der Regelschule am Forstberg in Mühlhausen und der „Küchencrew“ der Herzog-Ernst-Schule Gotha. Den vierten Platz teilen sich die Schülerköche der Petersbergschule Nordhausen, der Regenbogenschule Altenburg, der Regelschule Weimar-Schöndorf, der Regelschule „Konrad Hentrich“ aus Leinefelde-Worbis, des Evangelischen Gymnasiums Meiningen, der Regelschule „Johann Karl Wezel“ aus Sondershausen und der Regelschule „Johannes Dicel“ aus Seebach bei Eisenach.