Editorial: Das grüne Herz ergraut

Jan Hollitzer zur Lage der Thüringer Wälder und Felder.

TA-Chefredakteur Jan Hollitzer

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Foto: Sascha Fromm

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Die Trockenheit der vergangenen Jahre hinterlässt immer deutlichere Spuren in Thüringen. Bereits im vergangenen Jahr widmeten wir uns mit einer besonderen Ausgabe dem Thema Waldsterben. Dieses Jahr ließ ich in der Nähe von Berka vor dem Hainich erneut eine Drohne aufsteigen, um einen Überblick über die Schäden zu erlangen.

Der Anblick macht einen sprachlos. Dort, wo sich früher ein sattgrünes Blätterdach über eine weite Fläche erstreckte, ist dieses nun durch graue Baumskelette löchrig geworden.

Der Thüringer Wald verliert seine Farbe

Die Trockenheit macht aber nicht nur massenhaft Fichten anfällig für Schädlinge wie den Borkenkäfer. Auch Buchen sind in großen Ausmaß von fehlender Feuchtigkeit betroffen, wie diese Aufnahme vom Burgberg zeigt.

Tiefrot sind viele Gebiete Thüringens im Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung eingefärbt. In der Legende wird dazu vermerkt: außergewöhnliche Dürre.

Der Boden ist bis in eine Tiefe von 1,80 Metern trocken. Es müsste wochenlang regnen, um die Reserven wieder zu füllen. An der Oberfläche sieht es nicht viel besser aus. Und das wiederum macht den Landwirten zu schaffen. Einige Pflanzen reifen früher, die Erträge fallen geringer aus, die Böden erodieren.

Wie es Waldbesitzern geht, die wie Bauern um ihre Existenz fürchten, und die Politik gegensteuern will, lesen Sie heute auf einer Panoramaseite.

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