Leitartikel: Jeder Einzelne ist gefordert

Gerald Müller über Käferplage und Klimawandel.

Redakteur Gerald Müller. Foto: Sascha Fromm

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Waren Sie in den letzten Wochen mal am Brocken im Harz oder in der Sächsischen Schweiz oder in Thüringen in der Nähe von Schleiz, Nordhausen, Eisenach, Sondershausen unterwegs?

Der Schrecken könnte Ihnen angesichts der verschwundenen Wälder, der kahlen Flächen, in die Glieder gefahren sein. Und es wird noch schlimmer, auch andere Gebiete werden bald betroffen sein.

Mehr als 20 Liter Niederschlag pro Quadratmeter sind gestern teilweise in Thüringen gefallen. Doch bis in den tieferen Boden, bis zum mindestens ein Meter tief liegenden Wurzelwerk , hat es das Wasser nicht geschafft. Den Bäumen fehlt dadurch die Vitalität, den Fichten speziell die Kraft, um sich gegen den Borkenkäfer zu wehren. Sie droht in Zeiten des Klimawandels aus vielen Regionen zu verschwinden. Stürme, Dürren, Schädlinge – das ist der Algorithmus des Waldsterbens , vom größten Schadensereignis der letzten Jahrzehnte ist die Rede.

Die Borkenkäfer-Schwärme verändern die Natur, sie werden auch die Finanzen des Landes beeinflussen. Denn es kostet Millionen, die Plage einzudämmen und deren Folgen zu mindern. Zumal Politiker und Wissenschaftler irgendwie ratlos wirken. Aber letztlich ist auch jeder Einzelne gefordert, Gutes für das Klima zu tun. Und damit für die Rettung des Waldes.

Nur noch rund 20 Prozent der Fläche gelten als gesund. Eine Zahl, die die Dramatik verdeutlicht. Und die Borkenkäfer Invasion provoziert erst recht Fragen: Was passiert mit dem Wald, wenn die Fichte stirbt? Sind Laubbäume die Rettung? Was ist mit dem Grundwasser, dem Boden, dem Klima? Droht das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht zu geraten?

Die Antworten können oft noch nicht gegeben werden. Aber derzeit würden sie nicht voller Optimismus ausfallen.

Waren Sie in den letzten Wochen mal am Brocken im Harz oder in der Sächsischen Schweiz oder in Thüringen in der Nähe von Schleiz, Nordhausen, Eisenach, Sondershausen unterwegs?

Der Schrecken könnte Ihnen angesichts der verschwundenen Wälder, der kahlen Flächen, in die Glieder gefahren sein. Und es wird noch schlimmer, auch andere Gebiete werden bald betroffen sein.

Mehr als 20 Liter Niederschlag pro Quadratmeter sind gestern teilweise in Thüringen gefallen. Doch bis in den tieferen Boden, bis zum mindestens ein Meter tief liegenden Wurzelwerk , hat es das Wasser nicht geschafft. Den Bäumen fehlt dadurch die Vitalität, den Fichten speziell die Kraft, um sich gegen den Borkenkäfer zu wehren. Sie droht in Zeiten des Klimawandels aus vielen Regionen zu verschwinden. Stürme, Dürren, Schädlinge – das ist der Algorithmus des Waldsterbens , vom größten Schadensereignis der letzten Jahrzehnte ist die Rede.

Die Borkenkäfer-Schwärme verändern die Natur, sie werden auch die Finanzen des Landes beeinflussen. Denn es kostet Millionen, die Plage einzudämmen und deren Folgen zu mindern. Zumal Politiker und Wissenschaftler irgendwie ratlos wirken. Aber letztlich ist auch jeder Einzelne gefordert, Gutes für das Klima zu tun. Und damit für die Rettung des Waldes.

Nur noch rund 20 Prozent der Fläche gelten als gesund. Eine Zahl, die die Dramatik verdeutlicht. Und die Borkenkäfer Invasion provoziert erst recht Fragen: Was passiert mit dem Wald, wenn die Fichte stirbt? Sind Laubbäume die Rettung? Was ist mit dem Grundwasser, dem Boden, dem Klima? Droht das gesamte Ökosystem aus dem Gleichgewicht zu geraten?

Die Antworten können oft noch nicht gegeben werden. Aber derzeit würden sie nicht voller Optimismus ausfallen.

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