Eichsfeld. Senioren des Johannesstifts verkaufen derweil Kuchen für den guten Zweck. Einrichtungen des Eichsfeld-Klinikums können sich freuen.

Gleich zwei Einrichtungen des Eichsfeld-Klinikums konnten sich über finanzielle Unterstützung freuen. Besuch aus dem Ershäuser Johannesstift bekam das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) in Reifenstein. Sechs Senioren samt zwei Betreuern übergaben dem Förderkreis „Kinderzentrum im Eichsfeld“ eine Spende über 325 Euro und kamen stellvertretend für die rund 70 Senioren mit Behinderung der Seniorentagesstätte des Stifts.

In der Tagesstätte werden die Senioren betreut und unternehmen verschiedenste Aktivitäten, unter anderem wird regelmäßig gekocht und gebacken. Der Kuchen wird regelmäßig bei Basaren verkauft und der Erlös gespendet.

Beim Förderkreis war die Freude groß. Das Geld kommt der medizinisch-therapeutischen Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung zu Gute. Chefärztin Dr. Dietlind Klaus weiß das Engagement der Senioren zu schätzen. Mit der Spende wird der Kauf hochwertiger Therapiemittel und -geräte sowie die damit verbundene spezielle Qualifizierung der Fachkräfte im SPZ unterstützt, so Franziska Wehr, Sprecherin des Klinikums.

Senioren des Ershäuser Johannesstifts übergaben an die Chefärztin des Sozialpädiatrischen Zentrums, Dr. Dietlind Klaus (Mitte), den symbolischen Scheck. 
Senioren des Ershäuser Johannesstifts übergaben an die Chefärztin des Sozialpädiatrischen Zentrums, Dr. Dietlind Klaus (Mitte), den symbolischen Scheck.  © Eichsfeld Klinikum | Claudia Reich

Im SPZ ist man darauf spezialisiert, junge Patienten mit Entwicklungsauffälligkeiten möglichst früh zu erkennen und zu behandeln. Dabei setzt man auf kinderneurologische und entwicklungspsychologische Behandlungen sowie eine ganzheitliche Betrachtung.

Im Friseursalon „Haarpartner” in Niederorschel war derweil die Trinkgeldkasse vergangenen November beiseite geräumt worden. Saloninhaberin Doreen Strickling tausche sie gegen eine Spendenbox zugunsten des Emmaus Palliativdienstes und der Emmaus Palliativstation aus.

Die Aktion fand bei Kunden, Team und sogar bei Nichtkunden großen Anklang, so Wehr. In nur gut zwei Monaten kamen 1077,50 Euro zusammen. Stellvertretend für das gesamte Palliativ-Team nahm Doreen Petri, Koordinatorin des ambulanten Palliativdienstes, die Spende entgegen.

„Ich bin überwältigt von der Spendenbereitschaft der Menschen und Frau Stricklings großem Engagement. Denn mit dieser Spendenaktion wurde nicht nur eine hohe Summe erzielt. Zusätzlich haben viele Menschen erfahren, dass es auch in unserer Region Hilfen für schwerkranke Patientinnen und Patienten gibt, sowohl im häuslichen als auch im stationären Bereich“, sagt sie.

Beeindruckt von dem Ergebnis ist auch die Friseurmeisterin. „Künftig soll es weitere Spendenaktionen geben, denn es gibt hier im Eichsfeld viele soziale Projekte, welche sich über finanzielle Unterstützung freuen“, erklärt sie.

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