20.000 Euro Strafe für Erfurter Pyro-Show

Erfurt. Drittligist Rot-Weiß Erfurt hat eine deftige Strafe auferlegt bekommen. Wegen Einsatz von Pyrotechnik muss der Verein 20.000 Euro zahlen.

Am 8. November 2014 nahmen die Fans von Rot-Weiß Erfurt stimmungsvoll Abschied vom alten Steigerwaldstatdion. Jetzt muss der Verein dafür 20.000 Euro Strafe zahlen. Archiv-Foto: VIADATA Photo/ Holger John

Am 8. November 2014 nahmen die Fans von Rot-Weiß Erfurt stimmungsvoll Abschied vom alten Steigerwaldstatdion. Jetzt muss der Verein dafür 20.000 Euro Strafe zahlen. Archiv-Foto: VIADATA Photo/ Holger John

Foto: zgt

Die Thüringer wurden vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen eines unsportlichen Verhaltens zu einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Euro verurteilt. Dasselbe Strafmaß hatte auch der DFB-Kontrollausschuss während der mündlichen Verhandlung im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus beantragt.

Der Abschied vom Steigerwaldstadion

Geahndet wurden damit die pyrotechnischen Vorkommnisse im Rahmen des Erfurter Freundschaftsspieles gegen den niederländischen Erstligisten FC Groningen am 8. Oktober 2014. Damals hatte Rot-Weiß mit Genehmigung der Stadt Pyrotechnik abgebrannt, um das Stadion feierlich zu verabschieden. Der DFB war damit aber nicht einverstanden.

Stephan Oberholz, der in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Sitzung leitete, begründete das Urteil wie folgt: "Bei Bundesspielen ist der Einsatz von Pyrotechnik untersagt. Darauf wurde Rot-Weiß Erfurt im Vorfeld des Spiels auch noch mal explizit hingewiesen. Hierüber hat sich der Verein hinweggesetzt, was in einem klaren Verstoß gegen die geltenden DFB-Regeln mündete."

Rot-Weiß-Präsident Rolf Rombach zeigte sich in einer Pressemitteilung erschüttert über die Höhe der Summe. Er wirft die Frage auf, ob die Verhältnismäßigkeit gewahrt worden ist.

Gegen das Urteil des Sportgerichts kann binnen einer Woche Berufung vor dem DFB-Bundesgericht eingelegt werden.

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