Früherer FC Carl Zeiss Jena-Fußballer Dirk Hempel gestorben

Jena  FC Carl Zeiss Jena trauert um einen Mittelfeldspieler, der als einer der talentiertesten im Club galt

Dirk Hempel – hier 2002 – spielte viele Jahre für den FC Carl Zeiss Jena

Dirk Hempel – hier 2002 – spielte viele Jahre für den FC Carl Zeiss Jena

Foto: Archiv/Tino Zippel

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Der FC Carl Zeiss Jena trauert um Fußballer Dirk Hempel, der am Wochenende im Alter von 43 Jahren gestorben ist.

Das Jenaer Eigengewächs hatte die komplette Nachwuchs­abteilung durchlaufen, spielte im selben Jahrgang wie der spätere Nationalspieler Bernd Schneider. Rückblickend sagen die damaligen Betreuer, dass Hempel sogar das größere Talent mitgebracht habe als der spätere Vize­weltmeister, es aber nicht zu nutzen vermochte.

Torsten Ziegner, heute Trainer des FSV Zwickau, rückte als 18-Jähriger ins Aufgebot der ersten Jenaer Männer­mannschaft. Er trainierte mit „Hempus“ und spielte oft mit ihm in der zweiten Mannschaft unter Frank Intek in der Oberliga. „Er war ein guter Techniker. Dribbelstärke und ein exzellentes Passspiel haben ihn ausgezeichnet“, erinnert sich Ziegner. Hempel habe viel Talent und Potenzial besessen. „Aber den Weg ganz nach oben hat er nicht gefunden.“

In Jena verpasste er zunächst den Durchbruch, kam nur auf zwei Spiele in der zweiten Bundesliga für den FC Carl Zeiss. Er wechselte für zwei Jahre zu Erzgebirge Aue und zurück nach Jena. Fünf Jahre lang lief er für seinen Club in der Regionalliga und Oberliga auf, bevor er zum Ausklang noch für den VfB Pößneck, den FC Erfurt-Nord und den FSV Hettstedt spielte.

Nach seiner Laufbahn wohnte Hempel in Jena. Der ehemalige Zeiss-Spieler hat seinem Leben am Wochenende ein Ende gesetzt. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden, denen wir viel Kraft wünschen, und versichern, dass wir an ihrer Seite sind“, schreibt der FC Carl Zeiss Jena.

Hilfe in scheinbar ausweglosen Situationen

Wenn Sie unter Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden oder Sie jemanden kennen, der daran leidet, sollten Sie sich an die Telefonseelsorge wenden unter 0800/111-0-111 oder 0800/111-0-222 oder www.telefonseelsorge.de. Die Beratung ist anonym und kostenfrei, Anrufe werden nicht auf der Telefonrechnung vermerkt.

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