Rot-Weiß-Stürmer Tunjic hofft auf Torerfolg gegen Bielefeld

Der Stürmer des FC Rot-Weiß Erfurt Mijo Tunjic spricht mit Marco Alles über den Fehlstart des FC RWE, seine Reservistenrolle und Teamgeist. Der Neuzugang ist immer noch ohne Torerfolg in der 3. Liga.

Mijo Tunjic (FC Rot-Weiß Erfurt) im Pokalspiel gegen Veilsdorf nach einer Erfurter Ecke. Foto: Frank Steinhorst

Foto: zgt

Können zwei Treffer bei einem Siebtligisten helfen, um die Krise zu bewältigen?

Ich denke schon. Das Pokalspiel kam zum richtigen Zeitpunkt. Wir konnten uns Selbstvertrauen für die Liga holen. Tore sind immer wichtig für Stürmer; mein erstes war eine Erleichterung.

Woran hapert es bisher in der Liga, wo Sie noch torlos sind?

Die Chancen gegen Heidenheim muss ich machen, das ist klar. In Halle hat auch etwas Glück gefehlt. Aber insgesamt war jeder zu sehr mit sich selbst beschäftigt, hat meist für sich gespielt. Dabei geht es nur gemeinsam.

Wie Ihr ehemaliger Verein Unterhaching beweist.

Genau. Dort hat die Hälfte der Spieler gar keine Drittliga-Erfahrung. Die machen alles über den Teamgeist, sind eine Einheit.

Was macht Sie zuversichtlich, dass gegen Arminia Bielefeld die Wende zum Positiven gelingt?

Im Training ist zu spüren, dass jeder den Ernst der Lage begriffen hat; es geht mehr zur Sache. Und wir sind auch privat enger zusammengerückt, waren letzte Woche beispielsweise Paintball spielen. Das hat Spaß gemacht.

Sie fanden sich zuletzt auf der Bank wieder. Sind Sie sauer?

Nein. Es war klar, dass der Trainer nach drei Niederlagen etwas probieren musste. Da hat es eben mich getroffen. Doch ich arbeite hart an mir und bin guter Dinge, dass ich bald wieder spiele.

Wann fällt das erste Liga-Tor?

Ich hoffe natürlich, so bald wie möglich. Aber wichtiger ist, dass wir, so schnell es geht, punkten.

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