Torwart und Offensivkräfte beim FC Carl Zeiss Jena gesucht

Jena  Fußball-Drittligist FC Carl Zeiss Jena will sich weiter verstärken und holt Talente mit in die erste Mannschaft.

Drei Spieler, die auch in der neuen Saison im Kader des FC Carl Zeiss Jena stehen: Lukas Sedlak, Dominik Bock und Justin Schau (von links).

Foto: Tino Zippel

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Nach dem Abgang von Raphael Koczor hat sich der FC Carl Zeiss Jena die Dienste des dritten Torhüters Lukas Sedlak gesichert.

„Ich wollte unbedingt beim FCC bleiben und freue mich riesig über die Vertragsverlängerung“, sagt der 19-Jährige. Er freut sich auf die Chance, sich auf einem hohen Niveau weiterzuentwickeln. Der Vertrag läuft ein Jahr mit der Option auf eine Verlängerung bis 2021.

Allerdings sind die Planungen für die Torwartposition damit noch nicht abgeschlossen. „Wir suchen einen weiteren jungen, entwicklungsfähigen Keeper“, sagt Geschäftsführer Chris Förster. Heißt: Anders als im vergangenen Jahr sollen nicht zwei Konkurrenten auf Augenhöhe um die Nummer eins kämpfen, sondern die Jungen dem gesetzten Jo Coppens Druck machen.

Parallel dazu arbeitet der Klub an Transfers für die Offensive. Im Fokus steht unter anderem ein treffsicherer, junger Stürmer.

Am Montag um 15 Uhr bittet Trainer Lukas Kwasniok die Spieler zum ersten Training. Besonders motiviert geht Maximilian Rohr an den Start, der aus der Oberliga vom SGV Freiberg kommt. Er hat extra den geplanten Urlaub mit seiner Freundin auf Mallorca storniert. „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass sich beide Vereine so schnell einigen“, sagt der 23-jährige Verteidiger. „Mir ist wichtig, in der Vorbereitung vom ersten Tag an mein Bestes zu geben.“

Mit in die Sommervorbereitung gehen auch drei junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. So rücken aus den A-Junioren Außen­verteidiger Eric Voufack (17) und Stürmer Niklas Jahn (18) sowie der „Sechser“ Max Gottwald (18) aus der U21-Mannschaft auf. „Unser Ziel ist es, eigene Talente zu entwickeln und an den Männerbereich heranzuführen“, sagt Trainer Kwasniok. „Da ist es nur konsequent, wenn wir Talenten aus unserer Akademie auch die Chance geben, mit den Profis zu trainieren, sich zu zeigen und damit zu helfen, den nächsten Schritt zu machen.“

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