FC Rot Weiß Erfurt: Kein Ultimatum für Trainer Brdaric

Erfurt.  Thomas Brdaric darf beim Fußballregionalligisten Rot-Weiß Erfurt trotz dritter Niederlage in Folge ohne eigenes Tor weitermachen.

Ein Ultimatum für Trainer Brdaric gibt es vorerst nicht.

Ein Ultimatum für Trainer Brdaric gibt es vorerst nicht.

Foto: Sascha Fromm

Der FC Rot-Weiß Erfurt hält an Trainer Thomas Brdaric fest. Das ergaben die Krisen-Gespräche nach dem deprimierenden 0:4 bei Lichtenberg 49 in der Regionalliga. „Ich werde hier auf keinen Fall wegrennen“, erklärte Brdaric unserer Zeitung, nachdem ihm Insolvenzverwalter Volker Reinhardt und Geschäftsführer Michael Krannich weiter das Vertrauen ausgesprochen hatten. „Wir müssen jetzt versuchen bis Weihnachten so viele Punkte wie möglich zu holen“, so der Ex-Nationalspieler, der in der Winterpause aber auch Verstärkungen fordert.

Der FC Rot-Weiß war nach drei Niederlagen ohne eigenen Treffer auf einem möglichen Abstiegsplatz gelandet. „Wir haben genug Möglichkeiten, doch wir machen einfach keine Tore“, beschrieb Brdaric das Problem in der Offensive bei Rot-Weiß. Nun wartet am Samstag (13.30 Uhr) im Steigerwaldstadion der Tabellenführer VSG Altglienicke auf die Thüringer.

Ein Ultimatum für Brdaric gibt es dabei nicht. „Ultimatum macht keinen Sinn. Wir bleiben im Austausch miteinander“, will Krannich die Auftritte der Mannschaft in den kommenden Spielen beobachten. Brdaric verströmt hingegen fast gebetsmühlenartig Optimismus. „Die Chance auch gegen den Spitzenreiter zu gewinnen, ist zu einhundert Prozent da. Die Münze wird auch mal auf unsere Seite fallen“, so der Mann, der weiter RWE-Trainer bleibt.

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