Nils Pichinot von Wacker Nordhausen: „Mit Chipper ergänze ich mich besonders gut“

Nordhausen  Interview der Woche Fußballer Nils Pichinot von Wacker Nordhausen ist mit acht Treffern erfolgreichster Torschütze der Südharzer

Nils Pichinot von Wacker Nordhausen beim Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt.

Nils Pichinot von Wacker Nordhausen beim Spiel gegen Rot-Weiß Erfurt.

Foto: Christoph Keil

Der FSV Wacker Nordhausen verlor zwar vergangenen Freitag das Spiel bei Lok Leipzig (3:4), dennoch befindet sich der Verein im Aufwind. Wir sprachen mit Stürmer Nils Pichinot über den Aufwärtstrend.

Hinter der Mannschaft liegen erfolgreiche englische Wochen sowie der Einzug ins Landespokal-Achtelfinale. Trainer Heiko Scholz setzte verstärkt auf das Rotationsprinzip. Liegt darin womöglich der Schlüssel zum Erfolg begründet?

Natürlich ist es auf englische Wochen und die lange Saison gesehen Gold wert so einen breiten Kader zu haben. Jeder der Jungs, die neu reingekommen sind, haben an die Leistungen angeknüpft – und das war auch ein Grund für den Erfolg.

Worin sehen Sie weitere Erfolgsfaktoren?

Wir haben in diesem Jahr wenig Veränderungen im Kader gehabt. Das ist ein großer Vorteil. In den letzten Jahren mussten wir hingegen früh einen Konkurrenten ziehen lassen.

Ihre Position hat sich zum Vorjahr leicht verändert. Von Rechtsaußen sind Sie nun wieder mehr in ihre eigentlich Position in die Offensive neben Carsten Kammlott gerückt. Mit bisher acht Treffern und bester Wacker-Torschütze gibt Ihnen die Umstellung des Trainers Recht, oder?

Ich bin ja erst in den letzten Jahren auf die rechte Seite gerutscht. Zurück auf meiner angestammten Position fühle ich mich natürlich auch wieder wohl. Aber ich ergänze mich mit „Chipper“ (d. Red: Carsten Kammlott) besonders gut.

Mit dem Derbysieg hat die Mannschaft ein Ausrufezeichen gesetzt. Worauf wird es in den kommenden Partien wie gegen Cottbus (6. Oktober) ankommen?

Es sind wichtige Wochen gegen solche Gegner. Da ist es das Wichtigste oben dabei zu bleiben und Punkte gegen direkte Konkurrenten einzufahren.

Zehn Spieltage, acht Treffer – davon vier mit dem Kopf. Entwickeln Sie sich langsam zum „Kopfball-Ungeheuer“?

Ich war selbst überrascht, dass ich 50 Prozent meiner Tore mit dem Kopf gemacht habe – das war mir so nicht ganz bewusst. Bisher war ich ja eher für die Kopfballverlängerungen bei langen Bällen verantwortlich, aber schön, dass es auch ganz vorne klappt.

In der Vorsaison haben Sie bei 34 Spieltagen sieben Treffer erzielt. Liegt die neue Lust nur an der Positionsumstellung?

Natürlich liegt es hauptsächlich an der Position, dass ich vermehrt die Chance zum Toreschießen habe. Und so erreiche ich mein Ziel auf mindestens zehn Tore in der Saison zu kommen hoffentlich dieses Jahr.

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