Rot-Weiß Erfurt kämpft mit Nachwuchs-Zentrum um zwei Sterne

Erfurt  In der vergangenen Woche hieß es für die Verantwortlichen vom Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des FC Rot-Weiß Erfurt kurz einmal durchzuatmen.

Henri Fuchs ist seit 2018 Leiter des Nachwuchs-Zentrums von Rot-Weiß Erfurt.

Foto: Frank Steinhorst

Das Lizenzierungsverfahren für das NLZ wurde abgeschlossen und an den DFB geschickt. „Wir haben vier Monate lang geackert. Jetzt warten wir auf die Prüfung und schauen, wie wir zertifiziert werden. Eine Entscheidung wird es aber nicht vor Juni geben“, sagt der Sportliche Leiter, Henri Fuchs.

Für die Erfurter geht es darum, im Idealfall die beiden Sterne zu behalten, mit denen das NLZ vom DFB bewertet wurde. Letztmalig werden die Leistungszentren nach diesem Muster bewertet. Je mehr Sterne ein Verein erhält, umso größer ist die Förderung und damit die finanzielle Zuwendung.

Fuchs, der seit Juli 2018 die Geschicke leitet, hofft, dass sich die Mühen gelohnt haben. Ob dem NLZ aber Sterne abgezogen werden, kann auch er noch nicht einschätzen. Neben dem Problem der Insolvenz, dass den gesamten Verein betraf, wurden im Vergleich zur letzten Zertifizierung 2016 seitens des DFB neue Themenschwerpunkte gesetzt. Diese betreffen zum Beispiel das Scouting oder psychologische Betreuung der Spieler.

Die Auditoren des DFB sowie Vertreter der belgischen Agentur Double Pass, die für die Zertifizierung verantwortlich sind, standen mit Rat und Tat zur Seite und bestätigten den Verantwortlichen, gute Arbeit zu leisten. „Unser Grundziel muss sein, dass wir ein NLZ bleiben. Dem blicken wir optimistisch entgegen“, sagt Fuchs.

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