Wacker Nordhausen: Jüngster Spieler stellt sich Konkurrenzkampf

Nordhausen  Linksverteidiger Daniel Haritonov kam von Mainz 05 und hat sich bei Wacker Nordhausen schon gut eingelebt.

Daniel Haritonov (19) kam vom FSV Mainz 05.

Daniel Haritonov (19) kam vom FSV Mainz 05.

Foto: Christoph Keil

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Beim 0:0 gegen Chemie Leipzig saß Daniel Haritonov schon auf der Bank. Und nicht nur, weil Trainer Heiko Scholz vier U23-Spieler auf dem Spielberichtsbogen aufführen musste. Der 19-Jährige frühere Kapitän der A-Junioren von Mainz 05 hat sich bei Wacker Nordhausen schon gut eingelebt. Als Linksverteidiger steht der jüngste Wacker-Profi im Konkurrenzkampf mit Routinier Christoph Göbel (30).

„Hier geht es schon sehr viel schneller und aggressiver als bei den Junioren zu. Trotzdem möchte ich auch bald mal in der Startelf in der Regionalliga stehen. Dafür gebe ich im Training mein Bestes“, ist Haritonov nicht mit der zweiten Reihe zufrieden. Als Neuling und Jüngster muss er sich aber hinten anstellen. „Klar, die Wasserkiste ist oft meine. Aber auch ältere Spieler tragen sie. Ich bin hier von Anfang an gut aufgenommen worden“, erzählt Haritonov.

Nachwuchsspieler an Regionalliganiveau heranführen

Mit Erfahrung kann der in Landau in der Pfalz geborene Deutsch-Russe Haritonov („zu Hause sprechen wir Russisch“) noch nicht dienen. Doch der junge Kicker wurde technisch und taktisch gut im Jugendzentrum von Mainz 05 ausgebildet.

Haritonov gehört zu einer Gruppe von Nachwuchsspielern bei Wacker, die an das Regionalliganiveau herangeführt werden sollen. Darunter sind mit Gino Dörnte und Leon Gümpel zwei weitere 19-Jährige aus Wackers eigenem Nachwuchs. Dazu kommt Paul Kirchner (20), Erik Schneider, Mateo Andacic (beide 21) und der in der Vorsaison schon im Stamm spielende Felix Müller (22).

Haritonov wohnt seit dem Wechsel bei Kumpel Andacic in einer WG. Der zeigte ihm Nordhausen, wo sich der Kicker wohl fühlt. Einzig Freundin und Familie fehlen ihm natürlich.

„Eh, Capital Bra. Du, der sieht wirklich so aus“, ruft Andacic uns zu und Haritonov grient. Der Fußballer ähnelt dem berühmt-berüchtigten russischen Straßen-Rapper aus Berlin wirklich mächtig. Wie gut Haritonov rappen kann, ist nicht überliefert. Besser Fußballspielen als Capital Bra, der in der Jugend mal beim BFC Dynamo kickte, kann Haritonov auf jeden Fall.

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