Wacker-Trainer Uluc trifft auf Ex-Club

Erfurt  In der Fußball-Regionalliga muss Nordhausen beim BFC Dynamo bestehen. Rot-Weiß empfängt Aufsteiger Rathenow

Jerome Propheter (blau-weißes Trikot) muss mit Nordhausen am Sonntag beim BFC Dynamo bestehen.

Jerome Propheter (blau-weißes Trikot) muss mit Nordhausen am Sonntag beim BFC Dynamo bestehen.

Foto: Christoph Keil

Rund ein Fünftel der Saison ist gespielt – dies bot Rot-Weiß-Trainer Thomas Brdaric und Sportdirektor Oliver Bornemann Gelegenheit, vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger Rathenow (Sonntag/13.30 Uhr) ein erstes Resümee zu ziehen.

Mit Rang sieben liegen die Erfurter zwar völlig im Rahmen des gesteckten Ziels „einstelliger Tabellenplatz.“ Der Rückstand zum Ersten Chemnitz ist mit zehn Punkten aber doch schon beträchtlich. „Wir sind noch in der Umbruch- und Lernphase“, sagt Brdaric und lässt durchblicken, dass es bei dem ein oder anderen Akteur wohl länger dauert, sich auf das neue Umfeld und die Spielidee einzustellen, als von den Verantwortlichen vermutet wurde.

„Wir akzeptieren Fehler, die die Spieler machen“, betont Brdaric, hofft aber, dass die Spieler daraus ihre Lehren ziehen. Ähnlich sieht es Bornemann, der von einem laufenden Prozess spricht, in dem sich der FC Rot-Weiß befindet. Man müsse zudem sehen, „dass wir ja fast eine U23-Mannschaft haben“, spricht er auf das junge Durchschnittsalter des Teams an.

Nichtsdestotrotz sollen in absehbarer Zeit mehr Automatismen greifen, damit der Club spielerisch einen Sprung nach vorne macht. Seit dem ersten Spieltag (3:0 in Altglienicke) haben die Erfurter in keinem Spiel mehr als ein Tor erzielt. Sechs erzielte Treffer bedeuten zusammen mit Bischofswerda und Fürstenwalde den bisher harmlosesten Angriff der Liga – ein Problem, an dem Brdaric täglich mit seinen Spielern arbeitet. „Wir müssen die Situationen noch mehr erkennen und unter Druck die richtigen Entscheidungen treffen“, fordert er.

Ein Fragezeichen steht morgen noch hinter den Einsätzen von Rico Gladrow (Schwellung) und Danilo Dittrich, der sich nach überstandener Verletzung wieder an die Mannschaft herantastet. Keeper Julian Knoll muss hingegen noch passen.

Unterdessen sehnen die Anhänger schon das Thüringenderby bei Wacker Nordhausen herbei (23. September/13.30 Uhr). Über 800 Gästekarten wurden bereits verkauft; nun sind 400 weitere erhältlich. Sie werden am Sonntag vor und nach dem Spiel sowie in der folgenden Woche verkauft.

Eine schwierige Aufgabe haben die Nordhäuser beim Gastspiel in Berlin beim BFC Dynamo vor sich (Sonntag/13.30 Uhr). An alter Wirkungsstätte möchte Wacker-Trainer Volkan Uluc natürlich gerne drei Punkte mitnehmen, doch haben sich die Hauptstädter vom schwachen Saisonstart erholt und zeigten zuletzt aufsteigende Form.

Verzichten muss Uluc auf Scholl, Medjedovic, Kores und Chaftar, die allesamt verletzt sind. Zudem sind Becker (5. Gelbe) und Häußler (Gelb-Rot) gesperrt. Am Ziel Auswärtssieg ändert das aber nichts.

Sonntag 13.30 Uhr: Erfurt – Rathenow, BFC Dynamo – Nordhausen

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