Müller zurück im Training bei Wacker Nordhausen

Nordhausen.  Unter Flutlicht ging es am Freitag bei Wacker Nordhausen wieder zum Fußballtraining, weil nicht alle Spieler der Regionalliga- und Oberliga-Elf am Nachmittag Zeit haben.

Der FSV Wacker 90 Nordhausen beim Trainingsauftakt für die Rückrunde der Saison 2019/20 im eigenen Stadion mit Trainer Tino Berbig.

Der FSV Wacker 90 Nordhausen beim Trainingsauftakt für die Rückrunde der Saison 2019/20 im eigenen Stadion mit Trainer Tino Berbig.

Foto: Christoph Keil

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Wir sprachen zuvor mit Tino Berbig, der bei Wacker als Trainer und Technischer Leiter die Rückrunde vorbereitet.

Gibt es noch einen Bus, der die Mannschaft am Samstag zum Testspiel um 12 Uhr zum Oberligavorletzten nach Northeim fährt?

Der Bus kommt. Mal sehen, wer drin sitzt. Aber eine gute Elf werden wir zusammenbekommen.

Wie sieht es mit dem Regionalliga-Personal in Nordhausen aus?

Innenverteidiger Felix Müller, der in Cottbus zum Probetraining war, ist wieder bei uns dabei. Mounir Chaftar ist weg. Verletzt sind weiter Göbel und Gümpel. Kores fehlt nach einer Zahn-Operation.

Sind schon neue Verträge von den Spielern unterschrieben?

Wir arbeiten daran. Es liegen jetzt unterschriftsreife Verträge vor.

Sie sind jetzt auch wieder Wackers Trainer, können Sie sich auch den Sport konzentrieren?

Schwierig in dieser Lage. Die Arbeit als Technischer Leiter überwiegt derzeit. Aber ich habe ja noch Peßo.

Stimmt es, dass sie es nur mit Matthias Peßolat zusammen machen?

Da hat sich nichts geändert. Wir haben beide die gleichen Fußball-Gedanken. Ich brauche jemanden, auf den ich mich blind verlassen kann.

Können Sie die Spieler im Training so belasten wie vor der Pleite?

Die Belastung sollte die gleiche sein. Die Regionalligaspieler sind fit. Manche aus der U23 merken natürlich jetzt den Unterschied. Bisher haben wir Athletik gemacht, nächste Woche kommt die Taktik.

Sie haben keine gültige Trainerlizenz, ebenso wie die Kollegen Taudte und Klaus in der Oberliga. Wie wird das Problem gelöst?

Wir haben eine Schonfrist bis zum 8. März. Danach versuchen wir eine Sondergenehmigung vom Verband zu bekommen. Klappt das nicht, wird es eine Lösung geben. Oberligatrainer Philipp Seeland befindet sich auch noch in Gesprächen mit uns und ist noch nicht weg.

Was ist möglich mit den beiden neu formierten Teams?

Wir versuchen, die Klasse zu halten, haben keine schlechte Truppe. Auf Außen fehlt ohne Mickels oder Scholl Personal. Unser Oberligateam hat nach Hohenstein-Ernstthals Rückzug 14 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Da sie auch mit den U19-Spielern einige Punkte holen, wird das wohl reichen.

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