Nordhausen. Nordhäuser Verkehrsbetriebe bedauern: Wegen des ganztägigen Streiks rollt kein Linien- und Schülervertragsverkehr im Landkreis. Aber eine Ausnahme gibt es.

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) der Nordhäuser Verkehrsbetriebe an diesem Freitag, 2. Februar, zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Aus diesem Grund rollt an diesem Tag kein Linien- und Schülervertragsverkehr.

„Aufgrund des Streiks kann der Straßenbahn-, Stadtbus- und Regionalbusverkehr sowie Schülervertragsverkehr nicht aufgenommen werden“, erklärt Geschäftsführer Thorsten Schwarz. Das heißt: Es verkehrt an diesem Tag kein ÖPNV.

Aber es gibt eine Ausnahme: Die Linie 10 zwischen der Neanderklinik in Ilfeld und dem Südharz-Klinikum in Nordhausen fährt planmäßig.

Thorsten Schwarz bedauert die Folgen des Warnstreiks sehr: „Wir bitten unsere Fahrgäste und die Eltern der schulpflichtigen Kinder um Verständnis.“

Es sei wichtig, „dass die Arbeitgeber in Thüringen die Zeichen der Zeit erkennen“, meint Verdis Verhandlungsführer Paul Schmidt. Es geht vor allem um mehr Lohn. „Jeden Monat einige Hundert Euro weniger zu zahlen als in Sachsen oder für vergleichbare Beschäftigte im öffentlichen Dienst, ist nicht akzeptabel.“

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