- CDU-Mann fürchtet, dass Thüringen unregierbar ist
- Linken-Politiker lehnt Minderheitsregierung ab
- Wahlergebnis Ausdruck von Protest
22.45 Uhr: Die Auszählung der Landtagswahl im Kyffhäuserkreis ist beendet
Die Auszählung der Landtagswahl im Kyffhäuserkreis ist beendet. Als Sieger geht aus dem Duell ums Direktmandat im Kyffhäuserkreis I der Christdemokrat Stefan Schard hervor. Er bekommt 42 Prozent der Stimmen und kann sein Mandat verteidigen.

Täglich
Der Newsletter für den Kyffhäuserkreis
Alle wichtigen Informationen aus dem Kyffhäuserkreis, egal ob Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur oder gesellschaftliches Leben.
Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.
Für den östlichen Wahlkreis sitzt AfD-Mann Jens Cotta seit 2019 im Landtag. Mit deutlichem Vorsprung (46,5 Prozent) holte er erneut das Mandat und ließ CDU-Mann Johannes Selle (26,0) auf dem zweiten Platz weit hinter sich.
Bei der Zweitstimme setzt sich im Kyffhäuserkreis die AfD durch.
Damit beenden wir unseren Liveticker zur Landtagswahl Thüringen 2024 im Kyffhäuserkreis.
22.26 Uhr: Wallrodt war bewusst, dass SPD nicht gewinnen konnte
Wenig überrascht vom Abschneiden der SPD und ihrem eigenen Wahlergebnis zeigte sich die SPD-Direktkandidatin für den Wahlkreis Kyffhäuserkreis I, Alexandra Wallrodt. 6,6 Prozent erhielt die junge Clingenerin.

Dass die SPD den Wahlkreis nicht gewinnen kann, angesichts der Umfrageergebnisse, sei ihr bewusst gewesen. Den Wahlkampf habe sie nichtsdestotrotz mit viel Einsatz geführt. Dass die SPD-Kampagne bei den Menschen trotz der guten Angebote, die ihre Partei unterbreitet habe und die den Menschen direkt hätte helfen können, wie das 500-Euro-Weihnachtsgeld für Grundrentner, nicht angekommen sei, sei schade. Aber das habe man bereits am Wahlstand gespürt. Darüber müsse man jetzt nachdenken.
Arterns Linken-Bürgermeister Torsten Blümel blickt ernüchtert auf die Zahlen nach der Landtagswahl. Unregierbar hält er das Land nach den Wahlen nicht, aber „es sollte nicht wieder zu einer Minderheitsregierung kommen“.
22.05 Uhr: Wahlbeteiligung liegt bei rund 70 Prozent
Die Wahlbeteiligung liegt im Kyffhäuserkreis I (westlicher Landkreis) bei 70,3 Prozent. 2019 waren es 60,1 Prozent, da setzte sich der Wahlkreis aber auch anders zusammen und hieß Kyffhäuserkreis I/Eichsfeld III.
Ähnlich sieht es mit der Beteiligung im Kyffhäuserkreis II (östlicher Landkreis) aus: Hier wählten 69,9 Prozent der Stimmberechtigten (2019: 60,8 Prozent).
21.55 Uhr: Clingen liefert als letzter Wahlbezirk das Ergebnis
Als letzter Wahlbezirk im Kyffhäuserkreis Iieferte am Sonntag Clingen sein Wahlergebnis. Auch hier setzte sich CDU-Kandidat Stefan Schard gegen Robert Teske (AfD) durch.
Schard erzielte 40 Prozent der Stimmen, Teske 38,4 Prozent. Die Clingener SPD-Direktkandidatin Alexandra Wallrodt kam auf 7,6 Prozent.
21.37 Uhr: Nur bei Briefwahl liegt Selle in Artern vorn
In dem Arterner Briefwahllokal zählten die Wahlhelfer heute insgesamt 1309 Stimmzettel aus. Neun davon waren ungültig. Der Direktkandidat Johannes Selle (CDU) machte mit 412 Stimmen das Rennen. Jens Cotta (AfD) überzeugte insgesamt 377 Wähler, während Christoph Saal (Linke) 339 Stimmen holte. Sascha Schwerdt (SPD) bekam 111 Stimmen und Fred Degenhardt (FDP) 24 Stimmen. Janine Ritschel (Grüne) belegte mit 13 Stimmen den letzten Platz.

Bei den Landesparteien siegte die CDU mit insgesamt 313 Stimmen. Zweitstärkste Partei ist das BSW mit 297 Stimmen. Die AfD kam auf insgesamt auf 286 Stimmen, während die Linke nur 254 Stimmen ergatterte. Weit dahinter liegen die SPD mit 64 Stimmen, die FDP mit 19 Stimmen und die Grünen mit 18 Stimmen. Die Stimmen für die kleineren Parteien entfielen wie folgt: 13 Stimmen für Tierschutz hier!, 11 Stimmen für die Freien Wähler, 7 Stimmen für die Familie, 6 Stimmen für die Piraten, 5 Stimmen für die WU, 3 Stimmen für das Bündnis Deutschland und jeweils 2 Stimmen für die ÖDP und die MLPD.
21.20 Uhr: Schard: „AfD-Wahlergebnis in großem Maße ein Protest“
Froh und dankbar zeigte sich Stefan Schard, nachdem er sein Direktmandat im Kyffhäuserkreis verteidigt hat. „Die Menschen haben mir mehrheitlich das Vertrauen ausgesprochen“, sagte Schard. Damit sei nun der Auftrag verbunden, sich für die Menschen vor Ort einzusetzen, und die wollten in erster Linie eine veränderte Politik. Das zeigten die Wahlergebnisse in Thüringen und in seinem Wahlkreis deutlich, in dem die AfD hohe Anteile gewinnen konnte.
Das AfD-Wahlergebnis hält Schard in großem Maße für Protest. Die Politik müsse das jetzt reflektieren und umsetzen, was die Menschen wollen.
Beiträge zur Thüringer Landtagswahl 2024 im Kyffhäuserkreis
- Wahlen im Kyffhäuserkreis: Über bissige Hunde vorm Wahllokal und einen Toten auf dem Stimmzettel
- Innenstadt im Kyffhäuserkreis bleibt plakatfreie Zone
- Kyffhäuserkreis: Erneuerbare Energien und Wirtschaftsförderung – worüber sich die Direktkandidaten nicht einig sind
- Landtagswahl 2024: Das sollten die Menschen aus dem Kyffhäuserkreis wissen
- Kyffhäuserkreis: Was acht oder neun Kartons mit der Wahl zutun haben
- Landtagswahl: Das sind die Kandidaten aus dem Kyffhäuserkreis
21.10 Uhr: Selle spricht von „unregierbarer Situation“
Im östlichen Kyffhäuserkreis hat Jens Cotta von der AfD mit großem Abstand zu allen anderen Direktkandidaten sein Mandat im Thüringer Landtag verteidigt. 8 733 Stimmen entfielen auf ihn; das macht einen Anteil von 48,3 Prozent.
CDU-Mann Johannes Selle konnte im östlichen Kyffhäuserkreis insgesamt 25,4 Prozent aller Stimmen auf sich vereinigen und bekam die zweitmeisten Stimmen. Selles Bilanz nach der Wahl fiel ernüchternd aus. „Aus meiner Sicht sind wir auf Landesebene nun in einer unregierbaren Situation gelandet“, sagte er.
Der Linken-Direktkandidat Christoph Saal landet mit 15,6 Prozent aller Erststimmen auf dem dritten Platz; gefolgt von Sascha Schwerdt von der SPD (7,8), Fred Degenhardt von der FDP (1,7) und Janine Ritschel von den Grünen (1,2).
21.02 Uhr: Derbe Verluste für die SPD
Im Kyffhäuserkreis I sind bis auf einen Wahlbezirk alle ausgezählt. Die SPD kann mit Kandidiatin Alexandra Wallrodt nur auf 6,6 Prozent der Stimmen schauen. Auf der Landesliste sind es gar nur 5,8 Prozent.

Stefan Schard von der CDU führt allerdings vor Robert Teske (AfD) mit 42 zu 36,5 Prozent.
20.45 Uhr: Cotta (AfD) liegt weit vor Selle (CDU)
Im Kyffhäuserkreis II sind bislang 52 der 56 Stimmbezirke ausgezählt. Jens Cotta (AfD) kann bislang 49,4 Prozent verbuchen, Johannes Selle (CDU) lediglich 25,1 Prozent. Christoph Saal (Linkspartei) holt 15,6 Prozent, Sascha Schwerdt (SPD) 7,2. Nur auf einen Prozentpunkt bringt es Janine Ritschel (Grüne), Fred Degenhardt (FDP) auf 1,7 Prozent.
Bei den Landesstimmen holt die AfD bislang 42,8 Prozent, es folgen: CDU (19,1), Die Linke (12,4) und SPD (4,8).
In traditionellen SPD-Hochburgen wie Bad Frankenhausen und Roßleben-Wiehe bekam Jens Cotta ebenfalls die meisten Stimmen; der SPD-Direktkandidat Sascha Schwerdt abgeschlagen mit teils einstelligen Ergebnissen. In Roßleben-Wiehe bekam Schwerdt 12,3 Prozent - Jens Cotta von der AfD kam auf 42,4 Prozent. In Bad Frankenhausen kam Schwerdt auf 7,7 Prozent - Cotta auf satte 49,3 Prozent.
20.31 Uhr: Nur noch zwei Stimmbezirke im Kyffhäuserkreis I sind offen
Nur noch zwei Stimmbezirke sind offen: In Clingen und einer in Sondershausen. In Sondershausen kann Stefan Schard (CDU) seinen Vorsprung vor Robert Teske (AfD) weiter festigen. Auf 43 Prozent bringt es Schard nach 23 von 24 ausgezählten Bezirken. Bei Teske sind es aktuell nur noch 36,2 Prozent. Daran haben auch die Wähler anderer Parteien ihren Anteil. Die Linke mit Donata Vogtschmidt bringt es in Sondershausen derzeit auf 11,3 Prozent.

20.20 Uhr: Schard setzt sich weiter durch
Schard hat im Wahlkreis Kyffhäuserkreis I Boden nicht nur in den beiden großen Städten, Greußen und Sondershausen, gut gemacht. Er setzt sich im Duell um das Direktmandat gegen die AfD-Kandidaten auch in Westgreußen, Rockstedt und Oberbösa durch.
In den zwölf Gemeinden des östlichen Kyffhäuserkreises erhielt AfD-Mann Jens Cotta in fünf davon die absolute Mehrheit: in Borxleben, Gehofen, Mönchpfiffel-Nikolausrieth, Reinsdorf und in der Stadt An der Schmücke.
20 Uhr: Erste Gemeinden mit vorläufigen Wahlergebnissen
In Helbedündorf liegt ein vorläufiges Wahlergebnis vor. Robert Teske (AfD) gewinnt mit 41,8 Prozent der Stimmen die Wahl in der Gemeinde.
Stefan Schard (CDU) kommt auf 34,9 Prozent. Dahinter reihen sich Donata Vogtschmidt (Linke) mit 12,3 Prozent und Alexandra Wallrodt (SPD) mit 7,3 Prozent ein. Der Holzthalebener Einzelbewerber Ralf Köhler bringt es auf 2,3 Prozent der Stimmen.
Im Arterner Wahllokal auf dem Königstuhl, eines der größten Lokale in der Salinestadt, sind inzwischen auch die Stimmen für die Landesparteien ausgezählt worden: Das Rennen macht mit deutlichem Abstand die AfD (197 Stimmen), danach folgt weit abgeschlagen die CDU (90) und die Linken (74) mit den drittmeisten Stimmen. Insgesamt 71 Wähler gaben dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ihre Zweitstimme.
In Sondershausen läuft es für Stefan Schard. Der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete baut seinen Vorsprung hier weiter aus: 4257 Stimmen hat er in 22 von 24 Wahlbezirken erhalten. Robert Teske von der AfD fällt zurück: 3522 sind es derzeit für ihn.

19.55 Uhr: Teske (AfD) fällt im Kyffhäuserkreis I zurück
Und der Abstand vergrößert sich im Rennen um das Direktmandat im Kyffhäuserkreis I. Noch acht Stimmbezirke fehlen und Schard liegt bei 40,6 Prozent, während Teske (AfD) auf 39,8 Prozent zurückfällt.
Das liegt vor allem an zwei Städten. In Greußen kann sich Schard mit 41,8 Prozent der Stimmen durchsetzen gegen seinen Konkurrenten von der AfD. In Sondershausen liegt er ebenfalls nach 21 von 24 Stimmbezirken vorn: 3756 Stimmen hat er bislang bekommen. Für Teske sind es 3326.
19.43 Uhr: Schard (CDU) macht Boden gut
Es wird spannend im Wahlkreis Kyffhäuserkreis I (westlicher Kyffhäuserkreis). Stefan Schard kann nicht nur Boden gut machen. Er liegt jetzt knapp vor Robert Teske (AfD): 40,4 Prozent der Stimmen hat er sich gesichert. Teske hat aktuell 40,1 Prozent. Es sind 56 von 65 Wahlbezirken ausgezählt.
19.34 Uhr: Schard (CDU) punktet in seiner Heimatstadt
Der Vorsprung von Teske schmilzt. Es sind nach 48 von 65 ausgezählten Stimmbezirken noch 104 Stimmen Vorsprung für Robert Teske (AfD) vor Stefand Schard (CDU).
In seiner Heimatstadt Sondershausen kann Stefan Schard (CDU) punkten. Hier führt der Landtagsabgeordnete und Direktkandidat der CDU mit 41,5 Prozent der Stimmen bei 16 von 24 ausgezählten Wahllokalen. Konkurrent Teske kommt auf 39.4 Prozent der Stimmen.
Vor wenigen Tagen zeigte sich Schard noch mit CDU-Spitzenkandidat Mario Voigt auf dem Göldner in Sondershausen.
In Helbedündorf sind inzwischen 4 der 5 Wahlbezirke ausgezählt. Robert Teske (AfD) führt vor Stefan Schard und hat bislang 42,1 Prozent der Stimmen erhalten. Schard kommt derzeit nur auf 34,4 Prozent.
19.25 Uhr: Spannung bei Wahl der Direktkandidaten
Bei den Direktkandidaten im Kyffhäuserkreis I (westlicher Landkreis) könnte es spannend werden. Nach 43 von 65 ausgezählten Wahlbezirken liegt Robert Teske (AfD) mit 168 Stimmen vor Stefan Schard (CDU). Teske kommt aktuell auf 3666 Stimmen, Schard auf 3498.
Im Arterner Bürgerhaus auf dem Königstuhl wurde ausgezählt: Es gab sechs ungültige Wahlkreisstimmen, mit denen der Direktkandidat einer Partei gewählt werden, sowie zwei ungültige Stimmen bei der Landesstimme.
503 Stimmen wurdenabgegeben. So viele Stimmen entfielen in dem Wahllokal auf die Direktkandidaten für den östlichen Kyffhäuserkreis II: 109 Stimmen für Christoph Saal (Linke), 228 Stimmen für Jens Cotta (AfD), 118 Stimmen für Johannes Selle (CDU), 32 Stimmen für Sascha Schwerdt (SPD), vier Stimmen für Janine Ritschel (Grüne) und sechs Stimmen für Fred Degenhardt (FDP).

19.11 Uhr: AfD erhält bei Zweitstimme im Kyffhäuserkreis über 40 Prozent
Im Kyffhäuserkreis I erhält die AfD bei der Zweitstimme nach 36 von 56 erfassten Wahlbezirken 40,5 Prozent der Stimmen. Die CDU kommt auf 22,4 Prozent. Dahinter liegen aktuell die Linken mit 10,2 Prozent und die SPD mit 5,4 Prozent.
Abgeschlagen sind bereits die Grünen bei 1,2 Prozent und die FDP bei gerade einmal 0,7 Prozent. BSW kann auf Anhieb 15,9 Prozent der Stimmen holen.
Im Kyffhäuserkreis II (östlicher Landkreis) sind fast die Hälfte aller Wahlbezirke ausgezählt. Auch hier liegt die AfD mit 45,3 Prozent der Stimmen klar vor der CDU mit nur 19,3 Prozent und dem BSW mit 15,1 Prozent.
Die Linken stehen derzeit bei 10,7 Prozent, SPD 4,6 Prozent und Grüne bei 1,1 Prozent so viel wie die Tierschutzpartei.
19.03 Uhr: AfD holt in vielen Orten die meisten Stimmen
In Sondershausen sind die ersten 7 von 24 Stimmbezirken ausgezählt. Hier führt der CDU-Landtagsabgeordnete Stefan Schard mit 40,2 Prozent vor dem Konkurrenten der AfD. Robert Teske kommt aktuell auf 39,7 Prozent. Die Linke-Kandidatin Donata Vogtschmidt kommt auf 11,1 Prozent und SPD-Frau Alexandra Wallrodt auf 5,9 Prozent.
In Holzsußra gewinnt Robert Teske von der AfD knapp mit vier Stimmen vor Stefan Schard (CDU).

In Niederbösa setzt sich Robert Teske von der AfD klar durch: 51,6 Prozent gibt es für den Erfurter. Stefan Schard kommt als Zweitplatzierter nur auf 31,3 Prozent der Stimmen.
Einige Orte im östlichen Kyffhäuserkreis sind bereits ausgezählt. In vielen davon bekommt AfD-Direktkandidat Jens Cotta nicht nur die meisten Stimmen, sondern mehr als die absolute Mehrheit: Über 50 Prozent erreicht er unter anderem in Borxleben (57,9 Prozent), Gehofen (51,5 Prozent), Mönchpfiffel-Nikolausrieth (53,2 Prozent), Reinsdorf (53,3 Prozent).
18.50 Uhr: Die ersten Ergebnisse sind da
In Gehofen sind alle Stimmen ausgezählt. Insgesamt 315 Wähler trieb es zur Wahlurne. Die meisten der 305 gültigen Erststimmen verbuchte AfD-Kandidat Jens Cotta (157), gefolgt von CDU-Direktkandidat Johannes Selle (84) und Linken-Kandidat Christoph Saal (46 Stimmen).
Auf die Direktkandidaten Sascha Schwerdt (SPD), Janine Ritschel (Grüne) und Fred Degenhardt (FDP) entfielen die wenigsten Stimmen.
Bei den Zweitstimmen erhielt die AfD mit 145 von 308 gültigen Stimmen den größten Anteil. Die CDU bekam 61 Zweitstimmen, gefolgt vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) mit 45 und der Linken mit 31 Stimmen.
In Abtsbessingen holt Robert Teske (AfD) 50 Prozent, Stefan Schard (CDU) 28,7 Prozent.

In Bellstedt liegt Robert Teske bei 58,3 Prozent der Stimmen vor Schard mit 25 Prozent.
In Ebeleben sind fünf von sechs Wahlkreisen ausgezählt: Robert Teske (42 Prozent) liegt knapp vor Stefan Schard (39,8 Prozent).
In Greußen liegt bei 7 von 15 ausgezählten Stimmbezirken der AfD-Kandidat Robert Teske knapp mit 43,9 Prozent vor Stefan Schard (CDU) mit 37,5 Prozent. Die übrigen Kandidaten wie die aus Clingen stammende SPD-Politikerin Alxandra Wallrodt ist abgeschlagen auf Platz 4 mit 6,1 Prozent und auch Donata Vogtschmidt (Linke) kommt nur auf 9,9 Prozent der Stimmen.
18.32 Uhr: Versuchter Wahlbetrug in Bad Frankenhausen
Ein brennendes Postauto hat den Wahlvorständen in Bad Frankenhausen erhöhten Arbeitsaufwand beschert. In dem Fahrzeug, das am 12. August in Flammen aufgegangen war, befanden sich nach Angaben von Wahlleiter Thomas Koch unter anderem auch Briefwahlunterlagen.

Nachdem deren mutmaßliche Adressaten den Verlust gemeldet hatten, seien neue Wahlscheine zugestellt worden. Um auszuschließen, dass es zu einer doppelten Stimmabgabe kommt, wurden die als verloren gemeldeten Wahlscheine für ungültig erklärt. Dennoch seien am Wahltag einige ungültige Exemplare aufgetaucht. Der mutmaßlich versuchte Wahlbetrug flog laut Koch bei Abgleichen durch die Wahlvorstände auf.
18 Uhr: Die Wahllokale schließen und die Auszählung beginnt
Punkt 18 Uhr schließen die Wahllokale zur Landtagswahl im Kyffhäuserkreis. Die Wahlhelfer beginnen mit den Auszählungen. Für Bad Frankenhausen bedeutet das zum Beispiel viel Arbeit: 7992 Wahlberechtigte sind am Sonntag in Bad Frankenhausen und den Ortsteilen Esperstedt, Seehausen, Udersleben, Ringleben und Ichstedt zur Landtagswahl aufgerufen. Insgesamt zehn Wahllokale plus Briefwahllokal gibt es in der Stadt. Bis Samstag gingen nach Angaben von Wahlleiter Thomas Koch rund 1300 Unterlagen von Briefwählerinnen und -wählern ein.

Im Arterner Wahllokal auf dem Königstuhl füllten 503 Wahlberechtigte den Wahlschein zur Landtagswahl aus. Die Wahlbeteiligung lag laut Wahlvorstand bei rund 58 Prozent. Letzter Wähler in diesem Wahllokal war Rettungssanitäter Uwe Bringezu. „Die Wähler entscheiden, wer in Thüringen an die Macht kommt. Das muss man akzeptieren und einen Dialog finden“, sagte er.
17.40 Uhr: Repräsentative Befragung in Bad Frankenhausen
Im Wahllokal im Rathaus in Bad Frankenhausen konnten Wähler am Wahltag nicht nur ihre Stimme für die Landtagswahl abgeben, sondern auch an der repräsentativen Wählerbefragung teilnehmen, für die das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap (Berlin) unter anderem dieses Wahllokal im östlichen Kyffhäuserkreis ausgewählt hatte.
„Die Wähler sind sehr interessiert und nahmen bereits zahlreich daran teil“, berichtete am Nachmittag Infratest-dimap-Beauftragter Ronny Ottilie, der seit 8 Uhr im Rathausfoyer Fragebögen und einen Pappkarton mit Schlitz bereithielt.

Die Befragung, bei der neben der Wahlentscheidung zusätzlich Angaben zur Person, wie Alter, Geschlecht und das wahlentscheidende Thema gefragt waren, erfolge geheim, freiwillig und anonym, betonte er. Die Ergebnisse würden stündlich an die Datenzentrale weitergemeldet.
Auf Basis dieser Befragungen entsteht die Prognose um 18 Uhr in der ARD. „Darüber hinaus sind die Daten der Wahltagsbefragung Basis für eine Reihe weiterer Analysen des Wahlergebnisses“, berichtet der Infratest-Korrespondent weiter.
16.30 Uhr: Verbotener Post aus der Wahlkabine

Der AfD-Direktkandidat Jens Cotta hat einen Post aus der Wahlkabine mit seinem Wahlzettel bei „X“ (vormals Twitter) veröffentlicht. Laut dem stellvertretenden Landeswahlleiter ist eine Veröffentlichung von Fotos aus der Wahlkabine verboten. „Das ist nicht zulässig“, sagte Knut Demmler unserer Redaktion. Konsequenzen müsse Cotta jedoch nicht befürchten, da der Verstoß gegen die Wahlordnung in dem betreffenden Wahllokal geahndet hätte werden müssen. Die abgegebene Stimme bleibt gültig. Cotta hat den Post mit seiner Wahlentscheidung zwischenzeitlich wieder bei X gelöscht.
15.30 Uhr: Vormittags eine Schlange in Holzthaleben
Zu Landtagswahl sind auch die wahlberechtigten Bürger aus Helbedündorf aufgerufen. Im Bürgerhaus in Holzthaleben entsteht am Vormittag mitunter eine Schlange zur Stimmabgabe. Ab der Mittagszeit ist es ruhiger geworden.
14 Uhr: Ebelebens Wahlleiter begeht am Wahlsonntag sein 25-jähriges Dienstjubiläum

Pünktlich 8 Uhr wurden im Ebelebener Rathaus die ersten Stimmen abgegeben. Wahlleiter Marco Probst verbringt sein 25-jähriges Dienstjubiläum am Wahlsonntag in der Verwaltung, beantwortet Fragen der Wahlvorstände und behält die Übersicht. Das Lokal im Rathaus ist barrierefrei und so auch für mobilitätseingeschränkte Bürger zu erreichen.
13 Uhr: Durchschnittlich gute Wahlbeteiligung in der Stadt An der Schmücke
In der Stadt An der Schmücke im östlichen Kyffhäuserkreis kann Wahlleiter Karsten Lange bis zum Mittag einen ruhigen Start in den Wahltag sowie „durchschnittlich gute Wahlbeteiligung“ verzeichnen. „In allen Wahllokalen haben wir bei der Stimmabgabe inzwischen die 50 überschritten“, berichtet er auf seiner Runde durch die Wahllokale, die ihn gegen 11 Uhr ins drittkleinste Wahllokal der Stadt nach Sachsenburg führt.

Knapp 6000 Wahlberechtigte sind bei der Landtagswahl am Sonntag in der Stadt An der Schmücke mit den erfüllten Gemeinden Etzleben und Oberheldrungen zur Wahl aufgerufen. Insgesamt gibt es elf Urnenwahllokale und ein Briefwahllokal.
12 Uhr: Mittagsansturm in Heldrungens Club
Im Jugend- und Seniorenclub in der Schillerstraße in Heldrungen, dem größten der Gemeinde, geht es kurz vor dem Mittag zu wie in einem Taubenschlag. Gegen 11.30 Uhr liegt die Wahlbeteiligung bei gut 27 Prozent. Ein guter Schnitt, wie Diana Axthelm vom Wahlvorstand befindet, die bei Wahlen hier regelmäßig im Einsatz sowie in bewährter Weise zugleich stellvertretende Wahlleiterin der Stadt ist. Über Mittag wird es erfahrungsgemäß ruhiger, ehe am Nachmittag bis zum Abend die Wähler zum Sonntagsspaziergang in Wahllokal aufbrechen.
11.30 Uhr: In Oldisleben kamen die ersten Wähler sehr früh
Im Wahllokal im Mehrzwecksaal Oldisleben herrscht am späten Vormittag ein reges Kommen und Gehen. Von den 543 hier gelisteten Wahlberechtigten haben rund ein Viertel (135) ihre Stimme abgegeben. Auch hier stehen nach Auskunft des Wahlvorstandes die ersten Wähler bereits am Morgen pünktlich zu Beginn um 8 Uhr in der Tür, um ihre Kreuze auf dem Wahlzettel zu machen.
11.45 Uhr: Landtagsabgeordneter gibt Stimme ab

Der Sondershäuser Landtagsabgeordnete und Direktkandidat im Kyffhäuserkreis, Stefan Schard (CDU), gibt zur Mittagszeit seine Stimme im Wahllokal 4, in der Volkshochschule Sondershausen, ab. Nach den vielen Wochen im Wahlkampf verlief der Wahlsonntag bislang ruhig. Nach dem gemeinsamen Frühstück mit der Familie und Gartenarbeit ging es mit seiner Frau Jana Schard ins Wahllokal. Viele und intensive Gespräche habe er in den vergangenen Wochen geführt und dabei auch ein großes Interesse an Sachfragen gespürt.
Die Unzufriedenheit der Menschen, die höre man natürlich auch heraus. Es gebe bei vielen den Wunsch nach Veränderung. Ein vollständiges Bild erhalte man natürlich trotz der vielen Begegnungen nie. Er glaube schon, dass dieses durchaus gemischt. Dennoch bleibe er optimistisch, wiedergewählt zu werden, so Schard.
10.50 Uhr: Viele Briefwähler in Sondershausen
Die Briefwahlbeteiligung in Sondershausen ist noch höher als zu den beiden zurückliegenden Wahlen in diesem Jahr, sagt Sondershausens Wahlleiter Stefan Aschenbrenner. Beantragt worden waren 3141 Wahlscheine. Allein bis Mittwoch habe es einen Rücklauf von 2951 Wahlzetteln gegeben, so Aschenbrenner. „Das ist phänomenal gut.“ Der Rücklauf falle sonst nicht so üppig aus.

8 Uhr: Wahllokale öffnen im Kyffhäuserkreis
Ruth und Joachim Preiß sind 8.05 Uhr die ersten Wähler, die im Sondershäuser Ortsteil Berka ihre Stimmen abgegeben haben. Schon vor 8 Uhr stehen die beiden vor dem Wahllokal im Feuerwehrgerätehaus. Zuletzt seien sie immer die ersten gewesen. „Früher gab’s mal einen Blumenstrauß“, erzählt Joachim Preiß. „Gibt‘s schon lange nicht mehr“, ergänzt seine Frau. Aber weil beide früh wach sind, gehen sie eben wählen, so wie immer. Und das alles vor dem Frühstück. Das gebe es jetzt erst mal für die Tiere. Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen, auch eine Schildkröte und natürlich einen Hund haben beide.
Die Wahllokale im Kyffhäuserkreis öffnen pünktlich. Rund 61.000 Menschen sind zur Stimmabgabe für den Landtag aufgerufen. 115 Wahllokale gibt es in den beiden Wahlkreise 10 und 11 im Kyffhäuserkreis.
Wer steht im Wahlkreis 10 als Direktkandidat zur Wahl?
Sechs Parteien haben Direktkandidaten für den Wahlkreis 10 im westlichen Kyffhäuserkreis aufgestellt. Für die Linke geht Donata Vogtschmidt ins Rennen, ihre Mitbewerber sind Robert Teske (AfD), Stefan Schard (CDU), Alexandra Wallrodt (SPD), Jürgen Rauschenbach (B90/Grüne), Leon-Rob Diekneite (FDP) und der parteilose Einzelbewerber Ralf Köhler.
Direktkandidaten für den Kyffhäuserkreis im Kurzportrait
Donata Vogtschmidt (Linke)
Christoph Saal (Linke)
Robert Teske (AfD)
Jens Cotta (AfD)
Stefan Schard (CDU)
Johannes Selle (CDU)
Alexandra Wallrodt (SPD)
Sascha Schwerdt (SPD)
Jürgen Rauschenbach (B90/Grüne)
Janine Ritschel (B90/Grüne)
Leon Rob Diekneite (FDP)
Fred Degenhardt (FDP)
Ralf Köhler (Einzelkandidat)
Wer steht im Wahlkreis 11 als Direktkandidat zur Wahl?
Insgesamt sechs Direktkandidaten stehen auf dem Stimmzettel für den Wahlkreis 11 im östlichen Kyffhäuserkreis. Das sind Christoph Saal (Linke), Jens Cotta (AfD), Johannes Selle (CDU), Sascha Schwerdt (SPD), Janine Ritschel (B90/Grüne) und Fred Degenhardt (FDP).
Wie wird gewählt?
Jeder Stimmberechtigte hat zwei Stimmen zur Landtagswahl. Mit der Erst- oder auch Wahlkreisstimme wird die Person gewählt, die für den jeweiligen Wahlkreis im Kyffhäuserkreis direkt in den Landtag einzieht. Die Erststimme wird auf der linken Seite des Stimmzettels vergeben. Die Zweit- oder Landesstimme (auf dem Stimmzettel rechts) geht an eine Partei oder Vereinigung und beteiligt den Abstimmenden an der Ermittlung der Sitzverteilung im Landtag. Die Kandidaten haben die Parteien im Vorfeld auf einer Landesliste „gewichtet“. Die Sitzvergabe erfolgt dann nach der Reihung auf der Liste.
Wer darf seine Stimme abgeben?
Alle Wahlberechtigten ab 18 Jahren sind zur Landtagswahl aufgerufen. Im Kyffhäuserkreis sind das rund 61.000 Personen in den beiden Wahlkreisen. Diese wurde im Vergleich zur Landtagswahl vor fünf Jahren noch einmal neu zugeschnitten. Der Wahlkreis 10 (Kyffhäuserkreis I) umfasst den westlichen Kyffhäuserkreis und der Wahlkreis 11 (Kyffhäuserkreis II) den östlichen Teil des Landkreises. In Wahlkreis 10 sind 32.150 Menschen wahlberechtigt. Im Wahlkreis 11 sind es 29.120 Wahlberechtigte.
Wo sind die Wahllokale?
Laut Kreiswahlleiter René Pfeiffer sind vom Wähler fast ausnahmslos dieselben Wallokale anzusteuern wie Ende Mai bei der Europawahl. Insgesamt 115 sind es im gesamten Kyffhäuserkreis, in jeder Kommune und jedem Ortsteil mindestens eins.
Dort sind am Sonntag 657 Wahlhelfer eingesetzt. Davon sind 119 Wahlleiter.
Kann ich ohne Wahlbenachrichtigung im Wahllokal wählen?
Ja – wenn ein gültiges Ausweisdokument vorgelegt wird und im Wählerverzeichnis kein Sperrvermerk hinterlegt ist. Ein solches wird gesetzt, wenn der Wähler oder die Wählerin Briefwahlunterlagen angefordert hat. So wird eine doppelte Stimmabgabe verhindert.
Wie viele Abgeordnete werden gewählt?
An die in den 44 Thüringer Wahlkreisen direkt gewählten Abgeordneten werden grundsätzlich 50 Prozent der Landtagssitze vergeben. Abweichungen von dieser Regelung kommen gegebenenfalls nur durch sogenannte Ausgleichs- und Überhangmandate zustande. Jeder Wahlkreis stellt somit eine Person, die direkt in den Landtag einzieht und die Interessen ihres jeweiligen Wahlkreises vertritt. Die verbleibende 44 Sitze werden auf die Parteien, die die Fünf-Prozent-Hürde überwinden konnten, nach dem Verfahren Hare/Niemeyer entsprechend dem Verhältnis ihrer insgesamt im Land erreichten Landesstimmenzahlen verteilt.
Was gibt es bei der Auszählung zu beachten?
Bei der Landtagswahl gibt es zur Auszählung eine Besonderheit zu beachten. Um den Datenschutz zu gewährleisten, wurde eine Grenze von mindestens 50 Wählerstimmen für die selbstständige Auszählung der Stimmzettel im Wahlbezirk im Gesetz verankert. Sollten also weniger als 50 Wähler ihre Stimme abgegeben haben, ordnet der Kreis- oder Stadtwahlleiter an, dass der Wahlvorstand dieses Wahlbezirks die verschlossene Wahlurne dem Wahlvorstand eines bestimmten anderen Wahlbezirks des gleichen Kreises zur gemeinsamen Ermittlung und Feststellung des Wahlergebnisses zu übergeben hat. Im Wahlraum ist dazu ein Hinweis zu hinterlassen.
Bei der Europawahl im Juni musste die Wahlurne in einem Ort zum Auszählen umziehen. In Straußberg, einem Ortsteil von Sondershausen, wurde die Urne nach Immenrode verbracht.
Wer sind die bekannten Namen auf den Kandidatenlisten?
Als antierende Mitglieder des Landtags haben sich Stefan Schard (CDU) und Jens Cotta (AfD) erneut um einen Sitz im Landesparlament beworben. Bei der vorhergehenden Wahl 2019 schon einmal angetreten war auch Fred Degenhardt (FDP). Bei jener Wahl hatte sich auch der Einzelbewerber Ralf Köhler schon einmal um einen Sitz im Landtag beworben, damals für die AfD.
Von früheren Bundestagswahlen bekannt ist Johannes Selle (CDU) und saß auch schon im höchsten Parlament der Bundesrepublik.
Wer sind die neuen Namen auf den Listen?
Sowohl Donata Vogtschmidt als auch Christoph Saal, beide von den Linken, treten zum ersten mal als Direktkandidaten bei der Landtagswahl im Kyffhäuserkreis an. Neu auf den Stimmzetteln in Kyffhäuserkreis taucht ebenfalls Robert Teske (AfD) auf. Wenn auch auf lokaler Ebene aus vielen Gremien bekannt, stellt sich Jürgen Rauschenbach (B90/Grüne) erstmals direkt der Wahl für den Landtag. Ganz neue Mitbewerber im Ringen um die Direktmandate in ihren Wahlkreisen sind zudem Alexandra Wallrodt und Sascha Schwerdt (beide SPD) sowie Leon-Rob Diekneite (FDP) und Janine Ritschel (B90/Grüne).
Mehr zur Landtagswahl
Wann kommt die Wahlbenachrichtigung und was, wenn ich keine erhalte?
Die schriftlichen Wahlbenachrichtigungen müssen spätestens am 21. Tag vor dem Wahltag, also dem 11. August, zugestellt sein. Im Kyffhäuserkreis haben viele Wahlberechtigte diese bereits erhalten, wie der Kreiswahlleiter versichert. Darin enthalten sind unter anderem Angaben zum Wahllokal und zur Öffnungszeit. Wohnungslose Menschen ohne gemeldeten Wohnsitz müssen ihren Wahlschein eigenständig beantragen.
Wer nicht automatisch eine Wahlbenachrichtigung erhält, muss sich bei seiner für ihn zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung melden und seinen Eintrag in das Wählerverzeichnis prüfen. Das sollte im Zeitraum vom 20. bis 16. Tag vor dem Wahltag erfolgen. Ist man eingetragen, reicht es aus, im Wahllokal einen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorzuzeigen. Geht ein Wähler davon aus, unberechtigterweise nicht in dem Verzeichnis geführt zu sein, muss er bis zum 16. Tag vor der Wahl, also dem 16. August, Einspruch dagegen einlegen.
Wie läuft die Briefwahl ab?
Das Formular zur Beantragung der Briefwahlunterlagen ist in der Wahlbenachrichtigung enthalten. Die entsprechende Adresse des Briefwahllokales befindet sich bereits auf dem Umschlag. Es gibt vier überregionale Briefwahllokale in Artern, Ebeleben, der Verwaltungsgemeinschaft Greußen und der Stadt an der Schmücke, die für die Ortsteile und angeschlossene Gemeinden zuständig sind.
Die Wahlzettel müssen bis spätestens 18 Uhr am 30. August eingereicht sein – egal ob persönlich oder per Post. Wer am Wahltag erkrankt, der kann eine Person bevollmächtigen, bis 15 Uhr einen Wahlschein zu beantragen. Die Abgabefrist von 18 Uhr bleibt bestehen.
Direktkandidaten für den Kyffhäuserkreis im Kurzportrait
Donata Vogtschmidt (Linke)
Christoph Saal (Linke)
Robert Teske (AfD)
Jens Cotta (AfD)
Stefan Schard (CDU)
Johannes Selle (CDU)
Alexandra Wallrodt (SPD)
Sascha Schwerdt (SPD)
Jürgen Rauschenbach (B90/Grüne)
Janine Ritschel (B90/Grüne)
Leon Rob Diekneite (FDP)
Fred Degenhardt (FDP)
Ralf Köhler (Einzelkandidat)
Mehr Themen aus dem Kyffhäuserkreis:
- Kyffhäuserkreis: Gericht verurteilt Erzieher zu mehrjähriger Haftstrafe
- Feuerwehr muss anrücken: Gestohlener Motorroller im Sondershäuser Schlosspark entdeckt
- „Es gab noch keinen Plan B“: Das sagt der Arterner Bürgermeister Torsten Blümel zu seiner Wahlniederlage
- Von Null auf 100: Berufssoldat Wolfgang von Eye setzt sich in Artern im ersten Anlauf gegen Amtsinhaber Torsten Blümel durch
- Sondershausen: Auto kracht in Tankstelle



